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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schnell mal zwei Wale holen..., 7. Januar 2004
Für mich - wie auch für viele andere Trekkies - gilt der Teil IV der Reihe als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Teil überhaupt. Ziemlich sicher ist aber wohl, dass es vermutlich der Teil mit dem höchsten Humoranteil ist... Es ist nun mal eben einfach köstlich zu beobachten, wie fremd das San Francisco des Jahres 1986 für die Menschen (und den Vulkanier) des 23. Jahrhunderts doch ist... Im 23. Jahrhundert ist man eben nicht gewöhnt, dass man beim Überschreiten von Verkehrswegen aufpassen muss, dass man nicht von heranbrausenden Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor überfahren wird, und dass man darauf achten sollte, bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln passendes Kleingeld bereitzuhalten. Überhaupt das Thema Bargeld - im 23. Jahrhundert kein Thema. Und dass Menschen mit russischem Akzent im San Francisco in Zeiten des kalten Krieges, die nach Nuklearschiffen fragen, nicht unbedingt gut ankommen bei den Amerikanern mag unsereins klar sein - jemandem, der aus einer Zeit der Planetenkonföderation kommt, ist so etwas natürlich unklar ;-). Nicht minder köstlich ist es, zu beobachten, wie Scotty auf einen Apple-Computer der 80er Jahre trifft, oder McCoy ein ("antikes") Krankenhaus aus dem Jahre 1986 betritt ("Das gibt's doch nicht, die Menschen sterben hier an so was wie Krebs!!"). Kirk stolpert wieder mal über das weibliche Geschlecht, tragischerweise natürlich über eine Frau des Jahres 1986... (aber ein Raumflotten-Captain hat eben auch gar keine Zeit für eine Frau).Die Handlung an sich mag für unsereins (mittlerweile im Jahr 2002) etwas herbeigeholt sein, aber in den 80er Jahren waren eben so Themen wie das mögliche Aussterben der Wale und Nuklearantriebe noch ganz oben auf der Tagesordnung. Dies floss eben auch wesentlich in das Drehbuch von Star Trek IV ein. Man versuchte sich so eben am politisch-korrekten Handeln und wies so auf die mögliche Bedeutung jedes Lebenswesens auf der Erde, eben auch für das zukünftige Überleben der Erde an sich hin. Wie auch in Star Trek III führte auch in Star Trek IV Leonard Nimoy (Spock) Regie (was offenbar seine Bedingung für seine Wiederbesetzung als Spock war), und das war sicherlich nicht von Nachteil für den Film. Bei Star Trek V (Am Rande des Universums) versuchte sich William Shatner (Kirk) an der Regie, hat das aber bekanntermaßen nicht so gut hinbekommen wie Nimoy. Die Soundeffekte sind technisch gut aufbereitet worden, und in der englischen Originalfassung werden sie auch in Dolby Digital 5.1 wiedergegeben. Die deutsche Synchronfassung wartet auf der DVD dagegen leider nur mit Dolby Surround (analog) auf. Als Extras sind auf der DVD lediglich ein Kinotrailer sowie eine (interessante) "Featurette" mit Leonard Nimoy auf (diese enthält u. a. eine Art "Making of"). Dies ist aber verschmerzbar, wenn man auch den Teil I auf DVD hat, denn dort ist eine Extra-DVD dabei, die ausschließlich Hintergrundinfos zu Star Trek allgemein enthält.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Star Trek IV - Zurück in die 80-er Jahre , 19. April 2007
Wenn man es sich recht überlegt, ist der Film beinahe ein Remake des ersten Teils: Wieder nimmt ein unbekanntes Flugobjekt, wenn auch diesmal kleiner, Kurs auf die Erde, und droht, diese zu zerstören, wobei die Hintergrundgeschichte von Star Trek IV von der Komik her schon sehr nahe an "Per Anhalter durch die Galaxis" ist: Eine Sonde, die im 23. Jahrhundert Kontakt zu den leider ausgestorbenen Walen in den Weltmeeren aufnehmen möchte, und dann die wal-leeren Meere verdampft, usw. Wenn das nicht an die 1978 von Douglas Adams als Hörspiel für die BBC geschriebene "Per Anhalter durch die Galaxis"-Serie erinnert (Zerstörung der Erde, Botschaft der Delphine, usw.), unbedingt das Buch von Douglas Adams lesen!
Dass Kirk, Spock usw. an Bord eines klingonischen Schiffs vom Planeten Vulkan starten, ist eine Fortsetzung der Story von Star Trek III, ebenfalls unter Regie von Leonard Nimoy, der seine Kollegen recht gut in Szene setzt. Alle tragen bei zur Rettung der Wale ins 23. Jahrhundert und der Erde in der Zukunft. Wer den Film nicht kennt: Er ist witzig, einer der besten und witzigsten Star Trek-Filme. Da ich den Film schon sehr oft gesehen habe, der hier derselbe ist wie auf der schon länger erhältlichen Vanilla-DVD, war ich neugierig auf das Bonusmaterial der Special-Edition:
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Auf ersten DVD gibt es einen nicht langweiligen Audiokommentar von Leonard Nimoy und William Shatner, und einen informativern Textkommentar von Michael und Denise Okuda zur Produktion des Films.
Auf der zweiten DVD dann die Featurettes:
- "Zeitreisen: Die Kunst des Möglichen" (11 Min.), fachsprachliche Diskussion von Physikern
- "Die Sprache der Wale" (6 Min.) Interessantes über Wale
- "Vulkanischer Leitfaden" (8 Min.) nicht ganz so interessanter Beitrag über Vulkanier
- "Kirk's Frauen" (8 Min.). Unglaublich: Vier Star-Trek-Frauen berichten wie toll William Shatner als Kollege war
- "Die Geschichte der Zukunft: Ein Blick zurück " (28 Min.), eines der besten Features
- "Vor Ort" (7 Min.), Dreharbeiten in San Francisco, ahnungslose Passanten, usw.
- "Auf- und Abbau" (4 Min.), unkommentierte Aufnahmen von zwei Kameras
- "Below the Line: Sound Design" (12 Min.), guter Beitrag zum Ton
- "Vom Weltall zum Ozean" (15 Min.), nochmals etwas zu den Walen
- "Bird of Prey" (3 Min.), Kurzbeitrag über das klingonische Schiff
Außerdem gibt es noch Interviews mit Leonard Nimoy (16 Min.), William Shatner (15 Min.) und DeForest Kelley (13 Min.), Beiträge zu Gene Roddenberry (8 Min.) und Mark Lenard (13 Min.), den Trailer, eine Photogalerie und Storyboards. Erfreulicherweise ist das Bonusmaterial nicht nur viel Gerede, aber doch auch. Vieles davon diente dazu, für den 1986 in die Kinos gekommenen Film Werbung zu machen, und hat daher Werbecharakter. Besser sind daher die Features, die sich wirklich auf die Produktion des Films beziehen, wobei es aber auch zahlreiche Überschneidungen gibt, besonders des Audiokommentars sowie Untertitelkommentars mit dem Rest.
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Fazit: Einer der beliebtesten Star Trek-Filme wird in einer gelungenen Special-Edition präsentiert, aber warum muss Nostalgie immer so teuer sein? Hinweis: Um den Anfang von Star Trek IV zu verstehen, etwa Spocks seltsames Verhalten, muss man den dritten Teil, Star Trek III - kennen, die Suche nach Spock. Um dies wiederum zu verstehen, müsste man auch Teil II gesehen haben, den Zorn des Khan, und für diesen wiederum die alte Enterprise-Episode "Der Schlafende Tiger" der ersten Staffel. Wer einen langen Star Trek-Abend planen möchte, kann sich diese "Vorfilme" mit anschließendem Höhepunkt "Star Trek IV" ansehen. Dies ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Extras machen diese Ausgabe empfehlenswert, 12. Juni 2003
Zum Film selbst muss man eigentlich unter Trekkern kein Wort mehr verlieren. Jeder Fan hat ihn sicher schon mehrfach gesehen. Was diese DVD-Ausgabe interessant macht, sind die Extras auf der zweiten Disc. Neues Futter für Star Trek-Süchtige. Kaufen - Ansehen - in Erinnerungen schwelgen. Und bitte eine Gedenkminute für DeForrest Kelly einlegen, denn: Pille ist tot, Jim!
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