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Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)
 
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Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)

DVD ~ Tom Cruise
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Tom Cruise, Colin Farrell, Samantha Morton
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Komponist: John Williams
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 22. März 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 141 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000067FYY
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 18.151 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

    Beliebt in dieser Kategorie:

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Steven Spielbergs Minority Report spielt in der auf beunruhigende Weise gar nicht so fernen Zukunft des Jahres 2054 und ist sicherlich der intelligenteste und provokanteste Science-Fiction-Thriller seit Blade Runner. Wie schon Ridley Scotts "Zukunftsfilm-Noir"-Klassiker basiert auch Spielbergs kompromisslos realistische Vision lose auf einem Roman von Philip K. Dick. Der Film dreht sich um die so genannte "Precrime"-Kriminalitätsbekämpfung, die sich ausschließlich auf drei isolierte menschliche "Precogs" stützt, die auf Grund einer durch Drogen induzierten Mutation Morde "sehen" können, bevor sie stattfinden.

Tom Cruise ist der selbstsichere Captain von Precrime und kommt diesen Tötungsdelikten zuvor wie ein echter Actionheld -- bis er selbst in eine der Precog-Visionen verwickelt ist und um sein Leben fürchten muss. Inspiriert durch ein Brainstorming mit Futurismus-Experten spickt Spielberg diese paranoide Jagd mit potenziellen Verschwörern (Max von Sydow, Colin Ferrell), einer Ehetragödie und einem menschlichen Precog-Spielball (Samantha Morton), während Cruises Darbietung mit jeder Szene an Tiefgründigkeit und Substanz gewinnt. Minority Report setzt Spezieleffekte umsichtig ein und erschließt auf brillante Weise eine Zukunft, die zutiefst überzeugend und ungemütlich nah an der Gegenwart daherkommt. --Jeff Shannon



Video Jakob Kurzinhalt

Washington D.C. im Jahre 2054: Die Stadt ist eine totale Überwachungsmaschinerie, in der seit 6 Jahren kein Mord mehr geschehen ist. Die Polizei-Einheit

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Von vielem ein bisschen zuviel..., 6. April 2003
Sowohl Steven Spielberg als auch Tom Cruise sind Garanten für eine mehr als hochkarätige Produktion. Deutlich wird auch das Teamspiel zwischen Spielberg und seinen langjährigen Mitarbeitern wie Janusz Kaminski, Michael Kahn und John Williams um nur ein paar zu nennen. Der Film ist technisch nahezu perfekt, spannend bis zur letzten Minute und entlässt den Zuschauer nicht mit Magenkrämpfen und Kloß im Hals, sonder mit dem guten Gefühl, dass alles sich zum Guten gewandt hat.

Dennoch muss man sagen, dass der "Post-Schindlers-Liste-Spielberg" nicht mehr dass ist, was er mal war, mit Ausnahme von "Die Vergessene Welt" bleibt immer ein fader Beigeschmack zurück, mal mehr, mal weniger. Da wäre zum einen die so genannte, politische Korrektheit seiner Werke. Wenn John Anderton die Verfolger aus seinen eigenen Reihen nicht tötet, wie Schwarzenegger und Stallone es vor zehn Jahren noch getan hätten, ist das okay, nein, sogar gut. Glorifiziert man Vaterland und Regierung jedoch zu sehr, indem man z. B. die Waffen der Polizisten digital durch Funkgeräte ersetzt wie bei E.T., geht die Glaubwürdigkeit (so was gibt's auch bei Science Fiction Filmen) flöten. Dieser Stil kommt bei Minority Report zum Glück nur sehr subtil durch das Weglassen übermäßiger Kritik des Systems zum Vorschein. Was das viel diskutierte Ende angeht; ich bin ein Fan des guten alten Happyends, gebe aber auch zu, dass hier vielleicht sprichwörtlich etwas viel des Guten angerührt wurde.

Apropos etwas viel...
Die Spezialeffekte sind wohl DAS Aushängeschild eines Films, der in der Zukunft spielt. Warum aber muss der Zuschauer damit erschlagen werden. Gerade bei ILM hat man immer mehr den Eindruck, dass der Film nur als Trägermedium für die Effekte benutzt wird, und nicht umgekehrt. Im Falle von Star Wars kann man das noch George Lucas in die Schuhe schieben, da er offensichtlich nicht mehr willens oder fähig ist, ein vernünftiges Drehbuch zu schreiben. Aber auch andere Werke, wie Minority Report sind stellenweise nur noch überladen mit Effekten. Man denke and die Struktur aus Straßen auf dem Boden, in der Luft und an den Wänden, wo es von hunderten von sich nahezu gleichenden Fahrzeugen wimmelt. Oder and die "Spiders", die wie in einem 80er Jahre Manga mit Tentakelbeinchen daherkommen und überall reinkrabbeln. Letztere machen zumindest in der Handlung noch einen Sinn. Von den Jägern der Pre-Crime Cops gar nicht erst anzufangen, die wir in ähnlicher Ausführung doch irgendwo schon gesehen haben, oder? Unter diesen Effekten leidet jedenfalls der Rest des Film ganz gewaltig und der Begriff Set Decoration könnte bald zu einem Fremdwort werden. So gibt es in der Automobilfabrik neben den Kastenartigen Fabrikationsstraßen, aus den die fertigen Vehikel flutschen nur noch palettenweise lehre Tonnen !? Wenigstens waren in Minority Report die Möbel noch echt.

Die zweite Hälfte des Films, die sich doch zu einem nicht unbedeutenden Teil außerhalb der Stadt abspielt, bzw. nicht ganz so extrem mit den Errungenschaften der Technologie protzt, macht übrigens einen viel besseren Eindruck als die Hover-Motor-Show zu Beginn.

Das gleiche Problem schlägt sich auf den Sound nieder. Statt vielseitig und realistisch sind die Effekte Skywalker Sounds Effekt seid Episode 1 nur noch VIEL und LAUT.

Wieder sind es die konventionellen, die den Tag retten. Kameraführung (Janusz Kaminski), Schnitt (Michael Kahn), Kostüme (Deborah Lynn Scott) und John Williams mitreißende, emotionsgeladene Partitur machen Minority Report zu einem echten Film. So schafft er es, zu fesseln und aufzuwühlen.

Tom Cruise ist mittlerweile ein recht zweifelhafter Mann geworden. Immerhin hat er sogar seine eigene Synchronstimme vergrault. Spielen kann er aber und ich muss zugeben, ihn gerne zu sehen. Max von Sydow ist und bleibt ein Profi, so natürlich und glaubwürdig, ist kaum jemand in Minority Report. Auch Colin Farrell (Danny Witwer), Neal McDonough (Fletcher), Lois Smith (Dr. Hineman) und Peter Stormare (Dr. Solomon Eddie) und noch einige mehr verdienen Anerkennung für ihre Leistungen, das sie verhindern, dass Minority Report zu einer hochkarätig besetzten Ein-Mann-Show des Helden wird. Aber Vorsicht, auch mit den kleinen menschlichen Details geht Spielberg ein bisschen sehr großzügig um. Ein Polizist speit dem anderen sein Frühstück ins Gesicht, dann haben wir zwei Leute auf der Toilette, fünf beim Sex, ob nun am Anfang abgebrochen, am Ende überrascht oder virtuell simuliert, Dr. Solomon schnaubt uns seinen Auswurf vor die Füße usw. Entwickelt sich Spielberg zum Körperflüssigkeitenfetischist? Auch hier gilt, es war ein bisschen zu viel.

Was die Ausstattung der DVD angeht, sehr gut, wie schon bei Planet der Affen, Titan A.E. oder Episode 1 und 2 aus dem Hause Fox. Persönlich finde ich allerdings nichts spannendes daran, zu erleben, wie sich die Mitwirkenden in Interviews gegenseitig Honig um den Bart schmieren. "Er weis genau, was er will...", "Er machte soviel Spaß mit ihm zu arbeiten..." und ähnlicher Bla Bla. Dennoch, Audiokommentare und Berichte vom Set oder aus der Schmiede der Effekte sind immer interessant, wenn einige ILM Leute sich auch manchmal nur selbst bewundern, wie toll sie doch sind. Bild und Ton der DVD sind ausgezeichnet, wenn auch der DTS Ton nicht den spektakulären Vorsprung vor der Dolby DIgital Fassung hat, den man bei Projekten aus dem DTS Elternhaus Universal gewohnt ist. Das Menü kann sich sehen lassen, ist aber wie schon bei Planet der Affen auf der zweiten Disc wesentlich abwechslungsreicher als auf der ersten. (Okay, das ist natürlich kein Faktor für die Kaufentscheidung). Im Ganzen ist die DVD auf jeden Fall eine Bereicherung für die Sammlung.

Fazit. Anschauen und Testen. Wer den Film mag, sollte ihn sich auf jeden Fall kaufen, da er ihn sich mit Sicherheit auch ein zweites und drittes Mal ansieht. Auch für den Video (oder DVD) Abend mit freunden ist Minority Report prima geeignet.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zeit-Paradoxon -- DVD-Spieler-Probleme, 11. April 2003
Von Bernhard Abbass "Surf long and prosper!" (Wilhelmshaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Wie kann man eine Tat vorhersehen, die dadurch verhindert wird, dass man sie vorhergesehen hat, also nicht begangen werden wird? Mit dem aus vielen Science Fiction-Filmen und -Fernsehserien bekannten Zeit-Paradoxon wird man hier wieder konfrontiert. Noch dazu werden hier Menschen für diese vorhergesehenen, aber von ihnen deshalb nicht begangenen Taten verurteilt und streng bestraft. Aber abgesehen von diesem den logischen Verstand beschäftigenden Problem ist der Film spannend und unterhaltend. Zu Beginn wird als Einführung für den Zuschauer ein Beispiel-Fall abgehandelt , der wegen des Countdowns zur Tat, die nicht bei (00)7 Sekunden, sondern erst bei 0 verhindert wird, äußerst dramatisch, hektisch und aktionsreich abläuft - man hat den Mord ja schon gesehen. Danach erlebt man einen vorhergesagten Mord, den der Hauptdarsteller als Angehöriger der Precrime-Behörde begehen wird. Der Rest des Filmes zeigt dann den Weg zur Tat. Mehr zu schreiben hieße die Spannung zu nehmen.
Die DVD hat bei einigen DVD-Playern der Firmen Löwe, Phillips und Pioneer ihre Macken. Scheinbar lässt sich die Sprache Deutsch nicht einstellen, sie wird automatisch immer wieder in Englisch abgespielt. Mit folgendem Trick lässt sich das aber dennoch lösen:
Man startet zuerst den Film und drückt erst dann (bei laufendem Film) die "Menü"-Taste und wählt das Sprachenmenü.

* "Deutsch" auswählen.
* mit "ok" bestätigen
* anschließend erneut die "Menü"-Taste (!!!) der Fernbedienung betätigen, und nicht (!!!) den Punkt "Hauptmenü" wählen.

Nun läuft die DVD ab der unterbrochenen Stelle in der
deutschsprachigen Version weiter.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 6. Januar 2004
Von Fraggle (Bonn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Eins direkt vorweg- die Vorlage habe ich nicht gelesen. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich den Film besser finde als viele der anderen Rezensenten. Aber per se ist dies meiner Meinung nach ein sehr unterhaltsamer Film. Die Schauspieler machen einen guten Job, die Optik ist dank dem Einsatz von Blaufiltern ziemlich cool (alles leicht bläulich, so wie bei 'Matrix' alles ein bißchen grünlich war), das PreCrime-Prinzip ist sehr interessant, es kommt viel Spannung auf, hin und wieder gibt es auch ein paar intelligente Gags und im Finale gibt es die eine oder andere Überraschung- wäre es dabei geblieben, hätte ich dem Film 5 Sterne gegeben.

Der eine Punkt geht flöten, weil einige der zugegeben rasanten Actionszenen leider total unlogisch und unrealistisch sind und das Ende leider leider unglaublich Hollywood-like ist- ein kitschiges Happy-End, das wirklich einfallslos ist. Da hätte sich Spielberg schon etwas Originelleres einfallen lassen können- ein Spielberg kann sich in Hollywood doch wahrscheinlich mehr herausnehmen als andere und sollte sich daher eigentlich etwas mehr trauen. Wenn man davon aber absieht- einen unterhaltsamen Abend kann man sich mit diesem Film auf jeden Fall machen, und Fans von Action, Spannung und des Zukunftsvisions-Genres kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

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Veröffentlicht am 26. August 2004 von S.Schulz

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