Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Extrem beklemmend!, 5. September 2003
"Echoes" verschwand so schnell wieder in der Grauzone, wie er aus ihr auftauchte. Warum eigentlich? Hier wurde alles richtig gemacht. Der Film bekommt daher von mir glatte 5 Punkte, die DVD... na ja, sagen wir 2,5 Punkte. Zunächst einmal zum Film: Das Wichtigste, nämlich die Schockeffekte, sitzen hammerhart. Ich kann das jetzt nicht verallgemeinern, aber die Szene im Kino war in meinen ca. 18 Jahren Filmkonsum (ich bin 22) diejenige mit dem allerstärksten Schockpotential... von allen Filmen, die ich je gesehen habe. Und das waren ziemlich viele. Auch die anderen Schocker sitzen. So wird zum Beispiel das Assoziationsprinzip verwendet (wenn irgendwo ein rotes Licht aufleuchtet, erfolgt zeitgleich ein bedrohliches Brummen), das zu starkem Herzpochen führen kann, wenn man nach dem Filmgenuss irgendwo zufällig rotes Licht sieht und ein Brummen hört. Dann sind auch Kamerafahrten und -Einstellungen für die Spannung verantwortlich (K.Bacons Charakter allein im Wohnzimmer) sowie visuelle Tricks (die Bewegungsweise des Geistes). Um diese Schockeffekte herum wurde auch an eine clevere, wenn auch extrem fiktive Story gedacht, die auch mit einer netten Auflösung aufwarten kann. Und der Film wäre nur halb so gut, wären da nicht die spitzenmäßigen schauspielerischen Leistungen, allen voran die des Protagonisten Kevin Bacon. Die DVD bietet ein sehr gutes Bild (den Sound kann ich wegen fehlender Hardware nicht beurteilen), allerdings recht wenige Extras. Wer allerdings Trailer mag, wird wohl nicht enttäuscht werden. Für diesen Film gibt es also uneingeschränkte Kaufempfehlung. Nur die DVD-Ausstattung hätte etwas üppiger ausfallen können.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kevin Bacon sieht Geister und gräbt den Garten um...., 26. August 2009
Normalerweise suchen sich die Wesen aus der Zwischenwelt eher alte Herrenhäuser in England aus, um herumzugeistern. Und meistens haben sie den Menschen, denen sie erscheinen, etwas mitzuteilen. Diese Menschen haben den 6. Sinn, sie können diese Geister sehen, während andere in der Umgebung nur wahrnehmen, dass die Betroffenen langsam den Realitätssinn verlieren.
Aber nicht nur in gothisch anmutender s/w Optik lässt es sich mit Helden wie Miss Giddens ím "Schloß des Schreckens" oder auf Hill House mit dem Medium Eleanor Lance ängstigen "bis das Blut gefriert".
Es hat sich spätenstens seit "The Sixth Sense" weltweit herumgesprochen, dass die Geister auch den modernen US-Großstadtmenschen plagen können.
Und man weiss auch, dass besonders sensitiv veranlagte Kinder wie Haley Joel Osmend die Funktion des Sehers dieser Zwischenwelt besonders gut übernehmen.
Auch der kleine Jake Witzky (Zachary David Cope) ist so ein hellsichtiges Kind. Er redet mit imaginären Freunden, wie seine Eltern Tom (Kevin Bacon) und Maggie (Kathryn Erbe) so beiläufig wahrnehmen, aber dieses Phänomen als nicht weiter tragisch erachten und dies in das ganz normale magische Denken von Kindern einordnen.
Die Familie lebt in einem ruhigen Wohnviertel in Chicago, wo jeder jeden kennt und die Nachbarn einen guten Kontakt zueinander pflegen.
Die etwas durchgeknallte Schwägerin Lisa (Illeana Douglas) ist - ganz im Gegensatz zu dem rationalen Tom - der Meinung, dass es Dinge gibt, die man mit dem menschlichen Verstand nicht erklären kann und befasst sich wie viele moderne Menschen mit Esoterik und auch mit Hypnose.
Bei einer Party demonstriert sie am ungläubigen Objekt Tom eine Kostprobe ihres hypnotischen Könnens und versetzt Tom für kurze Zeit in eine Tiefenhynose mit gravierenden Nachwirkungen.
Tom hat plötzlich immer mal wieder sekundenweise Zugang zu anderen Dimensionen des Bewusstseins, er sieht Bilder bei denen der Geist eines jungen Mädchens (Jennifer Morrison) auftaucht. Und er wird diesen Geist nicht mehr los....
"Echoes" ist ein Horror-Mysterythriller des Regisseurs David Koepp, der im Jahr 1999 realisiert wurde und das Pech hatte im Fahrwasser des Welterfolgs "Sixth Sense" das Kinopublikum erobern zu wollen.
Die Kritiken den Fachleute fielen zwar gut aus, dennoch war dem Film an der Kinokasse nur ein mittelmässiger Erfolg beschieden.
Und so als richtiger Klassiker des Geisterfilms konnte er sich leider bislang nicht etablieren.
Dabei ist der Film mit einem beinahe wahnsinnigen und grabenden Kevin Bacon (der als Actor leider immer sehr unterschätzt wird) recht spannend und kann mit guten Darstellerleistungen und einer unheimlichen Atmosphäre trotz moderner Location punkten.
Und dies funktionert ganz ohne Blut - oder Holzhammerschocks, der Film hat ein gutes Timing und einen guten klassischen Aufbau mit der Einführung der Charaktere, die allesamt keine Klischeefiguren sind und kommt langsam aber sicher immer näher an dieses unheilvolle scheckliche Geheimnis. Der Film dreht im Hauptteil mächtig auf, ohne übertrieben zu wirken.
Eine gute Empfehlung an alle, die an Geister oder Filmgeister glauben....
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unheimlich gut, 8. Oktober 2000
Der Film baut von Beginn an einen großen Spannungsbogen auf und steigert sich dann im Minutentakt bis zum Höhepunkt. Zwar ist die Auflösung teils etwas vorhersehbar, doch das Ende ist trotzdem ungewiss. Gute Schauspieler runden den Gesamteindruck ab. Auf der technischen Seite bietet die DVD eigentlich alles, was dazugehört: glasklares Bild, ebensolcher Ton, ein Making of, ein B-Roll-Feature, ein Musikvideo, Statements der Mitwirkenden und eine Trailershow gehören zur Ausstattung. Lediglich deutsche Untertitel in den ausschließlich englischsprachigen Berichten wären wünschenswert gewesen. Aber dieses Versäumnis tut der Scheibe auch keinen Abbruch!
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