Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr "geiler Film" trifft "wunderschöne Verpackung"!, 17. Mai 2009
"Die neun Pforten" ist ein Film der mich schon viele male und bestimmt noch oft begeistern wird! Es handelt sich hier um einen genialen und mysteriösen Thriller der 128 Minuten Hochspannung garantiert.
Es geht um den Buchexperten Dean Corso (Johnny Depp) der von einem reichen Sammler ein "teuflisch", okkultes Buch aus dem 17. Jahrhundert erhält und dieses nun mit den anderen zwei Exemplaren irgendwo auf der Welt vergleichen soll. In allen drei Büchern sollen Hinweise enthalten sein die den Schlüssel zu Luzifers Reich in sich bergen sollen!
Unser Protagonist glaubt zuerst nicht recht an "Teufelszeug", wird aber schon bald eines besseren belehrt. Die Suche nach den Exemplaren entwickelt sich zu einem richtigen Horror!
"Die neun Pforten" lebt von Johnny Depps genialer Schauspielkunst.
Meiner Meinung nach übertrifft sich Johnny Depp hier selbst! Er zieht die Zuschauer hier einfach unglaublich in seinen Bann. Dies liegt daran, dass der Film an sich erst so richtig spannend und mysteriös wird, wenn Dean Corso gezwungenermaßen, allmählich auch an das Böse glauben "muss". Damit unser Held nicht alleine die Reise antreten muss erhält er im Laufe der Zeit eine mehr oder weniger vertrauensvolle "Gefährtin".
Der Streifen ist für ausschließliche Effekt- und ActionFans wahrscheinlich nichts! Es ist eher ein "ruhiger" und mysteriöser Film in dem der Zuschauer immer wieder gezwungen wird, die momentane Sachlage mit unserem Helden zu überdenken ;-).
Hier stimmt einfach alles: Die Mystik, die Spannung, die "teuflische" Story und nicht zu vergessen den sehr passenden (klassischen) Soundtrack der durch den Film begleitet!
Zur durchaus erwähnenswerten Verpackung:
Ich freue mich diese Special Edition IM LEDER-LOOK im Regal zu haben! Die Verpackung ist aufgebaut wie ein Buch. Vorne der goldene Schriftzug des Titels und das Pentagramm des Teufels. Mehr ist vorne nicht drauf. Öffnet man das Buch ist auf der linken Seite der Hauptfilm. Nun kommt ein sehr dickes Booklet mit den schicken Holzschnitten den Johnny Depp während des Films hinterherjagd. Also wems im Film zu schnell ging kann sie hier in Ruhe betrachten. Auf der rechten Seite befindet sich dann die Bonus-Disc mit jeder Menge Info-Material zum anschauen ;-)!
Unbedingt hier zuschlagen! Der Film plus die Verpackung sind eine Augenweide und eine Bereicherung für jede Sammlung.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut unterbewerteter Film, 6. April 2003
Von Ein Kunde
Auch ich habe mir als großer Polanski-Fan den Film damals trotz eher schlechter Kritik im Kino angesehen und war schon von der herrlich düsteren Atmosphäre des Vorspannes gefesselt.W.Kilar's Musik lässt einen schon zu Anfang regelrecht durch die neun Pforten schweben und untermalt die Handlung wie es besser nicht hätte passen können.Um so mehr wundert es mich, dass der Film dermaßen geteilte Meinungen hervorruft, steht er doch durchaus in alter Polanski-Tradition. Von lustloser Verlilmung einer besseren Romanvorlage kann meiner Meinung nach auch kaum die Rede sein, denn tatsächlich greift der Film nur einen von zwei grundverschiedenen Handlungssträngen des Buches "El Club Dumas" auf, nämlich die Suche nach dem Geheimnis der "Neun Pforten".Hierbei noch den Club Dumas unterzubringen wäre überflüssig und irreführend. Zugegebenermaßen ist der Film auch so schon nicht besonders leichte Kost, eröffnet aber, je öfter man ihn sieht immer wieder neue Interpretationsmöglichen für Leute, die einen Blick für Details haben. Zum offenen Ende sei gesagt,dass dies der einzig akzeptable Schluss für einen Film dieser Thematik sein kann, jede Darstellung von dem was sich hinter der neunten Pforte verbirgt wäre zwangsläufig unglaubwürdig.Nein,dieses Ende sollte der Fantasie überlassen bleiben, vorausgesetzt man hat welche. Gerade der moralisch eher zweifelhafte Schluss macht den besonderen Reiz des Films aus. Interessant ist auch die Entwicklung der Hauptfigur,dieser gelangweilten, emotions-und skrupellosen Söldnerseele, gespielt von Johnny Depp,zum wahren "Wolf im Schafspelz".(Man beachte zum Beispiel den Blick des kleinen Mädchens am Flughafen , oder den Hund in der Szene vor dem brennenden Haus der Baronin.)Abschließend sei gesagt, dass dies kein Film für Effekthascher und Actionliebhaber ist,(diese sind mit einem Streifen wie"Armee der Finsternis" besser bedient), sondern für Freunde subtiler, unterschwelliger Spannung.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vielleicht gibts die neun Pforten ja wirklich ..., 11. Dezember 2003
+++++++Wie man feststellen muß, sind die "Neun Pforten" nicht jedermanns Sache. Der Film ist eben kein actiongeladener Brutal-Horror-Streifen ohne Gnade und Erbarmen; es zählen eher die Konstruktion, der Spannungsaufbau und die Feinheiten im Verlauf. Man weiß nicht wie es enden wird, jede Szene zwingt den Zuschauer, nochmal den Sachverhalt zu prüfen - was dazu führt, daß man sehr aufmerksam dabei ist (oder sein sollte). Feinheiten sind Dinge wie der Ton und der Gesichtsausdruck der unbekannten Grünäugigen (im Abspann "The Girl" genannt), der merklich ernster wird im ausgesprochenen Satz: "Ich interessiere mich für Bücher - Sie auch?". Oder die drei Orangen, die die Treppe hinunterrollen, wobei nur eine(!) nach ganz unten(!) fällt. Die Blondine, vor dem Hotel wartend und auf dem Motorrad kauernd mit einem Hauch von Höllenhund (finde ich zumindest), der seinen "Gast" ins Unvermeidliche führen wird. Die Bildersprache ist in vielen Szenen wohlüberlegt, keine Frage. Zum Glück mimt Dean Corso, ein auf körperliche Auseinandersetzungen nicht eingerichteter Bücherwurm, Johnny Depp. Das angeborene Besserwisser-Dauergrinsen eines Robin Williams etwa ("klein, aber oho" - furchtbar!) hätte die Glaubwürdigkeit dieser Rolle stark herabgesetzt. Ich jedenfalls sehe die "Neun Pforten" in einer Kategorie mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen" - eigentlich sieht ja alles normal aus, doch irgend etwas stimmt da nicht ... Mich gruselts bei solchen Geschichten viel mehr als bei Stories über maskierte, messerstechende Serienmörder, die in einsamen Gegenden bei Unwetter Teenie-Reisegruppen dezimieren, wobei das schärfste Weib "natürlich" überlebt, als Basis für Teil zwei. Sowas ist auf eine andere Art grausam - und zwar für den Zuschauer, wenn dieser während der Vorführung den Raum nicht verlassen kann. +++++++
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