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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, 6. Februar 2004
Und wieder haben wir hier mal wieder einen Film, der die Nation spaltet. Die einen werden ihn hassen, die anderen werden ihn für eine der unterhaltsamsten Komödien halten. Ich zähle mich zur zweiteren Sorte. Im Grossen und Ganzen ist es einfach ein Kifferfilm. Noch ein wenig Horror und übelsten schwarzen Humor dazu gepackt, und fertig ist Unterhaltungskino vom Feinsten. Handlung: Der Kiffer Anton (Devon Sawa) ist wohl der faulste Mensch den es auf der Welt gibt. Das ist im Endeffekt sein Problem, denn dadurch wird seine Hand besessen. Und wegen seiner bösen bösen Hand killt er alle möglichen Leute, angefangen bei seinen Eltern... nun ist es nicht so, dass Anton durch und durch böse ist, es ist nur seine Hand. Das kapiert er ziemlich schnell, und so sieht er nur noch einen Ausweg - er hackt sich seine Hand ab. Doch die macht sich dann selbständig und möchte ihr Ziel vollenden: Anton's neue Freundin (Jessica Alba) umbringen. Der Humor in diesem Film ist wirklich sehr schwarz und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber ich muss sagen - ich habe geheult vor Lachen. Es spritzt zwar ab und zu Blut und manche Szenen sind etwas unappetitlich, aber das wird dem Zuschauer kaum etwas ausmachen, da der Humor hier an erster Stelle steht, und so ekelt man sich vor den krassen Szenen nicht, sondern muss einfach nur drüber lachen. Anton bekommt Hilfe von seinen beiden Freunden (die er, nebenbei bemerkt, auch umgebracht hat, und die jetzt als Untote an seiner Seite stehen). Einer davon wird von Seth Green gespielt. Die beiden sorgen für die meisten Lacher im Film, und man freut sich richtig auf die Szenen mit den zweien. Eine nette Überraschung ist auch der Auftritt der Punkband Offspring im Film, was gleich wieder mit einem RIESEN Gag verbunden wird...mehr will ich nicht verraten. Im Endeffekt ist die Story total hirnverbrannt, aber gerade das gefällt mir absolut. Ich gehöre sowieso zu den Leuten, die sich Filme wegen dem Unterhaltungswert ansehen, und nicht weil ich Tiefgang suche. Und wenn doch, suche ich mir einen entsprechenden Film aus und ganz bestimmt nicht Filme wie „Die Killerhand". Möglicherweise werden einige den Film auch nicht mögen, weil er sich zu sehr ums Kiffen dreht, aber wenn man das vorher weiß, braucht man ihn sich ja nicht anzusehen. Das Tolle hierbei ist nun mal, dass die Teenager in diesem Film sich auch wirklich wie Teenager benehmen und reden, und hier nicht auf die Ausdrucksweise und Gestik geachtet wird, damit sich ja niemand beleidigt fühlt... Die „Schauspielkunst" in diesem Film ist auch nicht herausragend, aber das soll sie auch gar nicht sein. Denn seien wir ehrlich - hier handelt es sich wirklich nicht um einen ernsten Film, also wäre hier übermäßige Schauspielerei absolut fehl am Platz. Sieht irgendwie fast so aus, als hätte ich nur negatives zu sagen, doch all das Negative meine ich absolut positiv und jeder negative Punkt zählt als Pluspunkt. Die FSK 16 wundert mich übrigens auch - erstens wegen der (zwar komödiantischen aber das ist egal) Splatterszenen und zweitens wegen der Ausdrucksweise. Ich rechne es dem Film wirklich SEHR hoch an, dass hier ganz „normal" und wirklich Teenager-like geredet wird, aber ich war mir auch sicher, dass dann auf jeden Fall eine FSK 18 sein wird. Aber was solls, so können sich noch mehr Jugendliche an dieser herrlichen Komödie erfreuen. Ich liebe diesen Film, und als „seichte Komödie" und für einen Abend, an dem man einfach nur ablachen will, ist er absolut perfekt!
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