Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Original-Alien - endlich komplett!, 21. Oktober 2002
Es ist immer wieder schön, einen deutschen DVD-Release zu erhalten, der in seinem Zusatzmaterial der amerikanischen Veröffentlichung in nichts nachsteht. Ein solcher Fall liegt mit R. Scott's "Alien" vor. Das gesamte Bonusmaterial der US-RC1 ist vorhanden - Audiokommentar ebenso wie die deleted scenes (endlich auch die Szenen, die man sonst nur aus der Romanfassung kannte, etwa das wirkliche Ende des Captains der Nostromo), auf einer separaten Tonspur der Soundtrack (die im Handel erhältliche Aufnahme ist ja nun wirklich ein bisschen zu kurz ...) und sogar noch ein alternativer Musik-Track, der dem Film doch eine ganz andere Stimmung verliehen hätte (vgl. hierzu die letztendlich verwendete Filmmusik bei 2001 (also dem Temp-Track) und den ursprünglich geplanten Score von Alex North.) Bild- und Tonqualität sind einwandfrei (D und E jeweils 5.1), und die beiden Easter-Eggs (oder gibt es gar noch mehr?) bieten recht interessante Einblicke in die fiktionale Welt der Konzerne und ihrer Personalpolitik. Dass der Film nicht nur in vernünftiger Qualität, sondern endlich ungeschnitten erhältlich ist, macht das Ganze nur noch besser. Wirklich erfreulich!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Stand-Alone-Meisterwerk, das keine Sequels brauchte!, 17. Januar 2007
Es steht zweifellos fest, dass Regisseur Ridley Scott mit Alien ein Meilenstein des SciFi-Genres, aber auch des Kinos im Gesamten, gelang. Allein das fantastische Set-Design wirkt auch auf den heutigen Zuschauer noch absolut zeitlos und wie aus der Zukunft stammend. Viele SciFi-Filme (z.B. Kampfstern Galactica, Mondbasis Alpha) verleiten da rückblickend eher zum Schmunzeln, weil damals aktuelle Moden einfach in die Zukunft transferiert wurden und der Look heute nur altbacken albern aussieht. Bei Alien aber hat die Zukunft in Form der visionären Ausarbeitung von Kostümen oder Raumschiff Gestalt angenommen. Und Gigers Monster ist sowieso erschreckend gut gelungen.
Kein Wunder, dass Alien als echter Klassiker unzählige Nachahmungen fand, zu denen man auch die offiziellen Fortsetzungen zählen kann. Diese hängen sich aus wohl rein kommerziellen Motiven an den Erfolg eines Films an, der keiner Fortsetzung bedurfte, erreichen aber niemals ganz dessen künstlerisches Niveau. Ganz zu schweigen von dem Heer erbärmlicher Nachahmer, bei denen story und Darsteller schrecklicher als die Monster ausfallen. Und wer meint, dass Alien kein Schocker sei, aus dem spricht eben sicherlich auch die Tatsache, dass nach Alien dutzende Movies Ähnliches zeigten und oft auch noch blutiger. Aber zu seiner Zeit war der Film auch in dieser Hinsicht ein echter Quantensprung - nie zuvor war ein Monster grauenhafter, brutaler, unheimlicher gezeigt worden. Aliens hatten ovale Gesichter, Mandelaugen, kamen in UFOs und hatten als Botschaft "bringt mich zu eurem Anführer". DAS hier aber war ein Killer, emotionslos, grausam, nicht zu fassen und nicht zu besiegen - der wahr gewordene Albtraum! In einer Kino-Ära, als Close Encounters... die Aliens sagen ließ "Hallo, wir kommen Freunde" und Star Wars eher Wildwest im Weltraum zeigte, brachte Alien die wenig beruhigende Botschaft, dass da draußen noch ganz andere Dinge auf uns lauern könnten...
Auf jeden Fall ein 5-Sterne-Film und unbedingter Kauftipp, gerade in dieser "Ur-Variante" der DVD!
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Star Wars for Bad Guy`s, 14. Januar 2003
Oder so ähnlich würde ich „Alien" mal bezeichnen. Ich gehöre zu den Leuten für welche die Alien-Filme wahrscheinlich gnauso Kult sind, als für andere Star Wars. Soll nicht heißen das ich Star Wars nicht mag, den die alten Filme sind echt spitze. Leider sind Episode I und II nicht mehr der Rede Wert. Für mich war Star Wars aber immer etwas zu vorhersehbar, den man wußte doch schon zu Beginn das alles in einem großen Happy End enden sollte. „Alien" ist eben in dieser Hinsicht, das genaue Gegenteil. Es gibt keine strahlenden Helden, keine romantischen Kulissen und keine Zeit für Gefühlsduselei. Als ich dann 1985 zum ersten mal „Alien" sah war ich gerade mal 14 Jahre alt und war damals schon so fasziniert von dieser düsteren Welt die einem da von Ridley Scott präsentiert wurde. Ich sollte aber dazu sagen das der Film wohl nicht für die Altersschicht unter 16 Jahren geeignet ist. Ein Jahr später sah ich Teil 2: „Aliens - Die Rückkehr" im Kino und war damals der Meinung das er um Meilen besser sei als Teil 1. Heute muß ich meine Meinung korrigieren, den Teil 1: „Alien" ist mit Sicherheit der beste Teil der Reihe. Wobei aber alle vier „Alien" Filme genial sind. Wer „Alien" das erste mal sieht, der wird es vor Spannung kaum aushalten, so fesselnd ist dieser Film. Er nimmt einen von der ersten Minute an auf eine düstere und grausame Reise mit. Kurz zur Handlung: Der Raumfrachter Nostromo, beladen mit Eisenerz, ist auf dem Rückflug zur Erde. Die sieben Besatzungsmitglieder: Capt. Dallas (Tom Skerrit), Kane (John Hurt), Ripley (Sigourney Weaver), Ash (Ian Holm/der Bilbo Beutlin aus „Herr der Ringe"), Lambert (Veronica Cartwright), Brett (Harry Dean Stanton) und Parker (Yaphet Kotto) befinden sich im Tiefschlaf. Der Bordcomputer „Mutter" weckt die Besatzung, da er ein unbekanntes Signal von einem fremden Planeten empfängt. Die „Nostromo" landet auf dem Planeten LV 426 und die Crewmitglieder Dallas, Lambert und Kane gehen dem Signal nach. Sie entdecken ein fremdartiges Raumschiff in dessen Rumpf sich tausende von Rieseneiern befinden. Als Kane eines der Eier näher untersucht, öffnet sich dieses und ein spinnenartiges Wesen durchbricht seinen Helm und klammert sich an seinem Gesicht fest. Er wird an Bord gebracht, untersucht und nach kurzer Zeit fällt das Wesen von seinem Gesicht ab. Kane geht es wieder gut und das Wesen ist abgestorben. Kurz bevor man sich wieder in die Tiefschlafphase begeben will, geschieht das Unvorstellbare. Kane beginnt zu husten und würgen, seine Brust explodiert förmlich und geboren ist das Alien. Das Wesen verschwindet in den Tiefen des Raumschiffs und wächst in kürzester Zeit zu einer über 2 Meter großen schleimigen Kreatur heran. Nun folgt das Prinzip der zehn kleinen Negerlein. Die Besatzung wird stark dezimiert auf der Jagd nach dem Alien. Einzig allein der dritte Offizier Lt. Ellen Ripley überlebt und kann mit einem Rettungsraumschiff von der Nostromo flüchten. In der Rolle der Ellen Ripley sieht man die US Schauspielerin Sigourney Weaver (bürgerl. Name Alexandra Paul), mit Ihr wurde eine neue Generation von Actionheld geboren. „Alien" hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt und gehört zur Pflicht für Science Fiction/Horror Fans. Ich selbst besitze die DVD Box mit allen vier Teilen. Aber die einzeln zu kaufenden DVD`s sind mit der Box identisch. Teil 1 gehört zu den absoluten Vorzeige DVD`s. Bild und Ton sind für einen fast fünfundzwanzig jährigen Film phänomenal und besser als bei vielen aktuellen Filmen. Das Bonusmaterial ist einmalig, neben Trailern, findet man einen alternativen Musiktrack, seperate Fimmusik, Fotogallerie & Artwork, Audiokommentar des Regisseurs und vor allem geschnittene Szenen auf der DVD. Für jeden Fan ein Muß. Meine Hoffnung auf einen fünften Teil habe ich auch noch nicht begraben und ich träume davon das ich Ellen Ripley doch noch in Alien 5 sehen werde.
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