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Das Bildnis des Dorian Gray
 
 

Das Bildnis des Dorian Gray (Gebundene Ausgabe)

von Oscar Wilde (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Komet (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898363635
  • ISBN-13: 978-3898363631
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 305.187 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.

Verschleiert, wie es zu Oscar Wildes Zeiten nur möglich war, schwingt das Thema der Homosexualität mit. Viel dreht sich um männliche Schönheit und Jugend, um die zweifelhafte Moral der Gesellschaft, um verborgene Sünden und geheimnisvolle Anziehungskräfte und um schwerwiegende Gefühle von Schuld.

Wildes einziger Roman ist ein Werk von großer Eigenart, geschrieben in der für Wilde typischen blumigen und äußerst kunstvollen Sprache, voller gewagter und tiefgründiger Spekulationen um die Doppelnatur der menschlichen Seele und um das mysteriöse Wechselspiel zwischen Kunst und Leben. In ihm spielt das Reale mit dem Irrealen. Es beschreibt die Tragödie um den Identitätsverlust einer dekadenten Seele. --Daphne Unruh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.11.2000
Da ist wirklich was los, im Wilde-Jahr 2000, resümiert Dirk Knipphals, aber unter den vielen Neuausgaben lohnt sich die des Dorian Gray wirklich. Denn J.W. Rademacher hat die Erstfassung ediert, die vor der ersten Buchausgabe in einer Zeitschrift erschien. In ihr kommen die "homosexuellen Aspekte der Handlung und der Figuren" stärker raus - und gerade dadurch tritt der Aspekt zurück, so Knipphals, denn er ist jetzt eben "ganz selbstverständlich". Fünf Kapitel aus der Buchfassung, ein Zugeständnis Wildes an zeitgenössische "Melodramatik", fallen weg. Die hätten aber zumindest in den Anhang der neuen Edition gehört, moniert der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ach hätt' ich nur 6 Sterne zur Verfügung..., 28. Juni 2004
... ich würd sie alle vergeben. Dorian Gray nimmt vorweg, was heute alle Welt tut oder tun würde. Was passiert, wenn ich tun und lassen kann was ich will ( Opium, Frauen, Absinth damals, Kokain, Party und Sex heute) und man siehts mir nicht an! Was ist wenn ich niemals altern würde? Früher eine Faustscher Pakt mit dem Teufel, heute die Schönheits-OP machen's möglich.

Dorian Gray, ein schöner junger Mann lässt sich von einem Maler porträitieren. Als er sein Bildnis erblickt, wünscht er sich, sein Körper und sein Gesicht würden niemals altern, sondern an deren Stelle das Gemälde. Der Pakt mit dem Teufel nimmt seinen Lauf, als Dorian nach einer grausamen Beendigung einer Liebesbeziehung entdeckt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Er lebt unaussprechliche Sünden aus und altert nie, was ihm die gesellschaftliche Anerkennung und Gemeinschaft garantiert.

Wilde versteht es, exotische Redewendungen und Beschreibungen mit sündigen Gedanken zu verbinden. Auch wenn heute Liebe und Laster kaum mehr noch Sünden sind, läßt einen das Buch nicht mehr los. Der überraschende Schluss setzt dem Buch ein Denkmal. Zu recht ein immer und immer wieder gelesener und verfilmter Klassiker.

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Qualität hat ihren Preis!, 3. Dezember 2009
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Das Bildnis des Dorian Gray. 8 CDs (Audio CD)
Lord Henry Wotton besucht seinen Freund, den berühmten Maler Basil Hallward. Der hat sich in letzter Zeit rar gemacht und Lord Henry findet heraus, dass er an einem Portrait arbeitet. Voller Bewunderung und ehrlich begeistert preist Lord Henry das Gemälde als Meisterwerk, als das beste Gemälde, das Basil je gemalt hat. Der Maler stimmt zu und schildert seinem Freund, mit welcher wachsender Anteilnahme an dem Bild er den darauf abgebildeten jungen Mann portraitierte. Lord Henry bittet Basil, ihm den jungen Mann vorzustellen, der seinen Freund offensichtlich so tief beeindruckt hat. Der aber lehnt ab. Er hat Angst, das der zynische Lebemann seinen jungen Freund verderben könnte. Doch just in diesem Moment kündigt Basils Butler den jungen Dorian Gray an. Der auffallend schöne, noch nicht volljährige Gray betritt das Atelier und Lord Henry beschließt, das Modell Basils zu seinem Studienobjekt, zu seinem Geschöpf zu machen.
Er vertritt Dorian gegenüber die These, dass Schönheit und Amoral, Genuss und Sünde das einzige sei, was im Leben eines jeden Müßiggängers von Interesse sein könne in diesem langweiligen, ach so modernen England des neunzehnten Jahrhunderts. Er bemerkt genauestens die Reaktionen Dorians, den er auf der Stelle für sich eingenommen zu haben scheint. Dorian versteigt sich, noch ganz im Bann der ungeahnten, neuen Welt, die ihm Lord Henry offenbart hat, Basil gegenüber zu der Behauptung, dass die Jugend das einzige auf der Welt sei, das einen Wert besitzt und er sich töten würde, wenn er entdecke, dass er alt werde. Dorian drückt seinen Neid gegenüber dem Portrait aus, dass ewig jung bliebe, er aber würde nach wenigen Monaten altern und hässlich werden. Der entsetzte Basil, Idealist und Romantiker mit Leib und Seele, ahnt nicht, wie sehr Lord Henry bereits Einfluss auf Dorian nimmt und nehmen wird. Immer stärker gerät Dorian Gray in den Bann Lord Wottons und dessen hedonistische Lehren werden sein Lebensinhalt.

Oscar Wildes einziger Roman aus dem Jahr 1890/91 spielt im viktorianischen Zeitalter in London. Das gesamte Hörbuch ist beherrscht von den Dialogen dreier Männer und mit zunehmender Dauer dem inneren Monolog des Dorian Gray. Es ist eine Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Auffassungen von Moral. Auf der einen Seite der Maler Basil Hallward, der das viktorianische England "vertritt", dessen romantisierende Lebensauffassung, die Idealisierung von Seele und Geist. Auf der anderen Seite der hedonistische, rein der Lust und der Sinneserfahrung huldigende Lord Henry Wotton, der die Vorstellungen des Autors wiedergibt. Entsprechend der offenen Zurückweisung überkommener Moral und bigotter Lebensführung, der fast lustvollen Darstellung des amoralischen Lebensstils Dorian Grays, führte dieses Buch zu einem Skandal und der Autor wurde öffentlich angefeindet. Nicht zuletzt durch dieses Buch und die im folgenden offen zu Tage tretenden homosexuellen Neigungen Oscar Wildes kam es zu einer Gerichtsverhandlung und zur Inhaftierung des Autors. Gesundheitlich angeschlagen, verschwand er nach der Haft aus der Öffentlichkeit und starb am 30. November 1900.
"Dorian Gray" blieb der einzige, große Roman von Oscar Wilde. In seiner Komposition brillant und sprachgewaltig, elegant im Stil und hart und kompromisslos in seinen Aussagen. Wilde verwob Prometheus-, Faust- und Luzifer-Mythen zu einem Kunstwerk, das bis heute seine Wirkung auf die Leser hat und seinen Erfolg zu Recht verdient.
Der Vortrag des ungekürzt übertragenen Romans durch Jan Josef Liefers ist ein Glücksfall. Vor allem die im Mittelteil des Hörbuchs sehr langen, schwierigen und komplexen Textpassagen, die den inneren Wandel des Dorian Gray darlegen, werden so intensiv und wahrhaftig vorgelesen, dass man das Gefühl hat, Gray selbst trage die Essenz seiner Vorstellungen, Qualen und leidenschaftlichen Erfahrungen mit.
Wichtigster Kunstgriff dieses Romans ist die Rolle, die das Bildnis Dorians hat. Es wird zu einer eigenständigen Person, zu einem Gewissen und Gedächtnis Grays. Das Bild wird zum wahren Dorian Gray, wird zu dem Mann, der erlebt, fühlt, trauert, triumphiert.
Es ist zugleich Sinnbild für den heute herrschenden Jugendwahn. Oscar Wilde beruft sich auf die griechischen Klassiker, das Dandytum seiner Zeit und die Wirkung des Schönen im romantischen England. Doch ist die moderne Aussage, das "Dorian-Gray-Syndrom" (eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, bei der das eigene Ich im Mittelpunkt des Strebens und Denkens steht) heute um so wirksamer und aktueller als vor einhundert Jahren.
Vielleicht erklärt das den auch heute noch anhaltenden Erfolg des Buches. In jedem Fall ist es in dieser Hörbuchedition, die in einer wundervollen roten Pappschachtel, einem ausführlichen Booklet und einem perfekten Sprecher zu einem angemessenen Preis zu erwerben ist, ein Gewinn für jede Hörbuch-Bibliothek.
Einzig der überbordende Detailreichtum, der fast fanatische Perfektionismus Oscar Wildes führt immer wieder zu langweiligen, für die Entwicklung des Protagonisten unwichtigen Schilderungen und Passagen, die dem Hörbuch das Tempo nehmen. Auch wenn Jan Josef Lievers in dem Bemühen diese Textstellen möglichst interessant zu gestalten großes Lob zuzusprechen ist, kann er doch nicht vermeiden, dass der Hörer Schwierigkeiten hat, die Konzentration zu wahren.

Fazit: Diese Edition ist fantastisch. Der Sprecher ist in Bestform, Layout und Ausstattung sind hervorragend. Da auch der Text, einer der großen Klassiker der Weltliteratur, brillant ist, kann man nicht fehlgehen, wenn man diese Box erwirbt. Man sollte aber wissen, dass Langmut und Konzentrationsfähigkeit vonnöten sind, den oft sehr langen Monologen zu folgen.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Unvereinbarkeit von Körper und Seele, 30. September 2007
Von deathdealer92618 (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der junge gutaussehende Dorian Gray steht von einem Porträt, welches der Maler Basil Hallward von ihm angefertigt hat und äußert den Wunsch, dass das Gemälde an Stelle von ihm altern soll, während er selbst auf ewig so jung und hübsch bleibt, wie es eben auf dem Bild der Fall ist. Der Initiator dieser abstrusen Idee ist der Dandy Lord Henry Wotton, der Dorian unter anderem darauf hinweist, dass nichts so wertvoll sei wie die Jugend.
Und während Dorian Gray nun, wie in einem umgekehrten Entwicklungsroman, immer weiter moralisch und auch gesellschaftlich zerfällt, äußerlich aber jung und schön bleibt wie eh und je, spiegelt sein Bildnis diesen Verfall optisch wieder. Und zwar so, dass Dorian selbst desöfteren erschrocken da steht. Denn es geht hier nicht nur um das Älterwerden in normalen biologischen Außmaßen, sondern es geht darum, dass Dorian skrupellos seine Wünsche und Begehren auslebt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Kein Wunder also, dass das Bild erschreckende Züge annimmmt. Und damit sind wir dann bei der Unvereinbarkeit von Körper und Seele.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Oscar Wilde hatte eine tolle, kunstvolle Sprache, geschliffene Dialoge, überraschende Wendungen und mit Lord Henry Wotton eine Figur, die den Leser wohl häufig schmunzeln lassen wird. Mich erinnert er ja sehr an Lord Goring, die Schlüsselfigur aus Wildes "Ein idealer Gatte". Er ist distinguiert, schlagfertig, zynisch und feuert in den eher langweiligen Unterhaltungen der versnobten Gesellschaft ein Bonmot nach dem anderen ab. Ich habe diese Figur jedenfalls auf einigen Seiten vermisst.
Ansonsten ist das Buch ein Kompendium von verschiedenen Stilrichtungen und Anspielungen. So werden andere Autoren und Bücher namentlich erwähnt und Gedichte rezitiert. Man erkennt Verbindungen zum Symbolismus, Orientalismus und Historismus. Vor allem natürlich im langen 11. Kapitel, in dem diverse Interessengebiete aufgezählt werden und welches somit fast schon als eigenständiger Essay losgelöst vom Buch stehen könnte. Desweiteren spielt Wilde natürlich mit dem Dandytum, mit dem Ästhetizismus und wohl auch mit der Homosexualität, denn natürlich ist das Hauptziel von Wotton auch auch von Gray die männliche Schönheit.
Kunstvoll, geistreich, interessant, teilweise überraschend, manchmal vielleicht sogar spannend und in der heutigen Zeit des Schöhnheitswahns auch immer noch aktuell, dazu in dieser Ausgabe noch lesenswertes Nachwort. Was will man mehr?
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Dorian Gray will nicht altern, deshalb lässt er sich von dem Maler Basil Hallward portätieren und möchte sich selbst verewigen, denn er will nicht sterben, er möchte, dass das... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Man muss es gelesen haben
Für den Maler Basil Hallward ist Dorian Gray nicht nur ein künstlerisches Motiv, sondern ein einfaches aber feines Wesen. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen " Man sollte Gefühl haben für das Farbige, das Schöne, das Freudige im Leben. Je weniger über das Traurige im Leben gesagt
wird, desto besser." ( Oscar Wilde)


Dorian Gray ist der bildschöne, junge britische Aristokrat, der den begabten Maler Basil Hallward zu einem Porträt... Lesen Sie weiter...
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Vor 12 Monaten von IronCrane veröffentlicht

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