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Die Chemie des Todes
 
 

Die Chemie des Todes (Gebundene Ausgabe)

von Simon Beckett (Autor), Andree Hesse (Übersetzer)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (473 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 4 (17. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208111
  • ISBN-13: 978-3805208116
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (473 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 6.692 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.

Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...

Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse.

Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch



kulturnews.de

Nichts für Memmen ist “Die Chemie des Todes": Hier rieseln Maden wie Reiskörner aus Körpereröffnungen, umschwirren Fliegen verwesende Leichen. Doch bloßen Ekel zu provozieren ist dem britischen Autor Simon Beckett nicht genug. Und so ummantelt er seine bizarren Tatortbeschreibungen mit der fesselnden Geschichte eines Wissenschaftlers, der seine zerrüttete Vergangenheit zu vergessen versucht. Sprecher Johannes Steck trägt den Thriller mit sonorer, vielseitiger Stimme vor - und brilliert vor allen Dingen dann, wenn's um widerliches Getier geht ... (jul)

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69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verwesende Leichen auf dem Lande, 26. Mai 2006
Es ist Simon Beckett zweifelsfrei gelungen, mit seinem Thriller ein hochgradig spannendes Buch zu präsentieren, das man kaum aus der Hand legen kann. Dabei bedient sich der Autor jedoch lediglich klassischer Spannungstechniken. Der Einbruch des Grauens in eine scheinbar heile Welt, die Verwandlung von sympathischen Charakteren in stinkende Leichen und letztlich auch das private Schicksal des introvertierten Arztes treiben den Leser von Seite zu Seite. Auch die Erzähltechnik aus der Rückschau heraus steigert die Spannung weiter, da David Hunter im Gegensatz zum Leser die Momente kennt und benennt, in denen jemand falsche Entscheidungen trifft, aber nicht den Grund dafür benennt. Etwas konstruiert wirkt einerseits die angehäufte Zahl äußerst drastischer Schicksalsschläge, die die einzelnen Hauptpersonen schon vor dem Einsetzen der Handlung erleiden mussten; andererseits fördert dies die Empathie bei uns Lesern und lässt uns mitfiebern.
Wer also einmal unausgeschlafen an seinem Arbeitsplatz erscheinen möchte, weil er / sie ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, dem / der sei Simon Becketts "Die Chemie des Todes" unbedingt empfohlen. Es ist wirklich spannend bis zur letzten Seite!!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Chemie der Spannung, 3. August 2008
Diese Rezension stammt von: Die Chemie des Todes (Taschenbuch)
Simon Becketts Erstling entführt den Leser in das Leben des forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem Schiksalsschlag von seinem bisherigen Leben verabschiedet und sich eine neue Existenz als Landarzt in dem kleinen Ort Manham aufgebaut hat. Auch eine neue Liebe scheint sich anzubahnen. Als ein Serientäter dort sein Unwesen zu treiben beginnt, sind Hunters Fähigkeiten gefragt. Während der polizeilichen Ermittlungen kocht die Stimmung unter den eigenbrötlerischen Einwohnern allmählich hoch, denn der Täter könnte aus ihren Reihen stammen.

Der Krimi ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten erzählt, außerdem erhält der Leser Innenansichten der Opfer. Nach einem furiosen Auftakt geht das Tempo zunächst zurück. Der Autor erhält jedoch durch Andeutungen des Ich-Erzählers einen soliden Spannungsbogen aufrecht, manchmal erscheint der Gebrauch dieser Vorahnungen jedoch ein wenig zu inflationär und nutzt sich dadurch ab. Die forensische Arbeit steht, wie man vielleicht erwarten würde, nicht im Fordergrund, ermöglicht aber dennoch interessante und lohnenswerte Eindrücke. Die Suche nach dem Täter führt zu vielerlei Verdächtigungen, so dass sich auch der Leser nie wirklich sicher sein kann. Das Leiden der Opfer ist psychologisch dicht erfahrbar, die Sequenzen der Brutalität gehen in ihrer Beschreibung jedoch nicht über die Grenzen des Ertragbaren hinaus. Die stimmige Psychologie des Täters wird am Ende leider durch ein zusätzliches Täterkonstrukt verwässert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch die dargelegte Ich-Stärkung eines der Opfer durch das Verbrechen erscheint unlogisch.

Die "Chemie des Todes" ist ein spannender Krimi mit vielen Facetten.
Trotz kleiner Einschränkungen ein empfehlenswertes Buch.


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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eher Krimi als Thriller, 6. September 2008
Diese Rezension stammt von: Die Chemie des Todes (Taschenbuch)
Um kaum einen anderen Kriminalroman ist in den letzten Jahren wohl ein so großer Hype gemacht worden, wie um "Die Chemie des Todes" von Simon Beckett.

Große Beachtung hat das Buch wohl allein schon durch das wirklich gelungene Cover gefunden, wenngleich dieses, ebenso wie die Lobeshymnen anderer Autoren auf dem Klappentext, letztendlich mehr versprechen als der Inhalt am Ende wirklich halten kann, denn das Buch ist entgegen der Erwartungen vieler kein blutrünstiger, ekliger Thriller, sondern liest sich vielmehr wie der klassische britische Krimi.

Beckett baut eher ruhig und langsam die Spannung auf und nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Figuren, insbesondere den Ich-Erzähler, den forensischen Anthropologen David Hunter, sehr überzeugend und ohne die üblichen Klischees zu strapazieren, auszuarbeiten. Der kriminalistische Handlungsstrang beginnt erst um einiges später. Das dann im Verlauf des Buches kaum forensische Arbeit anfällt und diese nicht zur Lösung des Falls beiträgt, wird manch einer bemängeln, hat mich persönlich allerdings weniger gestört, da es Beckett nur dort einbringt, wo es die Story auch wirklich vorantreibt.

Diese liest sich flüssig und durchaus spannend, krankt aber an einigen sehr offensichtlichen Hinweisen, welche es besonders für Vielleser des Genres einfach machen, die Identität des Mörders zu entschlüsseln. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Trotz dieser eindeutigen Fingerzeige bleibt der Plot aber unterhaltsam, was in erster Linie daran liegt, dass Becketts Manham, der Handlungsort des Buches, mithilfe der verschrobenen Bewohner toll in Szene gesetzt wird und der Leser die Stimmung im Dorf beinahe selbst mitfühlen kann. Das sich diese beklemmende, köchelnde Atmosphäre am Ende so sehr erhitzt, dass zu einer Art Hexenjagd aufgerufen wird, wirkt vor dem Hintergrund der heutigen Zeit jedoch etwas unglaubwürdig.

Insgesamt ist "Die Chemie des Todes" ein guter, streckenweise packender Kriminalroman, der, besonders aufgrund des interessanten Hauptprotagonisten, durchaus Lust auf mehr macht, die Vorschußlorbeeren größtenteils aber nicht verdient hat.
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Was soll ich sagen? Ich kann einfach nur 5 wundervolle Sterne für dieses prachtvolle Meisterwerk geben. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Carolin Walter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen +++ GENIAL, AUCH OHNE MEDIZINSTUDIUM +++
Mit Vorfreude kaufte ich mir alle Bücher der aktuellen Simon Beckett - Reihe. Und was für ein Erfolg !!!! Nach 10 TAGEN !!! hatte ich alle Bücher gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Marcus Fenix veröffentlicht

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Leider kann ich mich den begeisterten Lesern hier nicht anschließen. Es ist für mich wirklich fragwürdig wie dieses Buch zu solch guten Bewertungen kommt. Lesen Sie weiter...
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"Die Chemie des Todes" ist ein ganz klassischer Psychothriller. Ich fand das Buch super spannend und sehr flüssig geschrieben; "ekelresistente" Leser erfahren mit diesem Buch auch... Lesen Sie weiter...
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Vor 23 Tagen von Daniel Carrington veröffentlicht

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5.0 von 5 Sternen Packender Thriller
Das Buch ist wirklich empfehlenswert. Bereits die ersten Seiten haben mich so gefesselt, daß ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und man einfach nur weiterlesen... Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Sabine Söllner veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Der Hype um das Buch ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar
Ich habe mir das Buch "Die Chemie des Todes" zum Geburtstag gewünscht und habe es innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Lesen Sie weiter...
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