Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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73 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Buch kaufen, hart an sich arbeiten und den Traubjon holen, 3. Juli 2002
Obwohl ich eine Ausbildung zum Rechtsanwalt abgeschlossen hatte, machte mich die Vorstellung eine eigene Kanzlei aufzumachen nicht glücklich. Der Gedanke dies nicht zu tun, stieß bei meiner Familie und meinem Bekanntenkreis auf völliges Unverständnis. Weshalb sollte ich 6 Jahre Uni, 5 Jahre Anwaltsausbildung und eine bestandene Anwaltsprüfung aufgeben, wo ich doch endlich einen angesehenen und lukrativen Job als selbständiger Anwalt ausüben konnte? Nur, weil mir mein Job nicht wirklich Spaß machen würde? Ich war verunsichert...Dieses Buch hat mir geholfen, meinen Traumjob zu finden. Nun mache ich beruflich das, was ich früher in meiner Freizeit gemacht habe und verdiene dabei ordentlich (mehr als meine Anwaltskollegen). Es waren drei Wochen, die ich brauchte um das Buch genau durchzuarbeiten. Doch dann hatte ich einen perfekten Lebenslauf und bekam 4 Zusagen auf 5 Bewerbungen. Der Witz dabei war, daß die Leute merkten, daß ich mit voller Begeisterung meinen Job ausüben werde. Seither habe ich das Buch zahlreiche Mal empfohlen und immer wieder positives Feedback bekommen. Die richtige Berufswahl gehört zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben ... und im Unterschied zur Partnerwahl hat man hier besser die Möglichkleit, das Ruder in die Hand zu nehmen! Lassen Sie sich diese Chance nicht entgegen! Viel Erfolg!!!
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch immer das beste Buch zum Thema, 27. März 2007
Jetzt liegt sie vor, die vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage des besten Bewerbungsratgebers, den ich kenne. Und ich kenne so ziemlich alle, die im Umlauf sind und etwas taugen. Wieso komme ich zu dieser Einschätzung? Weil das Buch ehrlich ist, ohne zu verletzen. Die Arbeitslosen sind nicht schuld daran, dass es so wenige Stellen gibt. Aber viele Arbeitslose haben es sich selber zuzuschreiben, keine der neu zu besetzenden Stellen zu erhalten. Es ist auch nicht die Schuld von Bolles, dass die Stellen nach den Regeln des Wettbewerbs besetzt werden. Aber mit seinem amerikanischen Hintergrund kennt er die Regeln des Wettbewerbs und baut sie in seine Strategien ein. Die meisten deutschen Original-Bewerbungsratgeber drücken sich um diese Regeln herum und sind daher weniger effizient. Ihre Verfasser scheuen wohl das Risiko, die Zuneigung der Leserschaft zu verlieren. Doch wie 9 Millionen verkaufte Bolles-Bücher zeigen, ist diese Angst eine Kopfgeburt. Die unangenehmen Wahrheiten von Bolles sind statistisch gut belegt, bestimmen das Konzept des Buches und müssen vom Leser akzeptiert werden, wenn er den vollen Profit, also eine Stelle will. Daher gebe ich einige Glaubenssätze von Bolles kurz wieder:
Es gibt immer freie Stellen.
Der Arbeitsmarkt ist kein geschlossener Markt. Auf ihm herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, auch wenn das von aussen nicht immer bemerkbar ist.
Es gibt bessere und schlechtere Methoden der Jobsuche.
Die meisten Stellensuchenden stürzen sich auf die weniger effektiven Methoden. Man braucht kein Liebhaber von Wahrscheinlichkeitsrechnungen zu sein, um das Resultat dieses Vorgehens zu begreifen.
Die Kombination verschiedener Methoden erhöht die Erfolgsaussichten.
Wer nur auf Anzeigen antwortet, hat klar schlechtere Karten als Jobsucher, die auf mehreren Hochzeiten tanzen und Stellensuche als eine lebensveränderne Aufgabe betrachten.
Man muss den Glauben an diese Wahrheiten aber auch leben, muss arbeiten, um eine bezahlte Arbeit zu finden. Ausser man setzt ausschliesslich aufs Glück. An sich zu arbeiten, kann mühsam sein. Aber dieser Job bringt sicher Gewinn. Erstaunlich, wie Bolles trotz seiner eigenen Erfolgsstory nie von oben nach unten spricht. Er setzt keine Mitleidsmiene auf, aber zeigt Mitgefühl. Er macht Mut, aber zerstört Sandburgen. Er gibt Tipps, aber keine Rezepte. Und er kennt die Psyche des Menschen, ist aber kein Seelendoktor. Kein Buch, um die besten und schönsten Bewerbungsmappen zu schreiben, sondern ein Arbeitsinstrument, um eine Stelle zu kriegen. Draussen ist Wettbewerb und Kampf. Besser, wir nehmen das zur Kenntnis und machen uns die Spielregeln zu Nutze.
Und die Übersetzung? Sie ist einfach super. Denn was Madeleine Leitner geleistet hat, geht weit über eine normale Sprachübung hinaus. Sie kennt das Metier, den Arbeitsmarkt und weiss genau, wovon Bolles spricht. Wie der umfangreiche Informationsteil zeigt, kennt die Bolles-Schülerin auch ihre Grenzen. Daher hat sie für den österreichischen und schweizerischen Teil bewährte und kompetente Informanten. Müssig, die einzelnen Kapitel aufzuzählen. Bolles macht einfach an allen Stationen Halt, an denen der Weg zu einer Stelle vorbeiführt. Bolles ersetzt keine Ratgeber für perfekte Bewerbungsunterlagen, er schafft die Voraussetzungen für deren Erfolg.
Mein Fazit: 9 Millionen Leser irren weniger als einige Tausend Pessimisten, die Stellensuchenden ihre tristen Rezepte vermitteln wollen. Ich war schon in meiner Zeit beim Zürcher Arbeitsamt Bolles-Fan und bin es als Marketer geblieben. Weil er weiss, was es braucht, um Menschen zu überzeugen. Und darum geht es schliesslich bei der Stellensuche. Kaufen, durcharbeiten und sich auf den Weg zum Traumjob machen.
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110 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wahrheit über dieses Buch, 25. Februar 2005
Nachdem ich jetzt diese deutschsprachige Version zum drittenmal bearbeitet habe (1999, 2002 und jetzt 2004) möchte ich Folgendes richtigstellen: Seit 2000 wird das Buch von bekannten Autoren (oder deren Ghostwritern) seitenweise abgeschrieben, zum Teil wortwörtlich. Das Original ist "der" Bolles, nicht die Abschreiber. Die Ausgabe 2004 unterscheidet sich von der von 2002 (die ich ebenfalls selbst übersetzt habe) durch eine Neustrukturierung (ich durfte das Original von Dick Bolles mit seinem Einverständnis modifizieren, Dick selbst hat für die amerikanische Ausgabe 2005 einiges in seinem aktuellen Vorwort aufgegriffen): vorne finden sich aktuelle Fakten zum deutschen Arbeitsmarkt, der Anhang wurde durch exzellente Recherchequellen ergänzt, wie sie in keinem anderen Buch in Deutschland zu finden sind. Sprachlich kann es sich kaum von der früheren Ausgabe verändert haben, da die meisten Teile identisch sind. Das Kapitel "How to Find Your Mission in Life" haben der Verlag und ich von Anfang an deshalb nicht für die deutsche Ausgabe übernommen, weil sie unserer Einschätzung nach hierzulande befremdend wirken können. Nachdem Literaturagenten von 40 Verlagen deutschen Absagen erhalten hatten, weil das Buch angeblich "zu amerikanisch" sei, ist es mir nach jahrelanger Lobbyarbeit überhaupt gelungen, den Campus-Verlag für eine eigenständige deutschsprachige Version zu gewinnen, für die ich fachlich zuständig war und bin. Statt des "Mission"-Kapitels habe ich das Kapitel "Umgang mit Depressionen" eingefügt, das sich in früheren Ausgaben des Originals befunden hat und das in keinem anderen Buch thematisiert wird. Das Buch ist gegenüber der amerikanischen Ausgabe inhaltlich stark an den deutschsprachigen Raum angepasst. Ich habe zahlreiche Fakten und Informationen recherchiert und belegen können, dass sich die grundlegenden Aussagen von Dick Bolles auch hier bestätigen lassen, so dass die Kritik, das Buch sei "zu amerikanisch" eindeutig zu widerlegen ist - allerdings muss man es auch lesen. Ansonsten hat sich der Verlag diesmal noch enger an das Original und an meine Empfehlungen gehalten, wofür ich sehr dankbar war und bin. Da sich offenbar viele Interessenten an Rezensionen orientieren, die hier zu lesen sind, ist mir diese Richtigstellung wichtig. Dieser Weltbestseller (und das Original!) ist nach wie vor unüberboten.
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