oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
77 Angebote ab EUR 6,02

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
   
Ich muss erzählen: Mein Tagebuch 1941-1945
 
Größeres Bild
 

Ich muss erzählen: Mein Tagebuch 1941-1945 (Taschenbuch)

von Mascha Rolnikaite (Autor), Dorothea Greve (Übersetzer)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Lieferung bis Donnerstag, 11. Februar: Wählen Sie an der Kasse Overnight-Express. Siehe Details.
73 neu ab EUR 8,90 4 gebraucht ab EUR 6,02

Wird oft zusammen gekauft

Ich muss erzählen: Mein Tagebuch 1941-1945 + Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz + Der Rauch über Birkenau
Preis für alle drei: EUR 29,75

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Ich muss erzählen: Mein Tagebuch 1941-1945 von Mascha Rolnikaite

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz von Wieslaw Kielar

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Der Rauch über Birkenau von Liana Millu

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Die gerettete Erinnerung
Mascha Rolnikaites litauisches Tagebuch des Überlebens
Es gibt Bücher, bei denen man weinen möchte. Man möchte weinen, auch wenn man nicht zum ersten Mal liest von dem, was hier beschrieben wird. Man möchte weinen, wenn man liest, wie ein vierzehnjähriges Mädchen von seiner Mutter und seinen kleinen Geschwistern getrennt wird. Das Mädchen kommt zur «Vernichtung durch Arbeit» ins Konzentrationslager, die Mutter, der kleine Bruder und das Schwesterchen werden in ein anderes Lager transportiert, ins Gas. Man möchte weinen, wenn man liest, wie das Mädchen im Lager mit ansehen muss, wie die SS Mütter von ihren Kindern trennt, die Kinder auf Lastwagen wirft und davonfährt. Und man fragt sich, nicht zum ersten Mal, wie ein Mensch solche Erlebnisse überleben kann, ohne daran zu zerbrechen. Mascha Rolnikaite, die junge litauische Jüdin, die durch Arbeit vernichtet werden sollte, hat überlebt. Und sie hat aufgeschrieben, was ihr und anderen widerfahren ist. Als Vierzehnjährige beginnt Mascha Rolnikaite im Juni 1941, wenige Tage nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, Tagebuch zu schreiben. Sie notiert die letzten friedlichen Stunden des Sommers in der litauischen Hauptstadt Wilna, die ersten Bombenabwürfe deutscher Flugzeuge, die Flucht der Stadtbewohner mit den abziehenden sowjetischen Truppen, die Litauen seit 1940 besetzt hatten. Das Mädchen schreibt in ihrer Muttersprache Jiddisch, sie gehört zur grossen jüdischen Minderheit Wilnas, deren Gelehrsamkeit und Religiosität die Stadt seit dem 16. Jahrhundert den Beinamen «das litauische Jerusalem» verdankt. Die Deutschen und ihre einheimischen Helfershelfer sorgen rasch dafür, dass dieser Beiname Vergangenheit wird. Juden werden zu Hunderten gejagt, erschlagen und erschossen, nur wenigen wie Maschas Vater Hirsch Rolnikas, einem Juristen, gelingt es, mit den abziehenden sowjetischen Truppen zu fliehen. Seiner Familie, die er in den Wirren der Flucht aus den Augen verliert, glückt es nicht, Wilna zu verlassen. Die Mutter, die grosse Schwester, Mascha und die kleinen Geschwister kommen Anfang September 1941 ins Ghetto. Über sechzig Jahre sind seit dem deutschen Einmarsch in Litauen vergangen. Mascha Rolnikaite hat das Ghetto überlebt, ebenso wie die beiden Konzentrationslager Strasdenhof bei Riga und Stutthof in Westpreussen. Ihre Mutter und ihre beiden jüngeren Geschwister sind im Konzentrationslager umgekommen, den Vater und die ältere Schwester hat sie nach dem Krieg wiedergefunden. Das Mädchen Mascha ist inzwischen eine alte Frau, die als Schriftstellerin in St. Petersburg lebt und auf Russisch schreibt. Ihr Tagebuch ist zum ersten Mal aus dem Jiddischen ins Deutsche übertragen worden. In den sechziger Jahren hatte es eine gekürzte und zensierte russische Übersetzung gegeben, von der auch eine deutsche Fassung in der DDR erschienen war. Mit diesem Tagebuch hat es eine besondere Bewandtnis: Es handelt sich um ein «erinnertes Tagebuch», wie in ihrem kenntnisreichen Vorwort die Journalistin und Baltikum-Spezialistin Marianna Butenschön schreibt. Denn Mascha Rolnikaite hat ihre Aufzeichnungen – geschrieben unter Lebensgefahr und auf jedem nur erreichbaren Fetzen Papier – aus dreieinhalb Jahren nur zum Teil retten können. Nach der Befreiung durch die Rote Armee schrieb sie das Verlorengegangene aus dem Gedächtnis noch einmal auf, nicht als nachholende Tagebucheintragung, sondern als Prosatext. Der Quellenwert dieses Tagebuchs mag daher nicht dem Viktor Klemperers oder Anne Franks (als «unsere Anne Frank» galt Mascha Rolnikaite in der Sowjetunion) entsprechen, eben weil die Primärquelle nicht mehr existiert – die ursprünglichen Aufzeichnungen hat Mascha Rolnikaite nach dem Krieg vernichtet. In ihrer beklemmenden Stärke ist die Prosa der jungen Litauerin aber etwas ebenso Eigenständiges, das es an Eindringlichkeit und Lebendigkeit mit den beiden berühmten Tagebüchern aufnehmen kann. Mascha Rolnikaite hat sich schreibend zur Wehr gesetzt. Sie hat eine Dramaturgie des Schreckens verfasst, der man gebannt und erschüttert bis zur letzten Seite folgt. Cord Aschenbrenner -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 02.10.2002
Das Tagebuch aus dem Wilnaer Ghetto hat nicht zuletzt durch seine ungewöhnliche Geschichte, die von Marianne Butenschön im Vorwort erzählt wird, Volker Ullrich beeindruckt und seine Besprechung ist als Aufmacher für die Rezensionen der Politischen Bücher in der Messebeilage gewählt worden. Das Tagebuch ist kein direkter Augenzeugenbericht, sondern ein erinnertes Tagebuch, das die Vierzehnjährige im Ghetto begonnen hatte, dann jedoch in der Zeit der Besatzung nicht retten konnte. Die Wiederherstellung verdankt sich der Tatsache, dass die Mutter ihr riet, die Aufzeichnungen auswendig zu lernen, - und so kam auch, wie Ullrich schreibt, "die durchgestaltete, literarische Qualität des Textes" zustande; gestört hat ihn allerdings an der Edition, dass der nachträgliche Blick der Erwachsenen nicht an entsprechenden Stellen kenntlich gemacht wurde. Insgesamt zeichnet Ullrich die Stationen der Besatzung und Vernichtung in Litauen nach und zitiert aus den Aufzeichnungen Rolnakaites, die vom Ghetto in Wilnius, den KZs Kaiserwald und Strasdendorf bei Riga bis zur Befreiung von Stutthof schreibend aufbewahrt hat, was ihr geschah. Ullrich betont, der Stellenwert des Buches läge auch in der kulturellen Bedeutung der litauischen Hauptstadt jener Zeit als altes jüdisches Kulturzentrum und die Tatsache, wie wenig über seine Zerstörung und Vernichtung bisher in Deutschland bekannt ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

12 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
5.0 von 5 Sternen (12 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packend und interessant, 1. Oktober 2004
Dieses Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Masha Rolnikaite beschreibt ihre Erinnerungen so lebendig, daß man einerseits fast meint, dabei zu sein und alles mit ansehen zu müssen, andererseits wiederum sind ihre Erlebnisse einfach nur unvorstellbar grausam.
Für jemanden, der sich für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert, insbesondere für jüdische Schicksale, ist dieses Buch perfekt. Es gibt einen detaillierten Einblick in das Leben in den Konzentrationslagern aus der Sicht einer Insassin und schildert die Ängste und Hoffnungen des Lebens im Ghetto.
Absolut empfehlenswert aber nichts für schwache Nerven.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unfassbar!, 10. Februar 2005
Von Ein Kunde
Ich habe jetzt schon einige Bücher über den Holocaust gelesen. Ich muss sagen, jedes erschüttert mich zutiefst. Auch wenn man denkt, es kann einen nichts mehr schockieren, jedesmal wird es noch schlimmer.
Ich frage mich immer wieder. Welch Herz schlägt im Körper solcher Menschen, die zu solchen Taten imstande sind. Ein menschliches kanns nicht sein.

Sehr berührt hat mich auch der Schluss. Die Autorin BEDANKT sich, dass wir das Buch gelesen haben. In der heutigen Zeit sehe ich es fast als Pflicht an, diese Bücher zu lesen. Die nicht etwas Geschichtliches vermitteln, sondern nur ein Gegenwart die einige Jahre zurück liegt.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein erschütterndes Buch, 15. Februar 2004
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Ich muss erzählen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich sehr erschüttert. Es ist unwahrscheinlich wie grausam Menschen zueinander sein können. Andererseits hat es mich beeindruckt was der Lebenswille eines Menschen ausmacht, welche unsäglichen Qualen diese Menschen überlebt haben.
Es wäre wichtig, dass auch die Jugend solche Bücher liest.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen Man muss es lesen !!
Ich habe auch schon viele Bücher gelesen,die von der NS-Zeit handeln.
Aber dieses Buch ist eins der Bücher,die noch lange im Gedächtniss bleiben.. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jasmin Daebner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Tief beeindruckt...
Macha, vielen Dank dafuer, dass es Sie gibt!
Vielen Dank fuer die Erinnerungen, fuer die schrecklich unertraegliche Wahrheit ueber Ihr Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von L. Farber veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ich muss erzählen: Mein Tagebuch 1941-1945
Das Buch kam in sehr gutem Zustand bei mir an. Ich habe es in eine einem Rutsch gelesen (hat mich fast die ganze Nacht gekostet), aber ich konnte es nicht mehr weglegen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Margit Walter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Schockierend!
Dieses Buch ist einfach fesselnd und schockierend zugleich. Man kann sich garnicht vorstellen, wie authentisch und grausam dieses Mädchen ihre Erlebnisse beschreibt!
Vor 18 Monaten von Katharina Krause veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Schicksal berührt zutiefst
Es gibt Bücher, die unterhalten; sie bringen ihre Leser mit urkomischen Situationen zum Lachen. Andere schaffen es die Lesenden zu Tränen zu rühren. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Kuhn, Sandra veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen 5 Sterne sind hier zu wenig
Dieses Buch gehört zu den allerbesten zum Thema Holocaust.
Es ist Mascha Rolnikaites Tagebuch das sie in dieser Zeit verfasst hat und das sie auswendig lernte. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Robert veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen es muss sein
man muss sowas einfach lesen, um zu erfahren, zu welchen grausamen taten menschen in der lage sind und was diese anderen menschen, ja ihresgleichen antun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2006 von S. Mascher

5.0 von 5 Sternen Einfach unfassbar!
Also ich beschäftige ich mich erst seit kurzem mit diesem Thema, aber ich muss sagen, persönliche Erinnerungen sagen mehr als tausend Dokumentationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2005 von missi24

5.0 von 5 Sternen Das Buch hat mich sehr bewegt und ergriffen!!!
Dieses Buch hätte nochmal 5Sterne verdient. Als ich es anfing zu lesen konnte ich es garnicht mehr aus der Hand legen. Es war so bewegent und unheimlich traurig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2004 von aui4711

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.