Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jugend im NS-Staat und politischer Widerstand, 10. Juli 2001
Von Ein Kunde
Der online-Leser B.Schmidt qualifizierte mein Buch "Er war sechzehn, als man ihn hängte" als "nett zu lesen aber nicht ganz wahrheitsgemäß". Als ehrlicher Makler der Wahrheit wird dabei der ehemalige Doktorand Bernd-A. Rusinek mit seinem Buch "Gesellschaft in der Katastrophe" erwähnt. Dieses Buch basiert auf einem Guztachten für das NRW-Innenministerium!!Im Kern geht es um die Frage, ob 15/16jährige Arbeiterjugendliche "befähigt" sind, politischen Widerstand zu leisten. Rusineks "Gutachten" stempelt die Jugendlichen um die Symbolfigur, den 1944 16jährigen Dachsdeckerlehrling Bartholomäus Schink, als verwahrlosten Rowdys ab. Sie als Kriminelle abzutun, war den SPD-Auftragebern denn doch etwas zu happig. Die "Wahrheit" Rusineks basiert ausschließlich auf den Akten der Nazis, die er interpretiert, wie es gerade in den Kram paßt. Herr Rusinek renommiert geradezu damit, keinen einzigen Zeitzeugen befragt zu haben. Alle Darstellungen in meinem nun, 20 Jahre nach der Erstauflage, von Rowohlkt neu aufgeglegten Buch, beziehen sich auf zahlreiche Interviews mit überlebenden Zeitzeugen. Die Nazi-Akten kamen als eine weitere Grundlage der erzählerischen Dokumentation hinzu.Zur Wahrheit gehört auch, daß die SPD zusammen mit anderen im Kölner Ortsteil Ehrenfeld dafür gesorgt hat, daß eine Straße nach Bartholomäus Schink benannt wurde, gegen den erbitterten Widerstand der CDU.Dazu gehört auch, daß Bartholomäus Schink posthum in Israel mit der "Medaille der Gerechten" geehrt wurde.Warum:? Weil er und die anderen Jugendlichen in den Trümmern Köln versteckte Juden und Zwangsarbeiter(innen) mit Lebensmitteln versorgt und somit ihr Überleben gesichert hatten. Ich kann nur hoffen, daß die Neuauflage des Buches mit dazu beiträgt, daß zumindest in den Schulen über poklitschen Widerstnad weiter diskutiert wird. Alexander Goeb
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Deutsch als Fremdsprache, 27. April 2006
Leider ist das Buch in dieser Ausgabe für Ausländer bzw. für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, ausgelegt. Das hat mich persönlich sehr geärgert, da die Sprache dadurch stark vereinfacht wurde und Bilder mit entsprechenden Erklärungen (Hemd, Kragen, Hand, Hose etc.) abgebildet sind. Es wäre daher schön, wenn bei der Kurzbezeichnung des Buches auch angegeben wäre, dass es sich um eine überarbeitete Fassung für nicht deutschsprachige Menschen handelt.
Zum Inhalt kann ich nichts sagen, da ich es verschenken wollte und noch nicht selber gelesen habe.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nett zu lesen aber nicht ganz wahrheitsgemäß!, 12. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Das Buch gibt sicherlich den Schrecken und die Grausamkeit, des Lebens Jugendlicher unter der NS-Diktatur wieder, ist aber leider zu wenig auf tatsächlichen Geschehnissen basierend geschrieben. Oft werden Vermutungen des Autors oder von Zeitzeugen als die Wahrheit dargestellt, die so einfach nicht war sind und im Buch "Gesellschaft in der Katastrophe" von Bernd-A. Rusinek fundiert wiederlegt werden. Bartholomäus Schink wird als überzeugter Nazi-Gegner und Wiederstandskämpfer dargestellt, er war tatsächlich aber ein Jugendlicher in der Pubertät, dessen Taten von einem Erwachsenen (Hans Steinbrück) gelenkt und befohlen wurden. Nichts desto trotz ist dieses Buch für Kinder und Jugendliche sehr zu empfehlen weil es ihnen, teilweise auf Wahrheiten basiert, hervorragend näherbringt, wie gut wir es heute haben und nicht in einer von Zwang und Druck bestimmten Zeit aufwachsen müssen.
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