Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Es hat so schön angefangen..., 22. März 2006
Von Ein Kunde
Eins vorab: Die scheinbar grenzenlose Erzählfreude des Autors bekommt eindeutig einen Stern von mir, aber, wie sagt man so schön auf Englisch: It's a little more information than I really need... Habe die Bücher im Original gelesen. 11 dicke Bände. 12 sollens ja wohl am Ende werden doch daran habe ich so meine Zweifel. Normalerweise liebe ich epische Fantasy-Romane. „Wheel of Time" stellt jedoch selbst den geduldigsten Fan auf eine harte Probe. Offenbar glaubt Robert Jordan nicht an die Fantasie seiner Leser. Immer wieder beschreibt er alles aufs Ausführlichste: Kleidung, Haarfarbe, Figur und Alter der Figuren; die Auswahl der Mosaike und Wandteppiche in den Herrscherhäusern; der genaue Aufbau eines Soldatencamps; die gesellschaftlichen Strukturen der unterschiedlichen Völker etc.etc. Das wird besonders dann anstrengend, wenn man es zum wiederholten Male serviert bekommt während die Haupthandlung ein wenig vor sich hin dümpelt. Etwa 1880! Charaktere werden im Laufe der Geschichte vorgestellt. Unzählige Erzählstränge. Figuren, deren Namen sich teilweise sehr ähneln oder die sogar unter mehreren Namen auftreten - Eine Herausforderung selbst für eingefleischte Bibelleser! Aber das sei nur am Rande bemerkt.Mein absoluter Minuspunkt: Die ausführliche Beschreibung der drakonischen Prügelstrafen, die Robert Jordan mit Vorliebe seinen weiblichen Figuren zumutet. Peitschen, Lederriemen und viel nackte Haut - Soll das erotisch sein? Oder ist es einfach nur ziemlich geschmacklos? Resümee: Die Reihe fängt schön an doch spätestens ab Buch 6 wird das Lesen immer qualvoller. „Weniger ist mehr" gilt offensichtlich auch für die Fantasy.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solide Fantasy von epischer Breite!, 8. Juli 2007
Fantasy-Fans erfahren mit dem Werk von Jordan auf jeden Fall eine Vollbedienung, und insbesondere Tolkien-Leser, die alle Mittelerde-Publikationen schon mehrfach verschlungen haben, finden hier eine gewohnte Welt, in der man sich wie zu Hause fühlen darf!
Dass er sich auf Fantasy versteht, hat der Autor längst schon mit seinen Beiträgen zum Conan-Zyklus bewiesen, mit seinem zeitgeistigen Rad der Zeit begeht er jedoch allein deshalb einen schmalen Grad, da er sich allzu offensichtlich an Tolkien (gerade der Anfang weist zahlreiche Parallelen zur Entsendung der Schwarzen Reiter in das Auenland auf), Frank Herbert (oder sehen sich die Aes Sedai und die bene Gesserit nur zufällig ähnlich) und andere anlehnt.
Aufgrund der Tiefe der geschaffenen Welt ist Jordans Werk dennoch den kommerziellen Retorten-Kreation vom Schlage "Die Orks" oder "Die Zwerge" oder "Die Drachen" -jeweils Teil 1-X- an Qualität voranzustellen.
Besser als das Rad der Zeit sind meiner Meinung nach nur: Tolkien, Frank Herbert, Holger de Grandpair, Tad Williams und vielleicht Martin.
Kaufen, lesen und vergleichen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein schöner Anfang, 21. Juli 2006
Ich habe das Buch vor zehn Jahren zum ersten Mal gelesen und die nachfolgenden Bänder auch. Das verführt ja geradezu ein wenig vorzugreifen, jedoch möchte ich in dieser Rezension nur auf dieses Band eingehen und die anderen mehr oder weniger auslassen.
Das Band fängt wie viele Fantasybänder an. Das Leben der Hauptdarsteller (Rand, Mat, Perrin, Egwene und Nynaeve) ist normaler als sie denken. Und dann kommt es unerwartetes, hier der Angriff vom Bösen persönlich und sie müssen fliehen um sich und das Dorf zu retten. Und nach und nach entdecken sie, dass sie eine besondere Rolle spielen und sie müssen sich dieser Rolle stellen.
Storytechnisch gesehen finden wir hier wenig neues, wenn wir mal ehrlich sind. Zumal ich auch gerade in der Anfangszeit viele Ähnlichkeiten zum "Herr der Ringe" von Tolkien finden kann, was mich teilweise sogar sehr überraschte. Jedoch sind die Charaktere besser ausgearbeitet als bei Tolkien. Hier sind die Menschen nicht gut oder böse, sie können beides sein und vieles mehr. Ängstlich, freundlich, ärgerlich, sturr und so weiter.
Die Geschichte ist weiterhin gut durchdacht und von anfang an weiß der Autor, was er in den späteren Bändern verwenden möchte. So sieht die Hellseherin Min hier Dinge, die erst in spätern Bänden eine Rolle spielen und auch weiterhin Bestand haben.
Mein Fazit:
Die Reihe hat sicherlich das Fantasygenre nicht neu erfunden, aber ist auf alle Fälle ein interssanter Aspekt aus diesem. Daher kann ich es nur Fantasyfreunden ans Herz legen, welche sich für eine längere Reihe begeistern können. Gut, die Reihe hat ihre Auf und Abs und auch die Erscheinungsweise der Verlage kann nerven, aber für mich tut das Ganze kein Abbruch. Ich kann es nur empfehlen.
Mein Tipp: Wer die Reihe neu beginnen möchte, sollte sich überlegen, die Originalbänder auf Deutsch zu besorgen. Es sparrt auf alle Fälle Platz und man hat mehr auf einmal zu lesen.
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