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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Douglas Preston steigert sich, 7. Mai 2007
Nachdem sein Erstlingswerk "Codex" für mich eher Mainstream war, hat Douglas Preston mit seinem zweiten Solo-Roman "Canyon" eine deutliche Steigerung hingelegt.
Tom Broadbent - bereits Hauptakteur in "Codex" - leitet gemeinsam mit seiner Frau und einem Partner eine Pferdefarm. Bei einem Ausritt durch die nahegelegene Canyon-Landschaft hört er Schüsse und findet einen im Sterben liegenden Schatzsucher, der ihm sein kodiertes Tagebuch anvertraut mit der Bitte dieses seiner Tochter auszuhändigen. Als Tom Broadbent sich daran macht, diesen letzten Wunsch zu erfüllen (er hat weder Namen noch sonstige Hinweise auf den mysteriösen Toten, der zudem beim Auftauchen der Polizei spurlos verschwunden ist), stellt er fest, dass der Tote kein Schatzsucher im eigentlichen Sinne ist. Vielmehr suchte er alte Fossilien und er scheint vor seinem gewaltsamen Tod ein perfekt erhaltenes Fossil eines T-Rex entdeckt zu haben, das einen zwei- bis dreistelligen Millionanbetrag erzielen könnte. Bei seinen Nachforschungen trifft Tom auf einen ehemaligen Kryptologen der Regierung, der sich in nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau in ein nahegelegenes Kloster zurückgezogen hat. Gemeinsam stossen sie auf Hinweise, dass es um mehr geht, als nur um diesen T-Rex. Vielmehr scheinen hochrangige Geheimdienstkreise ein großes Interesse zu haben, selbst den "Schatz" zu finden und gehen dabei über Leichen.
Die Sache eskaliert, als Toms Frau entführt wird und nur mit Mühe dem mysteriösen Entführer entkommen kann. Nun scheint sich alles gegen die Broadbents verschworen zu haben und es beginnt ein irrer Wettlauf gegen die Zeit und um das eigene Überleben.
In "Canyon" bewegt sich Preston auf etwas realistischerem Terrain als in seinem Vorgängerroman. Die Story um das mysteriöse Fossil ist bis ins kleinste Detail skizziert und wissenschaftlich verständlich hinterlegt. Preston gelingt es, von der ersten Seite an den Leser zu fesseln. Seine Figuren sind leider etwas zu stereotyp geraten - der gute Hauptprotagonist mit seiner tapferen Frau, der gute CIA-Aussteiger-Mönch, der skrupellose Wissenschaftler, sein brutaler Helfer, der mysteriöse über Leichen gehende Regierungsagent, usw. Dies lässt einen schon manches mal den Kopf schütteln - aber der Roman entschädigt insgesamt für die kleinen Makel.
"Canyon" ist sehr gutes Thrillerwerk. Ich habe das Buch in einem Wochenende verschlungen und bin sehr angetan von Prestons Schreibkunst. Im Gegensatz zu Codex bewegt er sich hier auf dem Niveau seiner gemeinsam mit Linclon Child geschriebenen Thriller. Ich kann das Buch nur empfehlen!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterklasse, 23. Juli 2007
Das ist er endlich, der zweite Solo-Roman von Douglas Preston, der einen Hälfte des Erfolgsduos Preston/Child, die weltweit mit ihren Horrorromanen und Thriller erfolgreich sind. Vom Timing her passt die Taschenbuchveröffentlichung wieder einmal sehr gut, verkürzt sie das Warten auf den im Oktober erscheinenden, lange erwarteten neuen Preston/Child "Maniac".
Was soll ich sagen? Auch dieser Roman ist wieder ein brillianter Abenteuerroman, ganz im Stil der langen Romanreihe von Douglas Preston und Lincoln Child. Er beinhaltet alle dazu nötigen Stilmittel. Ich habe ihn verschlungen, schon alleine der Prolog hat mich so gefesselt, das ich, obwohl ich kaum Zeit hatte, das Buch erst in der letzten Sekunde aus der Hand gelegt habe. Und das weitere Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Der Roman spielt in der Lieblingsgegend von Preston/Child, in New Mexico, in dem schon ein paar andere Romane ihr Zuhause hatten. Die Beschreibungen dieser kargen Wüstenlandschaft und ihrer Mesas und Canyons würzen die spannende Geschichte rund um eine spektakuläre Entdeckung, von der lange Zeit gar nicht klar ist, um was es sich dabei genau handelt, in einem genau dosierten Maße. Der Autor hat wieder ein paar Spannungsbögen aufgebaut, die den Leser eine Seite nach der anderen umblättern und dabei die Zeit vergessen lässt: Schließlich gilt es zu erfahren, was die Entdeckung von Apollo 17 auf dem Mond mit einem Fund im Tyrannosaur Canyon zu tun hat. Das man in diesem Roman auf einen alten Bekannten aus "Der Codex" trifft rundet die Geschichte auch noch sauber ab. Für Preston/Child-Fans natürlich ein Must-have, für Quereinsteiger super dazu geeignet, dem Virus dieser beiden Autoren zu erliegen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Canyon; spannendes Buch von Douglas Preston, 1. Juli 2009
Das Buch "Der Canyon" habe ich geschenkt bekommen. Es war mein erstes Buch von Preston und somit bin ich mit relativ wenig Erwartung an diesen Thriller heran gegangen.
Ich habe das Buch nun im Urlaub in kürzster Zeit durchgelesen. Es war wirklich richtig spannend und ich konnte es stellenweise gar nicht aus der Hand legen.
Ich dachte zunächst, bei der Schatzsuche ginge es um Gold oder andere Bodenschätze, doch das war ein Trugschluss der sich schnell aufklären sollte. Alles weitere sollte jeder beim Lesen selber herausfinden...
Der Thriller ist gut geschrieben und sehr flüssig zu lesen.
Es war sicherlich nicht mein letztes Buch von Douglas Preston.
Ich kann es wirklich empfehlen und vergebe 4,5 Sterne !
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