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Das Geständnis des Mönchs: Roman
 
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Das Geständnis des Mönchs: Roman (Taschenbuch)

von Jan van Aken (Autor), Jörg Schilling (Übersetzer), Rainer Täubrich (Übersetzer)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 736 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (1. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426632268
  • ISBN-13: 978-3426632260
  • Originaltitel: De valse dageraad
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 54.280 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 2 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Historische Romane > Länder, A-Z > Niederlande

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine alte Abtei im Jahre 1065. In seiner Zelle schabt der 99-jährige Mönch Hroswith von Wikala Pergamentseite um Pergamentseite einer Bibel ab, um die Geschichte seines Lebens niederzuschreiben. Doch dieses war alles andere als fromm und weltentrückt. Denn Hroswith, Sohn eines Schwertschmieds und selbst begabt in allerlei Handwerk skünsten, war zeitlebens ein Abenteurer und Freund der Frauen. Nachdem seine verbotene Liaison zur Tochter eines Grafen herauskommt, muss er fliehen - der Beginn einer abenteuerlichen Reise durch das mittelalterliche Europa, die ihn über Dänemark, England und Konstantinopel bis an den Hof des Sachsenkaisers Otto III. treibt. Das Geständnis des Mönchs ist ein historischer Roman der Extraklasse: atmosphärisch, üppig, sinnlich!

Über den Autor

Jan van Aken, 1961 bei Lobith im Rheindelta geboren, schrieb für verschiedene Zeitschriften und arbeitete für ein Amsterdamer Kulturzentrum. 2000 fand in den Niederlanden sein erster Roman "Het oog van de basilisk" begeisterte Leser und Kritiker. Am Manuskript zu "Das Geständnis des Mönchs" hat van Aken zehn Jahre gearbeitet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bunt, brutal, spannend und lebendig geschrieben!, 3. März 2005
Von Stefanie Schulte (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Ausnahmsweise kann man mal dem Klappentext zustimmen, denn der Autor bietet wirklich ein ganzes Potpourie an Ideen, Bildern, Charakteren und historischen Geschehnissen. Der Autor hat 10 Jahre an diesem Roman gearbeitet und das merkt man dem Buch in jeder Zeile an. Nicht nur historisch detailliert, sondern auch erzählerisch ausgefeilt präsentiert er uns einen üppigen Mittelalter-Roman.
Achtung: der Autor ist nicht gerade zimperlich. Teilweise ist der Roman ziemlich brutal. Es wird getötet, vergewaltigt, geschlagen, gesoffen und intrigiert. Aber gerade diese pralle Fülle, macht diesen Mittelalter-Roman zu einem spannenden Leseerlebnis.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Bibliophiles Plädoyer & mediävaler Reisebericht, 27. Januar 2006
Von timediver® "Ronald Funck" (Offenbach am Main, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
"Nur weniges ist wertvoller als ein Buch...."
(Hroswith von Wikala)

In der niederländischen Originalausgabe wurde Jan van Akens Roman unter dem treffenden Titel "De valse dageraad: Het leven van Hroswithus Wikalensis, wreldreiziger en geleerde" bereits im Jahre 2001 veröffentlicht. Demgegenüber wird der deutsche Titel "Das Geständnis des Mönchs" nicht gerecht. Der Protagonist Hroswith, Sohn des Schwertschmiedes Fritherik, legt während seines ganzen Lebens nämlich niemals ein Gelübde zur Armut, Keuschheit und Gehorsam ab. Denn ein Ordenbruder wollte er gerade nicht sein! Auch der von ihm verfasste Rückblick auf sein 99-jähriges Leben ist alles andere, als ein Geständnis. Die im Umschlagtext genannten Stationen seiner Reise durch das mittelalterliche Europa und den Nahen Osten führen ebenfalls zu einer Verzerrung der Romanhandlung. Während Hroswiths Aufenthalt in England keine zwei Tage ( 4 Seiten) andauerte, beschränkt sich sein "Besuch" Konstantinopels mit einer knappen Seite auf die Durchfahrt des Bosporus. Bei den zeitlich längsten Aufenthaltsorten des mediävalen Weltenbummlers, dessen Leben eher von der Suche nach Büchern und Wissen, als vom "Cherchez la femme", bestimmt ist, handelt es sich um Jelling, Damaskus, Cordoba und schließlich Rom, wo er mit dem Amt des "Biblothecarius Palatii" betraut wird.....

In seiner Danksagung räumt der Autor zwar ausdrücklich "für Erbsenzähler" ein, dass das Wort Zephirus aus dem 13. Jahrhundert stammt. Der Roman weist darüber hinaus vor allem in direkter Rede seiner Akteure eine nicht geringe Zahl weiterer Anachronismen auf, von denen besonders folgende zu nennen sind. Steckenpferd (Seite 316), Projekt (S. 630) - 17. Jh., Schlepptau (S. 28 pp.), Schnaps (S. 137), Spaßvogel (S. 482), Schwerenöter (S. 668) - 18. Jh., Witzbold (S. 397) - 19. Jh., sowie Schluckspecht (S. 380) und Mannomann (S. 536) die aus der modernen Umgangssprache (!) stammen. Die historisch gravierendsten Schnitzer bieten jedoch der Begriff Ketzerei (S. 580), der erst im 13. Jahrhundert geprägt werden sollte und das aus der Nahuatl-Sprache des damals noch unentdeckten Mexiko (mehr als 500 später) entlehnte Wort "Tomate" (S. 392).

Der Roman bietet eine zwar Vielfalt an Details über historische Begebenheiten, Orte und Personen, wie die Dänenkönige Harald I. "Blauzahn" und Svend "Gabelbart", die Herrscher Polens, Ungarn und Venedigs, sowie den kaiserlichen Cousin und Papst Gregor V. Der Schwerpunkt wurde auf Kaiser Otto III. und Papst Silvester gesetzt, die mit ihrer einvernehmlichen "Renovatio Imperii Romanorum" das Morgenrot eines neuen Zeitalters heraufdämmern ließen. Einige bedeutende historische Fakten fehlen jedoch: Obgleich Hroswith als Walij am Hofe des Kalifen von Cordoba beschäftigt ist, wird an keiner Stelle der Name des Omajadenherschers Hischam II. genannt. Auch dessen berühmter Minister und Heerführer Mohamed ibn Abi Amir, genannt Almansor, wird mit keinem Wort erwähnt.

"Das Geständnis des Mönchs" spielt in einer Zeit des Mittelalters in der es noch Einklang zwischen Kaiser und Papst gab und über die es recht wenige Romane gibt. Durch die (zum Teil) unfreiwilligen Reisen des Romanhelden werden große Entfernungen in der damaligen Welt überbrückt. Die stets mit einer kräftigen Portion schwarzen Humors respektlos vorgetragenen, manchmal auch recht brutalen, Ereignisse sind nichts für zart besaitete Leser. Das wiederholte Auftreten einen mysteriösen Unbekannten mit schwarzem Mantel, roter Jacke und schwarzem Schlapphut erzeugt eine entbehrliche Prise Mystik. Trotz aller Kritik hat der informative und unterhaltsame 735seitige Roman, der zudem ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen von Büchern ist, das Prädikat historisch verdient. Er kann vor allem denjenigen Lesern empfohlen werden, die bereits Freude an ähnlichen, mittelalterlichen Reiseschicksalen (z. B. Bronzevogel von Kaari Utrio, Der Goldene Salon von José Luis Corral Lafuente) gefunden und/oder den besonderen Humor mancher Wikingerromene (Röde Orm v. Frans Bengston u. a.) zu schätzen wissen. 3 Amazonsterne.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kurzweilig, aber nicht fesselnd, 21. August 2007
Den meisten meiner Vorschreiber kann ich mich anschließen.
Der Roman ist jedenfalls kein typischer Historienroman, dabei unterhaltsam und stellenweise sehr amüsant. Wer sich auf die mitunter sehr unglaubwürdigen Wendungen einlassen kann und Spaß an Phantastereien hat, wird sich nicht langweilen.
Und dennoch: Mir fehlte meine persönliche Bindung zum Protagonisten, die sich einfach nicht aufbauen wollte. Zu emotionslos waren da viele Schilderungen, zu kalt und gewaltbereit erschien Hroswith manchmal, was für mein Empfinden nicht recht zu seiner Zuneigung zu Büchern und Bildung passen will.
Ich schwankte zwischen drei und vier Sternen - bei genauerem Überlegen bin ich mir jedoch sicher, dass ich dieses Buch kein zweites Mal lesen werde - was bei mir ein Kriterium für eine Weiterempfehlung ist.
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3.0 von 5 Sternen Interessant, aber langatmig. Hörbuch unfesselnd gelesen.
Die Geschichte vermag es durchaus, den Leser auf die Reise mitzunehmen, wenn auch selten wirklich Spannung aufkommt. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Dr. Horst Bock veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Saftig und prall, frei von jedem Kitsch !
Natürlich stören gelegentliche auftauchende Anachronismen, aber das verflüchtigt sich, denn dieses Werk ist als Buch und als Hörbuch genau das was Freunde des historischen Romans... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Stan veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen 10 Jahre Recherchearbeit? Nie im Leben
Zugegeben, dieses Werk liest sich erst einmal ganz flüssig, aber das war es auch schon im großen und ganzen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Gemini veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Buchs über eine Lebensgesichten mit ihren Höhen und Tiefen
"Eine gekonnte Mischung aus Tausendundeiner Nacht, Eulenspiegel und James Bond!" Mit diesen Worten beschreibt das niederländische NRC Handelsbald Jan van Akens Roman "Das... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von C. Mayer veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Der Mönch könnte "Münchhausen" heissen
Ich hatte ein paar Probleme mit diesem Mönch, denn ich hatte mich auf einen spannenden historischen Roman gefreut. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Annette B. veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Bibliophiles Plädoyer & mediävaler Reisebericht
"Nur weniges ist wertvoller als ein Buch...."
(Hroswith von Wikala)

In der niederländischen Originalausgabe wurde Jan van Akens Roman unter dem treffenden Titel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2007 von timediver®

3.0 von 5 Sternen Beharrlichkeit zahlt sich aus!
Man braucht einen langen Atem, viel Geduld und einen längeren Weg zur Arbeit - dann geht's.

Ich war auf dem Weg zum ca. 30 Track der mp3-CD bzw. zum 6. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2007 von .

3.0 von 5 Sternen Hrowiths misslugenes Geständnis
Eine kurzweilige, phantastische Geschichte aus dem faszinierenden 11. Jahrhundert, in das uns der Autor entführt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2007 von moerky

3.0 von 5 Sternen Zu lang
Das Buch ist deutlich zu lang. Hegt man zu Anfang noch Interesse und folgt amüsiert den Ausführungen des erzählenden Greises, versandet das Ganze spätestens nach etwas mehr als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Lavender

3.0 von 5 Sternen Mittelmaß
Weder langweilig noch spannend. Läßt sich flüssig lesen, aber es wird
keine Spannung aufgebaut (ich konnte das Buch zu jeder Zeit problemlos
aus der Hand legen). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2007 von Anonymus

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