Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zeitreise in eine spannende Vergangenheit, 22. Juni 2003
Interessant, mitreißend, einfallsreich, intelligent, das sind nur einige Begriffe, die auf Ulrike Schweikerts Roman "Die Tochter des Salzsieders" zutreffen. Durch den flüssigen, bildhaften Schreibstil fällt es leicht, der Schriftstellerin in eine längst vergangene Zeit, ins Jahr 1510, zu folgen. Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Anne Katharina Vogelmann. Durch ihre grenzenlose Neugier, ihren Drang nach Wissen und ihr rebellisches Wesen wird sie in einen Strudel aus Gier, Hass, Betrug und Mord hineingezogen, der sie fast verschlingt. Aufgrund ständig neuer Ereignisse, die sich in der Stadt Hall, dem näheren Umfeld oder innerhalb der Familie Vogelmann abspielen, kommt der Leser nie zur Ruhe und wartet gespannt auf die Auflösung all der unglaublichen Fälle. Immer den Durchblick zu behalten, ist dabei jedoch nicht leicht, weil es außer dem Haupterzählstrang um Anne Katharina Vogelmann eine Reihe anderer Nebenstränge gibt. Für einen konzentrierten Leser, der Spannung, Abwechslung und mittelalterliches Flair liebt, ist es aber genau das Richtige.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
ein spannender zeitvertreib!, 14. Dezember 2002
Schon nach wenigen seiten des buches muss man die hauptfigur anne katharina vogelmann einfach gerne haben. ein junges mädchen einer angesehenen familie, dass ihrem herzen und ihrem scharfen verstand folgt, und sich dabei über die regeln des anstandes und ihres geschlechtes hinwegsetzt. man erhält einen sehr genauen einblick in das damalige leben einer frau und deren stellenwert in der gesellschaft. doch nicht nur das leben der frauen wird detailliert geschildert, man erhält ebenfalls einen informativen einblick über die allgemeinen lebensumstände der menschen des 16. jahrhunderts, der armen und der reichen. die unterschiede der verschieden klassen und die ungerechte behandlung werden mehr als deutlich. die autorin schildert jedoch nicht nur oberflächliche besonderheiten dieser zeit, sie verdeutlicht oft, wie die menschen dachten und welch hohen stellenwert die kirche hatte.die geschichte selbst ist an einigen stellen etwas schleppend geschrieben, was jedoch wahrscheinlich nur daran liegt, dass der handlungsablauf so spannend ist, dass man es kaum erwarten kann, an den wendepunkt der geschichte zu gelangen. in meinen "lesepausen" habe ich mir oft gedanken darüber gemacht, wie die lösung des rätsels der geschichte lauten könnte. kompliment an die autorin - ich wäre NIE darauf gekommen... abschließend kann ich sagen, dass dieses buch ein gelungener zeitvertreib ist für alle, die sich für die damalige zeit und spannende literatur interessieren. man fühlt sich dank des stils der autorin, als sei man selbst mitten in dem ganzen geschehen. ich hätte noch 400 seiten weiterlesen können. es lohnt sich!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ich habe mir von der Autorin mehr versprochen!, 12. Dezember 2006
Dieses war mein erstes Buch, das ich von Ulrike Schweikert gelesen habe. Ich habe sehr viel positives über ihre Bücher gelesen, aber "Die Tochter des Salzsieders" scheint ihr schlechtestes zu sein. Mir hat es jedenfalls nicht ganz so gut gefallen, wie ich erwartet habe und war dementsprechend sehr enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass dies ihr erstes Buch war, ich weiß es nicht. Ich werde Schweikert aber noch eine Chance geben und ein weiteres Buch von ihr lesen, da mir ihr Schreibstil ganz gut gefallen hat, nur die Geschichte hat nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen.
Das interessanteste waren für mich ganz klar die historischen Ereignisse. Zwar wurde hier und da etwas zeitlich verschoben, aber da es im Anhang erläutert wird, fand ich dies nicht schlimm. Anna Katharina ist eine sympathisch dargestellte Person, die mir mit ihrer für die damalige Zeit untypisch selbstbewusste Art am besten gefallen hat. Ihr Bruder Ulrich ist dagegen eine unfreundliche Figur, der nur schlechte Laune zu haben scheint. Die Gespräche, die Ulrich mit seiner Familie führt, in der er über den Streit um eine Bürgerliche Trinkstube spricht, waren nur langweilig. Dadurch, dass dieses Buch sowieso nicht allzu spannend war, zog sich so die ganze Geschichte ganz schön in die Länge. Dafür ist ihr aber bis zum Schluss die Geheimhaltung über den Täter sehr gut gelungen. Da bin ich wirklich bis zur Aufklärung im Dunkeln geblieben. Hier wurde dann doch eine gewisse Spannung erzeugt.
Ich vergebe drei Sterne, da es zwar auf der einen Seite langweilig war, auf der anderen Seite aber sehr gut durchdacht und in flüssiger Sprache geschrieben wurde. Außerdem hat sie die historischen Ereignisse gut zum Vorschein gebracht. Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.
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