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Der Puppenkönig
 
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Der Puppenkönig (Gebundene Ausgabe)

von Wolf Serno (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (12. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197472
  • ISBN-13: 978-3426197479
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 267.361 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Demoiselle von Ratorff hat noch einmal Glück gehabt. Gerade hat sie sich verlobt, hat mit der Festgesellschaft auf ihr neues Glück mit Tyrannenblut -- dem Lieblingswein des Hausherrn und potenziellen Gatten -- angestoßen, da wird dieser auch schon ertränkt, von seiner eigenen kleinen, gepeinigten Tochter. Denn ihr Fast-Ehegatte war ein cholerisches Ekel. Das Zusammenleben mit ihm bleibt der von Ratorff nun erspart.

Überhaupt geht es sehr blutrünstig zu in Wolf Sernos Roman Der Puppenkönig, der in der Mark Brandenburg des Jahres 1782 angesiedelt ist. Hier erschüttert eine bizarre Mordserie das kleine Städtchen Steinfurth, in das der Bauchredner Julius Klingenthal mitsamt seinen Puppen und seiner neuen Liebe Alena gekommen ist. Als „Klagefrau“ singt Alena den Toten ihr letztes Lied -- und gehört bald wie alle zum Kreis der Verdächtigen. Im Dorf traut inzwischen niemand Niemandem mehr. Bevor die Verdächtigungen auch das Glück Klingenthals zerstören können, beginnt der Bauchredner selbst zu ermitteln -- und kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entschlüsselung ihm beinahe selbst das Leben kostet.

Wolf Serno weiß, worauf es ankommt. Wie kaum ein zweiter deutscher Autor versteht es der Hamburger Schriftsteller, der mit seinem Welt-Bestseller Der Wanderchirurg Furore machte, mit wenigen Worten Atmosphäre zu erzeugen, einen Spannungsbogen aufzubauen und da, wo er abzufallen droht, schnell einen neuen Akzent zu setzen. Auf diese Weise gelingt es ihm, auch eine neue Figur in seinem historischen Kosmos wie den Bauchredner Julius Klingenthal wie selbstverständlich in der historischen Romanwelt zu platzieren. Überhaupt ist Der Puppenkönig nur der Auftakt zu einer neuen historischen Serie rund um Klingenthal und die Klagefrau Alena. Da kann man sicher noch einiges an Lektüregenuss erwarten. --Isa Gerck

Kurzbeschreibung

Die Mark Brandenburg im Jahre 1782: Der Bauchredner Julius Klingenthal ist auf dem Weg in das Städtchen Steinfurth - zusammen mit seinen Puppen, die für ihn viel mehr sind als leblose Wesen. Da begegnet er der geheimnisvollen Alena, die sich ihren Lebensunterhalt als »Klagefrau« verdient - und um Julius ist es geschehen ...

Der Puppenspieler und die Klagefrau ziehen gemeinsam weiter. Sie werden ein Paar, wagen dies aber nicht zu offenbaren - vor allem nicht vor Pfarrer Matthies, der Julius und seine Puppen aufgenommen und Alena als Haushälterin eingestellt hat. Julius versteht sich gut mit dem Pastor - auch wenn dieser Alena für seinen Geschmack etwas zu sehr zugetan ist. Da wird die kleine Stadt von einer furchtbaren Tat aufgeschreckt: Ein Salzkaufmann wird mit einem Schwert getötet. Wer hatte einen Anlass, den Mann auf diese ungewöhnliche Art umzubringen? Alle stehen vor einem Rätsel - auch Alena, die gebeten wird, die Totenklage zu singen. Wenig später passiert ein zweiter bizarrer Mord. Julius Klingenthal beginnt unauffällig Nachforschungen anzustellen - und gerät bald selbst unter schweren Verdacht ...


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Superschön erzählt!, 28. Mai 2007
Wolf Serno zählt für meine Begriffe zu den besten Erzählern überhaupt! Nach dem Balsamträger, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist dieser Roman wieder erstklassig. Die Handlung kommt gut voran, die Suche bleibt spannend bis zum Schluss, die Charaktere sind gut gezeichnet.....und das Lesen macht einfach Spaß. Ein tolles Buch für einen verregneten Nachmittag (oder mehrere), ich bin heute schon gespannt, ob die Geschichte von Julius Klingenthal und seinen Puppen weitergeht. Ein paar Hinweise auf seine Vergangenheit hat man ja schon erhalten....ich bin neugierig geworden!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer Wind sät, wird Sturm ernten..., 4. Februar 2007
Der Bauchredner Klingenthal (bekannt aus dem Sernoroman "Der Balsamträger") bezieht zusammen mit seiner Zufallsbekanntschaft Alena sein Winterquartier. Da erfährt er von zwei seltsamen Morden. Er denkt sich nichts dabei, bis er selbst dieser Morde verdächtigt wird. Doch auch unter der strengen Beobachtung des Stadtbüttels passieren weitere, grausame Morde, die nur einen Zusammenhang haben: Die Ermordeten haben ihre Kinder geschlagen. Wird es Klingenthal und seinen Puppen gelingen, diese Mordserie zu beenden?

Lange habe ich auf den neuen Serno gewartet. Und ich muss sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Es ist wieder ein superspannender Roman geworden. Hoffentlich wird es vom Meister Klingenthal weitere Geschichten geben!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber sprachlich misslungen, 24. November 2006
Ist der Roman auch über weite Strecken spannend und unterhaltsam, so gibt es auch durchaus einige Stellen, an denen der Leser aus dem angenehmen Lesefluss herausgerissen wird. Manchmal verzettelt sich Serno mit Schilderungen von Dingen, die wenig interessant oder schlicht merkwürdig anmuten. Manchmal legt er seinen Charakteren Worte in den Mund, die wenig zum Jahr 1782 zu passen scheinen  etwa wenn die Figuren sich mit einem lässigen Wie gehts? begrüßen. Andere Stellen sind sprachlich einfach völlig misslungen. Serno nutzt gerne klischeehafte Sätze und ins peinliche gleitende Formulierungen, die klingen, als hätte er sie aus Kitschromanen abgeschrieben; etwa: Sie konnte ihn nicht halten. Das konnte keine Frau auf der Welt. Überhaupt, wenn es um die Frauen geht  in diesem Fall die Klagefrau Alena  wirkt Serno arg klischeebelastet. Alenas durch Emotionen absolut beherrschte Gedankenwelt offenbart sich dem Leser voller Plattitüden und wirkt so leider nicht sehr überzeugend. Alena scheint vom Autor eigentlich als starke, autarke Frau angelegt - deshalb überrascht dies umso mehr.

Auch die Handlung ist stellenweise etwas fahrig. Die Romanze mit der Klagefrau Alena ist dafür, dass sie sofort zu Beginn des Romans eingeführt und forciert wird, zu sehr Nebenschauplatz. Seitenlang interagieren Julius und Alena überhaupt nicht und verschwenden kaum einen Gedanken aneinander, dann finden sie sich in trauter Zweisamkeit zum nächtlichen Stelldichein zusammen. Gerade Alena, die ihr Geld damit verdient, dass sie um die Toten anderer Leute trauert, ist eine bisweilen sehr nervige Figur. Wenn sie spontan in Weinen und Klagen ausbricht, weiß man als Leser genauso wenig wie der arme Julius, ob dieser Gefühlsausbruch nun echt oder gestellt ist.

Ein Pluspunkt für den Roman ist aber auf jeden Fall die Hauptfigur Julius Klingenthal. Der Bauchredner ist ein interessanter Charakter; vor allem dadurch, dass er seinen Puppen geradezu exzessiv Leben einhaucht und man deshalb bisweilen an seinem Verstand zweifelt. So spielt der Autor geschickt mit dem Leser  denn wäre es nicht tatsächlich möglich, dass der sympathische Klingenthal mehrere Persönlichkeiten besitzt und dass er so einen Mord begangen haben könnte, ohne davon zu wissen? Einige Nebenfiguren sind gleichfalls sehr gut gelungen, vor allem der abergläubische Spinner-Franz, der seine Sätze gerne mit dem Ausspruch Ita est und Yes und Qui! beginnt und der dem Leser rasch unheimlich wird.

Auch wenn der Roman einige Schwächen aufweist, ist Wolf Serno eine insgesamt spannend erdachte und erzählte Kriminalgeschichte gelungen, die über weite Strecken von den vielfältigen Charakteren lebt und die tatsächlich bis zur Auflösung spannend bleibt; auch wenn die Auflösung an sich leider zu glatt und schnell verläuft und damit heruntergerissen wird. Verwoben sind in diesem Roman thematisch nicht nur die damaligen Methoden zur Aufklärung von Verbrechen, sondern auch Glaube und Aberglaube, Medizin und Wissenschaft. Der Schauplatz und der zeitliche Rahmen  Brandenburg im Jahr 1782  sind vor allem für Fans historischer Romane interessant. Der Plot ist hier insgesamt deutlich stärker und interessanter als die sprachliche Umsetzung, dennoch ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch.
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Vor 5 Tagen von Joroka veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen wolfamadeus
Eine spannende Kriminalgeschichte aus alter Zeit spielt sich in einer Stadt ab. Nicht ganz so gut gelungen wie die vorherigen Bücher mit dem Chirurgen.
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Vor 8 Monaten von G. Bogner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Serno ist der beste
Das Buch ist von vorn bis hinten spannend. Wolfgang Serno ist ein Muss für alle Leute die gerne historische GEschichten lesen und spannung wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von C. Kocevar veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ....lasst die Show beginnen..

Wolf Serno hat sich mit Der Puppenkönig" mal wieder selbst übertroffen.
Er beschreibt die Hauptpersonen den Bauchredner Julius Klingenthal und die Klagefrau Alena... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Nica Blajan veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ganz normal und durchschnittlich
Wer auf der Suche nach einem spannenden "historischen" Roman / Krimi ist, der wird von dem Puppenkönig nicht begeistert sein. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Torsten Ettl veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!
Mit diesem Roman und Krimi hat Wolf Serno sich selbst übertroffen, ich bin total begeistert.

Die Figur des Puppenspielers Julius Klingenthal kannte ich schon aus dem... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Annette B. veröffentlicht

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