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Die Apothekerin
 
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Die Apothekerin (Broschiert)

von Ingrid Noll (Autor)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 248 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 27., Aufl. (November 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257229305
  • ISBN-13: 978-3257229301
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 97.131 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Genial ist der Mord schon, den Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin verüben lässt. Das Gift wird einem Herzkranken in sein Gebiss geschmuggelt, ein Zahn wird damit präpariert und die nächste Mahlzeit ist absolut tödlich. Der Hausarzt merkt nichts und der fröhlichen Erbschaft steht nichts mehr im Wege.

Die Geschichte erzählt die Apothekerin ihrer kranken Bettnachbarin, die den Ingrid-Noll-Fans wohl bekannt ist aus ihrem ersten Buch Der Hahn ist tot. Hier hat sie schon damals kompromisslos zugeschlagen. Natürlich lauscht sie nun interessiert der Lebensgeschichte ihrer Bettnachbarin.

Doch ganz so gemein mordet Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin nicht mehr. Die Story verliert sich in Langeweile. Der Stoff hätte hier sicherlich mehr Möglichkeiten geboten, die sie einfach nicht wahrgenommen hat. Mit den letzten beiden Büchern ist ihr das glücklicherweise nicht passiert. Schade um die vergebene Chance. --Manuela Haselberger



Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Apothekerin
OA 1994 Form Roman Epoche Moderne
In Die Apothekerin, Ingrid Nolls drittem Roman, erzählt die Schriftstellerin von den kriminellen Verwicklungen einer scheinbar gewöhnlichen Frau. Mord und Alltag werden von Noll mit viel schwarzem Humor in einen Zusammenhang gebracht, der den Leser nicht erschüttert, sondern schmunzeln lässt.
Inhalt: Die Heidelberger Apothekerin Hella Moormann erzählt in der Frauenklinik ihrer Bettnachbarin Rosemarie Hirte ihre abenteuerliche Lebensgeschichte. Hella, die schon in ihrer Kindheit unabsichtlich mordete, fühlt sich seit jeher zu kriminellen und gescheiterten Männern hingezogen. Mit 35 Jahren verliebte sie sich in den verkrachten Studenten Levin, durch den sie in einen Strudel mörderischer Verwicklungen geriet: Ein vergifteter Großvater, eine tödlich verunglückte Rivalin, eine ungeklärte Vaterschaft und die Liebschaft mit einem verheirateten Mann spielen in den Geschehnissen eine prominente Rolle. Durch den abschließenden Kommentar der »Beichtmutter« Rosemarie Hirte erhält der Roman eine überraschend makabere Wende.
Aufbau: Noll schildert die Geschichte aus der Perspektive der Apothekerin Hella. Dem im Text optisch kursiv dargestellten Geschehen in der Frauenklinik steht die quantitativ überwiegende, aus der Rückblende Hellas erzählte Geschichte gegenüber. Der Roman ist weniger ein klassischer Kriminalroman als ein Spiel mit kriminellen Energien des weiblichen Geschlechts. Wie auch in den anderen Romanen von Ingrid Noll sind Männer bevorzugte Opfer der Täterin. Die nahezu beiläufig begangenen Morde, die aus der Sicht der Erzählerin einer logischen Notwendigkeit entspringen, werden weder von einer auktorialen Instanz wertend kommentiert noch wird die Apothekerin für ihre Taten bestraft. Die Unmoral der Heldin erscheint dank Nolls psychologischem Einfühlungsvermögen auch dem Leser logisch und nachvollziehbar.
Typisch für die Kriminalromane von Noll ist die Wiederkehr von Figuren aus früheren Romanen. So kann der vertraute Leser durch die Figur der Rosemarie Hirte aus dem Roman Der Hahn ist tot (1991) inhaltliche Bezüge zu ihrem ersten Roman herstellen.
Wirkung: Bezeichnend für die Kriminalromane von Noll ist die Darstellung des Tötens als Konsequenz weiblichen Aufbegehrens. Dieses »emanzipatorische« Element erhält jedoch durch den schwarzen Humor der Erzählerin eine erfrischende Komponente, die ihr eine große Beliebtheit, vor allem beim weiblichen Publikum, gesichert hat. K.G.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kriminalroman verpackt in eine Beichte am Krankenbett, 10. August 2007
Von Buecherfans "www.buecherfans.de" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Ingrid Noll schreibt virtuos, ironisch und spannend einen Kriminalroman, der
als Beichte in einem Krankenbett der Bettnachbarin erzählt wird.Die Hauptdarstellerin Hella Moormann ist Apothekerin, liegt in einem Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin die abenteurlichsten Geschichten und ganz nebenbei fallen noch ein paar Tote an. Der rote Faden wird durch ihre Männergeschichten mit einem jüngeren, unreifen Studenten und mit weiteren potentiellen Vätern ihres ungeborenen Kindes gesponnen. Für mich ist es ein unterhaltsamer, spannender Kriminalroman mit viel psychologischem Gespür ironisch geschrieben, wo noch im letzten Satz ein potentielles Opfer auftaucht. Durch die Beschränkung auf 248 Seiten gab es für mich keine langweiligen Stellen, die häufig in umfangreicheren Romanen entstehen. Daher sind bei der Bewertung 5 Sterne gerechtfertigt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungener Krimi, 1. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Apothekerin (Gebundene Ausgabe)
Ingrid Noll erzählt die Geschichte der Apothekerin Hella Moormann, die während des Aufenthalts in der Heidelberger Frauenklinik ihrer Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse anvertraut. Ihre Geschichten lassen in einem zunächst normal erscheinenden Leben Abgründe erkennen, mit denen niemand gerechnet hat, denn auch vor heimtückischem Mord an ihr unliebsamen Personen schreckt die Apothekerin nicht zurück. Ingrid Noll beweist viel psychologisches Gespür für die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. Sie hat nicht nur ein einfühlsames Psychogramm abgeliefert, sondern auch einen spannenden Kriminalroman, der zudem unterhaltsam und sehr ironisch geschrieben ist. Zu seinem eigenen erschrecken entdeckt der Leser eine große Sympathie und tiefstes Verständnis für die Morde und deren Motive. Ingrid Nolls mordende Frauen verbreiten beste Laune, wenn sie sich daranmachen, lästige und langweilige Störenfriede beiseite zu schaffen. Das Buch stellt von der ersten bis zur letzten Seite einen spannenden und unterhaltsamen Psychokrimi voll trockenem Humor dar. Ingrid Noll ist für mich derzeit eine der besten Krimi-Autorinnen Deutschlands (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fräulein Nolls Gespür für Mord, 14. August 2007
Von J. Will "Popkulturbanause" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man muß nicht immer bis Schweden oder Island reisen, um ausgefeilte Kriminalliteratur in die Hände zu bekommen. Ingrid Nolls Krimis handeln von starken Frauen, die meistens mehr so aus versehen morden, Ihre Taten dann jedoch kaltblütig zum Abschluß bringen und jedesmal professionell Ihre Spuren beseitigen. Meistens geht es hierbei nicht um niedere Tatmotive sondern um gefährdetes Famillienglück. Immer jedoch ist eine satte Ladung schwarzen Humors mit am Tatort. Die Apothekerin ist ein gutes Buch wenn auch in meinen Augen nicht das beste. Bemerkenswert ist jedoch, dass Hella Moormann - besagte Apothekerin mit einer älteren Dame namens Rosemarie Hirte auf dem Zimmer liegt. Eine weitere Heldin aus Nolls Kriminalwelt, die schon in "Der Hahn ist tot" den einen oder anderen Widersacher aus dem Weg geräumt hat. Eine nette Idee von Frau Noll. Ingrid Nolls Bücher machen immer wieder Lust auf mehr. Die Apothekerin ist unbedingt empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Ironisch, spritzig und absolut irrational - einfach herrlich !!
Ingrid Noll versteht es, vollkommen irrationale Krimis zu schreiben, die voller Sarkasmus und Ironie stecken! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Katharina Widhalm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das Buch ist einfach supper...
Von Einfang bis zur Ende einfach nur spanend und interessant, lässt sich sehr leicht lesen.
Vor 5 Monaten von D. Kemfelja veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Familienglück
Auf der Suche nach dem eigenen Familienglück gerät die Protagonistin in allerlei haarstreubende Situationen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Voigt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut
Ich bin erst vor kurzem auf diese Schriftstellerin und ihre Bücher gestoßen und ich muß feststellen, es ist ein unglaubliches Vergnügen diese Bücher
zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von F. Peter veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Witzig, schräg, spannend, ... einfach toll!!!
Dieses Buch ist der hammer. Mann braucht zwar ein bisschen Zeit um sich in dieses Buch hineinzuversetzten... aber das geschieht schon ziemlich bald. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2007 von divina

5.0 von 5 Sternen Skurril
Das Verlangen der Frau, einen Patienten zu haben...
Die arme Protagonistin des Romans schafft gerade noch die Gratwanderung, eine irgendwie bemitleidenswerte Person zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2006 von seelenpfluecker

1.0 von 5 Sternen Wo bleiben die Krimiwerte?
Ich war von diesem Roman sehr enttäuscht, um nicht zu sagen leicht entsetzt. Ein Teil des Charmes des Genres Krimi ist ja, dass hier Werte noch klar sind, dass die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2006 von Angelika Schneider

3.0 von 5 Sternen Es gibt Besseres - enttäuschend
Nachdem ich zuerst 'Die Häupter meiner Lieben' von Ingrid Noll gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr von dieser Frau lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2006 von Sandyloona

3.0 von 5 Sternen Stark angefangen, dann stark nachgelassen
Hella Moormann liegt im Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte. Hella gerät immer an die falschen Männer, weil sie ein Helfersyndrom hat... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2005 von basssopran

5.0 von 5 Sternen witzige Krimikomödie!!
In dem Buch "Die Apothekerin", handelt es sich um eine Frau, die in ihrem Leben noch nie so viel Glück mit Männern hatte. Lesen Sie weiter...
Am 18. September 2005 veröffentlicht

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