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Wildfire (Star Trek: S.C.E., Book Six)
 
 

Wildfire (Star Trek: S.C.E., Book Six) (Taschenbuch)

von Keith R. A. DeCandido (Autor), David Mack (Autor), J. Steven York (Autor), Christina F. York (Autor) "U.S.S. Lincoln to Vulpecula, the Arch-Merchant has dropped out of warp again ..." (mehr)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Star Trek; Auflage: Pocket Books Pb. (26. Oktober 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0743496612
  • ISBN-13: 978-0743496612
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 10,9 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 49.486 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Whenever there's a need to fix, repair, or salvage, Starfleet calls in the crack S.C.E. team on the U.S.S. da Vinci. Under the command of Captain David Gold and Commander Sonya Gomez, the S.C.E. solves the unsolvable, from finding a Starfleet vessel lost inside a holographic ship to doping out new technology captured during the Dominion War.

However, the da Vinci's mission to Galvan VI will prove to be the S.C.E.'s greatest challenge to date, as they must salvage the U.S.S. Orion from the turbulent atmosphere of a gas giant. As if that wasn't enough, the Orion is carrying the prototype of the deadly Wildfire device -- a protomatter warhead that can ignite gas giants into stars -- and the planet seems to be home to a strange alien life-form that may have been responsible for the Orion 's destruction!

Wildfire contains the complete eBook editions of S.C.E. adventures #20-24: Enigma Ship, War Stories Book 1, War Stories Book 2, Wildfire Book 1, and Wildfire Book 2.

Synopsis

Wherever there is a need to fix a malfunction or rescue a damaged ship, the Federation calls in the crack team from Starfleet S.C.E. From finding a Starfleet vessel lost inside a holographic ship, to checking out new technology captured during the Dominion War, no task is too bizarre or too dangerous for Captain David Gold, Commander Sonya Gomez and their crew of S.C.E. troubleshooters on board the USS da Vinci. However their mission to Galvan VI could prove their greatest challenge yet. Not only must they salvage the USS Orion from the turbulent atmosphere of a gas giant, but the Orion is carrying the prototype of the deadly Wildfire device, a protomatter warhead that can ignite gas giants into stars. And to complicate matters still further they encounter an unknown alien life-form that may have lured the USS Orion to its destruction...

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen S.C.E. - Das modernere Trek, 25. November 2004
Der Star-Trek-Franchise ist im Moment auf dem absteigenden Ast.

Der letzte Kinofilm war ein Flop, und das nicht zu Unrecht, denn trotz guter Absichten hätte er noch einige Überarbeitung gebraucht. Die Einschaltquoten der aktuellen Serie "Enterprise" sind rückläufig, und der Spieleentwickler Activision gibt die Rechte an der Star Trek-Lizenz zurück und verklagt Viacom, da sie zuwenig für den Star Trek-Franchise getan habe (d.h. in absehbarer Zeit keine Computerspiele mit Star Trek als Thema mehr).

Auch die Neukonzeption der "Enterprise"-Serie (die Jagd nach den Xindi) wird am momentanen Abstieg nicht viel ändern, tritt sie doch in der neuen Season gegen den Quotenhit "Smallville" an.

Umso erstaunlicher ist die Entwicklung auf dem Buchsektor. Sucht man nach unkonventionellen, frischen Ideen, so ist man hier bestens bedient. Peter Davids "New Frontier"-Serie wandelt immer haarscharf am Rand einer Parodie, in dem er Star Trek kräftig gegen den Strich bürstet.

Der DS9-Relaunch ist sehr gelungen, endlich gibt es eine übergreifende Kontinuität innerhalb der Bücher. Und die Freiheit, die hier, außerhalb der engen Grenzen einer TV-Produktion möglich ist, sorgen für Überraschungen im DS9-Universum. (neue Charaktere, viele Wendungen: Kiras Exkommunikation aus der bajoranischen Kirche, die Rückkehr von Kai Opaka, der Tod Shakaars, Bajors Beitritt in die Föderation etc.)

Eines der neben "New Frontier" etablierten, völlig neuen Formate ist das "Starfleet Corps of Engineers". Eine Reihe junger "Star Trek"-Autoren schreibt in einem vorgegebenem Rahmen abgeschlossene Erzählungen, die aber in einem gemeinsamen Zusammenhang stehen. Diese Episoden wurden zunächst nur als e-book veröffentlicht, mittlerweile gibt es aber vier englische Taschenbücher, in denen ungefähr die Hälfte der existierenden Storys enthalten sind.

Die völlig neue Crew besteht aus glaubwürdigen Charakteren, denen man sich als Leser schnell verbunden fühlt. Das "Starfleet Corps of Engineers" ist immer dann zur Stelle, wenn es irgendeine Art von technischem Problem gibt (gestrandete Raumschiffe, amoklaufende Computer usw.). Geleitet wird es von der Erde aus von der lebenden Legende Captain Montgomery Scott. Und eines der Schiffe des Corps ist die U.S.S. da Vinci unter dem Kommando von Captain David Gold.

Ausführliche Infos über die U.S.S. da Vinci und ihre Crew gibt es hier.

Ich bin an sich kein Freund der Star-Trek-Romane (mit Ausnahme von Peter David), war aber beim Lesen der "SCE"-Storys zunehmend begeistert, denn die Geschichten sind nicht nur sehr viel fesselnder als die diversen TV-Inkarnationen des Franchise, sondern auch um einiges mutiger.

Zugegeben, es hat den Anschein, als denke man bei der Besetzung des Captains immer zuerst daran, welche Minderheit bisher noch nicht im Kommandosessel Platz genommen hat: Wir hatten bisher einen blonden Amerikaner (Kirk), einen sich äußerst englisch gebenden Franzosen (Picard), einen schwarzen Captain (Sisko), einen Asiaten (Sulu), eine Frau (Janeway), einen Außerirdischen (Calhoun) und zuguterletzt wieder einen blonden Amerikaner (Archer), was blieb da anderes übrig, als mit Captain David Gold endlich einen jüdischen Captain einzuführen. Seine Ausfälle ins Jiddische sind dann manchmal auch zuviel des Guten, aber letztlich muss man dennoch den Mut der Autoren bewundern, ein Star-Trek-Tabu anzufassen, nämlich die Religion, die im TV-Universum ein heißes Eisen ist und lieber ignoriert wird. Gibt es Christen, Juden und Muslime im Universum von Star Trek? Gibt es Glaubensstreitigkeiten in Roddenberrys Utopia? Man hat oftmals den Eindruck, dass es im 24. Jahrhundert keine Religion mehr gibt.. Daher ist es schon erfrischend zu erfahren, dass Captain Golds Frau ein Rabbi ist (ein Amt, welches heute noch allein Männern vorbehalten ist.) Ähnlich wie die Randbemerkung über Päpstin Bernadette in Babylon 5: Crusade sind solche Kleinigkeiten wichtig, um eine reale Welt und nicht ein steriles Utopia darzustellen.

Noch besser und eindrucksvoller ist die Einführung eines schwulen Crewmitglieds. Seit Jahren wird dies für Star Trek verlangt, und während Homosexualität in fast allen Fernsehserien thematisiert wird, drückt man sich bei Star Trek nur allzu gern davor und erfindet entweder Allegorien (Rejoined) oder winkt schlichtweg mit dem Argument ab, dass Homosexualität im 23. und 24. Jahrhundert kein Problem mehr sei. Warum man letzteres dann nicht einmal zeigt, ist eine andere Sache. Die Macher haben schlichtweg Angst vor negativen Raktionen von konservativer Seite. Denn genau wie man sich vor der Aussage zur Ökonomie des 24. Jahrhunderts drückt (es gibt kein Geld mehr, ist die Gesellschaft dann kommunistisch?), lässt man auch bei einer Frage nach dem Sexualverhalten des 24. Jahrhunderts (Verhütung? Abtreibung?) lieber alles im unklaren.

Umso geschmackvoller und lobenswerter wird dies in den S.C.E.-Büchern gehandhabt. Der Linguist des Schiffes schreibt regelmäßig Briefe an seinen Lebensgefährten. Ich stutzte zunächst: Er schreibt an einen Mann? Es wurde nie gesondert hervorgehoben, sondern behandelt wie alle Beziehungen der Crewmitglieder. So mutig sollte Star Trek auch im Fernsehen sein!

Wie sehr ich tatsächlich Interesse an den Charaktern aufbrachte, zeigte sich an der Doppelfolge "Wildfire". Die "da Vinci" wird schwer beschädigt, ein Großteil der 40 Crewmitglieder kommt in dieser Story ums Leben, darunter auch ein Mitglied der Kerncrew (in einer Handlung, die etwas an den James-Cameron-Film "Abyss" erinnert). Dies erregte in mir mehr Anteilnahme als die diversen "Ausstiegstode" innerhalb der TV-Serien (Tasha Yar, Dax, Data).

Vielleicht ist es auch das besondere Format von "SCE", welches den Geschichten zu ihrer fesselnden Dramatik verhilft. Eine Story umfasst ungefähr 100 Seiten, meist sind es Aufträge, die ein Wiedersehen mit altbekannten Elementen des Star-Trek-Universums bieten. So hat die Crew in "Cold Fusion" gemeinsam mit dem Chief von DS9, Leutnant Nog, einen Fusionskern aus der verlassenen Station Empok Nor zu bergen und nach DS9 zu bringen (Die Geschichte spielt nach Avatar Bd. 1). Die Autoren haben anscheinend freie Hand, die Geschichte auch mal in einem anderen Format zu präsentieren. ("Invincible" wird einzig durch Tagebucheinträge und Briefe erzählt.)

Ich habe Star Trek oft nicht als Science Fiction eingestuft, dafür drückten sich die Serien für meinen Geschmack zuviel vor einer wirklichen Extrapolation realer heutiger Probleme in der Zukunft. Trek war für mich eine liebenswerte Utopie, ein Genre für sich. Die "Starfleet Engineers"-Episoden sind für mich allerdings wirkliche Science Fiction und ein spannender Stoff. Highly recommended!

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5.0 von 5 Sternen Ergreifend und hart, 16. Oktober 2009
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Die Androssi, Erzfeinde der da Vinci-Crew, sind zwar intelligente Ingenieure, handeln aber skrupellos und verkaufen an den Höchstbietenden. Ihre installierte Ware können Sie in eine andere Dimension schicken. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Yridianer, der Biron, Captain der Androssi, Informationen über die da Vinci Crew der letzten zwei Jahre verkauft, mit seinem Schiff vernichtet wird, nachdem die als Gegenleistung installierten Ersatzteile an den Maschinen in einer anderen Dimension verschwinden. U. a. erfährt Biron so von Lense Problemen mit der Sternenflotte, die glaubte, dass auch sie ein Augment ist. Die gute Doktorin wurde während wichtiger Kriegsmonate auf einer Starbase festgehalten. Daher gibt sie sich auch die Schuld an dem Tod einiger Crewmitglieder, die die U. S. S. LEXINGTON erlitten hat. Bart Faulwell hingegen hat erfolgreich versucht den Code des Dominion zu knacken. Sonya Gomez vermochte es, ihr Schiff hinter den feindlichen Linien sicher ins Föderationsgebiet zu bringen. Biron beabsichtigt, die Crew zu vernichten...

SCE #23/24: Wildfire
Eine zunächst langweilige Mission entwickelt sich zum Desaster. Die vorliegende Geschichte gehört bislang zu den besten und ergreifendsten der gesamten SCE-Reihe. Es ist so eine Art Wolf 359 für diese Serie...
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Zunächst sieht also alles nach einer Routinemission für das unkaputtbare SCE Team aus. So macht man sich dann auch ans Werk, schließlich hatte man bereits mit genug Wracks zu tun, insbesondere mit vielen Sternenflottenoffizieren, die nicht so viel Glück hatten. Dementsprechend ist man etwas abgebrüht und konzentriert sich auf das Wesentliche und nicht auf die skelettierten Leichen im Schiffswrack, das aufgrund des heißen flüssigen Gases nur mit EVA-Anzügen begehbar ist...
Corsi hat eine Art Begegnung mit einer Energieform auf der ORION als sie versucht, das Wildfiremodul zu deaktivieren und zu bergen. Daraufhin fällt sie ins Koma. Als Duffy und P8-Blue das Wildfiremodul bergen wollen, kommt es zur Katastrophe: Die ORION stürmt ohne erkennbaren Grund auf die da Vinci zu. Innerhalb von 3 Sekunden ist das Schiff schwerstbeschädigt, ohne Warpkern und überflutet mit heißem flüssigem Gas. Über die Hälfte der Crew ist tot und ein weiterer Teil schwer verletzt. Beide Schiffe trudeln immer tiefer in vernichtendere Schichten des Planeten vor...

- SCE Wildfire ist erschreckend. Die ganze Zeit gab es z. T. "Episoden", wo nicht viel los war, aber die Charakterisierung einen roten Faden hatte. Jedenfalls hatte man nach über 20 Bänden die Charaktere irgendwie doch kennengelernt. Und dann gibt es eine Mission, wo sowieso schon eine altbekannte Person aus den unteren Decks aufgetaucht und ihr Leben lassen musste und man sich echt fragt, ob sich die Sternenflotte einen Dreck um ihre Mitglieder kümmert und nichts aus Katastrophen wie Genesis lernt...

Aber grausam und schnell sowie unerwartet kommt dann das Ende von bekannten Personen als wenn irgendwelche Statisten draufgehen würden... oder verstümmelt, sodass man sich fragt, ob die Autoren einfach nur ihre Charakteren abmurksen wollten. Über die halbe Besatzung gibt den Löffel ab. Das war schon etwas verstörend und dabei handelte es sich nicht um eine Fernsehserie sondern um eine "bloße" Ebookreihe. Andererseits kommt das Ende oft schnell, unerwartet und unschön. Man kann nicht immer Glück haben und so sterben dann nicht irgendwelche Statisten, sondern Personen, die man seit über 20 Ebooks kennengelernt hat. Die Atmosphäre ist drückend und greifbar...
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