Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unbedeutend, 16. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Das Buch besteht aus zwei unabhängigen Geschichten. Die Erste spielt auf dem Planeten Trill, der Heimat von Ezri Dax und spielt in der inoffiziellen 8. Staffel von DS9. Es geht um Unruhen auf Trill die durch das Auftauchen von Parasiten entstanden sind (Siehe Buch Star Trek DS9 Unity und TNG Folge: Die Verschwörung). Die Geschichte ist gut geschrieben und auch spannend. Der Inhalt leider hahnebüchend. Die Autoren schmeißen kurzerhand einen ganzen und auch recht wichtigen Planeten von Star Trek auf den Kopf und machen was sie wollen damit. Da die Bücher nicht kanon sind, werden diese Veränderungen so gravierend sie auch sind, niemals in einer eventuellen Serie oder einem Film auftauchen. Es werden Verbindungen erstellt, wo keine existieren und Wesen erschaffen wo es keine gibt. Das ganze Buch zeugt von einer Arroganz der Autoren und Editoren, die für sie nicht angemessen ist. Für Fans von Ezri Dax kann man es empfehlen. Ihr Charakter wird weiter ausgebaut und es gibt wichtige Veränderungen in ihrem Leben. Für Fans der Trill ist es wahrscheinlich nicht zu empfehlen. Aber es bleibt natürlich Geschmackssache.Die zweite Geschichte spielt auf Bajor und könnte eigentlich auf jedem möglichen Planeten spielen. Das es gerade Bajor ist, ist nicht sehr wichtig und damit wurde das Ziel dieser Bücher wohl verfehlt. Empfehlen kann man diese Geschichte hauptsächlich für Fans von Jake Sisko, um den es hier hauptsächlich geht. Eine B-Story handelt auch von der Premierministerin von Bajor. Die ist soweit auch in Ordnung und auch wichtig für wohl kommende DS9 Bücher, aber in meinen Augen halt nicht sehr bajoranisch.
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3.0 von 5 Sternen
Es gibt bessere..., 13. März 2010
Star Trek DS9 - The Worlds of DS9 #2
3. Trill: Unjoined
Oktober 2376 und somit eine Woche nach Unity...: Auf Trill ist die Hölle los. Die Nichtvereinigten glauben weniger Privilegien zu haben als die vereinigten Trill. So haben sie es u. a. auf jene und die Symbionten abgesehen. Außerdem spielt noch die Ermordung des Ersten Ministers Shakaars eine Rolle. Trills Position in der Föderation ist nicht gesichert, weil die Welt es lieber vorzieht, ihre Probleme zu verschweigen und unter sich auszumachen. In diesem Chaos wird Ezri Dax nach Trill beordert. Gegen ihren Willen bekommt sie Gesellschaft ihres Partners Julian Bashir. Obwohl dieser ranghöher ist, wird Ezri ihm vor die Nase gesetzt, weil sie Kommandooffizierin ist und sich in Trillfragen besser auskennt als er. Während der Mission wird ihnen einiges klar und das ist jetzt kein Spoiler, weil jeder der die Vorbände gelesen hatte, hatte dieses bereits erwartet: Die Parasiten sind entfernte Verwandte der Symbioten, genetisch verändert um eine ehemalige Seuche zu überstehen, die längst vergessen werden sollte. Aufgrund unterschiedlicher Herangehensweisen für die Lösung der dortigen Probleme, wird den beiden klar, dass ihre Partnerschaft auf dem Spiel steht...
- Ist noch die Verbindung zwischen den Parasiten, die erst- und letztmalig in Star Trek TNG - Conspiracy auftraten und dann eine Art Aliens-Handlungsbogen in der Mission Gamma-Reihe sowie in Unity durchlebten, recht interessant, muss ich jedoch sagen, dass das Beziehungsende zwischen dem guten Doktor und Ezri nicht überraschend kam. Mit den Dax-Wirten hat der Mann einfach kein Glück. Jadzia wird ihm von Worf weggeschnappt, Ezri hinterher auch kurzfristig... es war einfach abzusehen. Hier tritt auch der angebliche Lebenspartner von Lt. Sean Hawk aus Star Trek First Contact wieder auf. Meinen Senf zu diesem Klischeecharakter habe ich ja bereits in der Rezension zu Star Trek - TNG: Sektion 31" abgegeben. Was mir bei den Trillgeschichten immer auf den Senkel ging war, dass eine normalerweise interessante Ausgangssituation mit einer fremden Spezies, die aus zwei Wesen eines macht nicht gerade durchdacht war. Man hatte bei jeder Folge, bei jedem Roman das Gefühl, dass mal der Wirt das Sagen" hatte, mal einer der früheren Wirte, mal der Symbiont und der Wirt überhaupt keine Rolle spielte. Anders war es nicht zu erklären, dass Jadzia z. B. obwohl sie die Frau nicht kannte, Lenara Kahn erneut als Beziehung haben wollte, nur weil ein früherer Wirt aufgrund der Symbiose mit Dax mit dessen Wirt mal liiert war. Oder dass Jadzia den Blutschwur Curzons aufrecht erhalten wollte. Oder dass Ezri sich von Worf verabschiedete"... Es gibt Dutzende von Geschichten, die man hier kontinuierlich aufführen könnte, wo die Trills eine eher doch widersprüchliche Geschichte haben. Angefangen hat das mit der TNG-Episode Odan, der Sonderbotschafter". Auch hier war nach der Verbindung mit einem anderen Wirt dieser vollkommen nebensächlich und es wurden gleich wieder die Gefühle des alten Wirtes aktiviert. Natürlich sahen die Trill hier noch anders aus, aber der attraktiven Schauspielerin von Jadzia hätten die Prothesen nicht gestanden, also mussten es dekorative Punkte sein. Die Autoren versuchen hier, auch die Trill aus TNG unterzubringen, netter Versuch, aber wenig erfolgreich, weil Julian ins Unterbewusstsein gelegt wird, dass er ja nur wenige Trill kenne, nämlich die vereinigten Trill. Das war aber vollkommender Schwachsinn, weil er auch Trills kannte, bspw. Jerad, die NICHT vereinigt waren, aber es werden wollten. Im Übrigen war auch Odan vereinigt. Von daher passte es nicht ganz. Auch wenn ein ganzes System noch am Ende von Mission Gamma verschoben wurde, so wurde hier mit keiner Silbe darauf eingegangen, bereits seit einigen Bänden nicht mehr. Es ist zwar klar, dass die Geschichte aufgegriffen wird, aber seltsam war es schon, dass man nicht wenigstens einen Satz darüber verliert.
4. Bajor: Fragments and Omens
Und wir springen wieder. Ein Teil des Romans spielt 3 Wochen nach Unity, der Rest an einem einzigen Tag im Spätoktober 2376. So langsam verliert man den Überblick...
Bajor ist im politischen Umschwung. Ein Großteil der Miliz will zur Sternenflotte wechseln. Man munkelt bereits davon, eine Flottenwerft sowie eine Art Akademiezweigstelle auf Bajor zu bauen. In diesem ganzen Durcheinander, in dem sich die Miliz bedroht sieht, wird ein Dorf dem Erdboden gleich gemacht (das aus der ersten DS9 Staffel Die Legende von Dal'Rok"). Lt. Ro Laren, mittlerweile in den Starfleetdienst - erneut - eingetreten, sieht sich nicht nur mit den Anfeindungen der alten Milizkollegen ausgesetzt sondern hat auch keinen blassen Schimmer, warum das Dorf vernichtet wurde. Einen Anhaltspunkt hat man: Ein besinianisches Frachtschiff soll das Dorf zerstört haben. Es ist wohl irgendwie um den Verteidigungsperimeter herumgekommen, hat die 300 Bewohner getötet und ist dann verschwunden. Allerdings hört es dann auch schon auf. Die DEFIANT hat das Schiff zwar verfolgt, aber nähere Anhaltspunkte findet man nicht. Vaughn hat derweil mit seinem Alter zu kämpfen. Der 102jährige Sternenflottenoffizier denkt zwar nicht ans Aufhören, seine Gesundheit entspricht jedoch der eines Mannes seines Alters im späten 24. Jahrhundert. Sprich: Er ist noch in guter Konstitution, aber er sollte ans Aufhören denken und den aktiven Dienst verlassen. Das teilt ihm seine Ärztin auf DS9 mit. Julian hat sich kurzfristig Urlaub genommen, nachdem er und Ezri sich im letzten Band getrennt haben.
Währenddessen ist Jake auf dem Selbstfindungstrip, verlässt seinen Vater und dessen Frau und lernt eine interessante junge Bajoranerin auf seiner Reise durch die bajoranischen Provinzen kennen.
- Auch dieser Band vermag nicht so recht zu überzeugen. Wichtig sind die Geschichten vermutlich für die Folgebände, obwohl eher nur was kleinere Hinweise angeht. Ansonsten ist der Band wie bereits von einem Vorrezensenten lediglich für Ezri und Jake-Fans interessant...
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3.0 von 5 Sternen
Gut für "Eingeweihte", 11. August 2007
Trill und Bajor begegnen sich in diesen beiden Novellen und dabei werden allerlei historische und soziologische Hintergründe geklärt. Für Fans der Serie sicherlich unverzichtbar, auch wenn Neulinge oder Gelegenheitsgucker hier nicht soviel Interessantes finden werden.
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