Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
TNG in TOP Form, 18. März 2004
Das Buch ist die Fortsetzung zu "A Time To Be Born" und dient als Teil einer Art Brücke von Büchern (insgesamt 10 an der Zahl), die die Lücke zwischen "Der Aufstand" und "Nemesis" schließen. Picard wird des Kommandos enthoben, nachdem unter seinem Kommando ein Sternenflottenraumschiff zerstört wurde. Seine Crew glaubt jedoch an seine Unschuld, so auch ein alter Bekannter, der inzwischen übermenschliche Kräfte hat: Wesley Crusher. Zusammen mit der Enterprise machen sie sich auf zu einem Weltraumschiffsfriedhof auf dem der wahre Schuldige wartet... Der Roman bezieht alle Crewmitglieder der Enterprise ein und erklärt auch warum Wesley in "Nemesis" ganz kurz zu sehen war. Für alle TNG Fans sehr zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwache Fortsetzung der Handlung aus "A Time to Be Born", 10. November 2005
Wurde Wesley im 1. Teil noch erstaunlich spärlich eingesetzt, nimmt er in diesem Teil leider so etwas wie die Hauptrolle ein. Zwar hat er auch diesmal wieder ein paar gute Szenen, dennoch ist die Handlung etwas zu sehr auf ihn fixiert, und damit beginnt er leider mit der Zeit wieder ein wenig zu nerven – insbesondere natürlich, da am Ende erst recht wieder er alle retten darf. Überhaupt ist die Handlung leider nicht einmal ansatzweise so einfallsreich, interessant und packend wie im Vorgänger. Es gibt einige Wendungen und Ereignisse, die unheimlich überflüssig erscheinen und wie Lückenfüller wirken, damit der gute Vornholt auch wirklich die nahezu 300 Seiten voll bekommt. Eben durch diese ganzen teilweise unnötig wirkenden Teile der Handlung schleicht sich immer wieder mal Langeweile ein. Ebenfalls dafür verantwortlich sind wohl die unzähligen vorhersehbaren, da klischeehaften, Wendungen (z.B. rund um Chabot). Wenn man schon genau weiß, wo sich die Handlung hinbewegt, und noch dazu der Weg dorthin nicht gerade spannend erzählt wird, wird es einfach mit der Zeit doch ziemlich fade. Den größten Fehler macht Vornholt aber dann am Ende. Mal abgesehen davon, dass dieses angesichts einiger überflüssiger Entwicklungen und Nebenhandlungen und eines teilweise doch eher gemächlicheren Erzählstils unnötig gehetzt erscheint, konfrontiert uns Vornholt mit einem Ende, dass angesichts der in den knapp 600 Seiten zuvor geschilderten Begebenheiten überhaupt keinen Sinn ergibt. So heißt es die ganze Zeit, die Reisenden dürften nur beobachten und keinesfalls eingreifen. Tatsächlich verliert ja am Ende Wesley sogar seine Kräfte. Dennoch erscheint auf der vorletzten Seite des Romans plötzlich der Reisende und teilt Wesley mit, dass er nun die letzte Prüfung bestanden hätte. Häh? Bitte wie? Bitte was? Und da sich der gute Vornholt auch nicht dazu herablässt, diese glückliche Fügung des Schicksals genauer zu erklären, wirkt das ganze schon ein wenig billig, einfallslos, konstruiert und unpassend. Fazit: Nach dem gelungenen Start hat sich Vornholt mit "A Time to Die" leider wieder auf das für ihn übliche Niveau begeben: actionorientierte und höchst oberflächliche Handlung mit klischeehaften Wendungen, die leider nur recht einfalls- und belanglose Unterhaltung bietet. Schade drum!
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5.0 von 5 Sternen
Ein würdiger zweiter Teil zu "A Time to Be Born", 22. August 2009
Da man sich ja nicht damit zufrieden geben kann, dass in "A Time to be Born" die Crushers in einem niedlichen Park mit blühenden Blümchen und zwitschenden Vögelchen friedlich auf dem Bänkchen sitzen *seufz* und Picard in der Holodeck-Klapse schmort, muss man dieses Buch ja lesen.
Nein, so schlimm ist's auch wieder nicht - ich verstehe zwar die Anmerkungen meiner Vorrezensenten aber ich empfand etwas anders. Der zweite Teil war nicht mehr ganz so fesselnd aber dennoch wurden die 296 Seiten innert zwei Ferien-Tagen "verspeist". Der Schluss mag verdichtet erscheinen im Gegensatz zu der Suche nach dem Shapeshifter-Schiff aber genau das habe ich auch erwartet: Eine Suche kann sich langwierig und nervenaufreibend gestalten. Der Autor liess sich hierfür auch genügend Zeit, diesen Aspekt gut zu schildern - aber mir wurde nie langweilig. Eine 150-seitige Beschreibung des Abschluss-Kampfes hätte mich weniger gefesselt als die zwischenmenschlichen Feinheiten.
Dass diese Geschichte die letzte Prüfung für Wesley ist, war bereits zu dem Zeitpunkt klar, als er im ersten Teil mit der Zerstörung der Enterprise konfrontiert wurde. Dieser zweite Teil ist etwas Wesley lastig aber dadurch, dass er auch widerspricht und nicht nur das brave Bübchen ist, wirkt sein Charakter etwas authentischer.
Das einzige, was mich nervte, war die immer noch viel zu enge Verbindung zu seiner Mutter. Er müsste in seinem Alter und nach 7 Jahren Ausbildung etwas selbständiger sein und nicht mehr so stark fokussiert auf seine Mammi.
Alles in allem eine runde und spannende Geschichte, die auch sehr gut hätte verfilmt werden können.
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