Die Macher von Nova sind auf dem richtigen Weg. Nachdem die Science-Fiction-Literatur immer wieder mal totgesagt wird, beweisen sie, dass dies auch weiterhin eine Falschaussage ist. Natürlich gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, wobei Modetendenzen sicherlich eine Rolle spielen. (Im Vorwort gehen die drei Herausgeber darauf ein.) Aber das Magazin »Nova« gehört mit Sicherheit zu den Höhen. Es gibt einen wissenschaftlichen Beitrag über Kometen und einen Beitrag über Motivation bzw. Motivationssuche von SF-Schriftstellern. Der Hauptteil besteht jedoch aus einer Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener Autoren. Diese sind sehr vielseitig und es dürfte auch für jeden Geschmack wenigstens eine Geschichte dabei sein, wenn nicht sogar mehr.
Es gibt zwar noch ein paar Schwächen hier und da. Aber die Tendenz und die Vision ist bereits deutlich zu erkennen. Es geht um Science Fiction, nicht wie sie war und auch nicht, was aus ihr werden könnte, sondern um die SF selbst. Und das dürfte jedem Fan gefallen und manchen »Besucher« überraschen.