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Der norwegische Gast: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Anne Holt , Gabriele Haefs
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,99  

Kurzbeschreibung

November 2008
Seit Stunden wütet über dem unzugänglichen norwegischen Bergdorf Finse ein Schneesturm. Der einzige Zug dorthin ist in einer Schneewehe entgleist, die Passagiere, unter denen auch die ehemalige Kommissarin Hanne Wilhelmsen ist, finden Zuflucht im nahen Hotel. Man macht sich bekannt, und bald drehen sich die Gespräche vor allem um eines: Was haben die Wachen vor den Türen zu bedeuten? Wen sollen sie schützen? Die königliche Familie, einen ausländischen Ter­roristen? Während die Vermutungen ins Kraut schießen, geschieht ein brutaler Mord – ein mitgereister Pastor, der durch seine Fernsehauftritte große Bekanntheit genoss, liegt erschossen im Schnee vor dem Haus. Panik macht sich unter den Eingeschlossenen breit, und als Hanne ­Wilhelmsen glaubt, einen Zeugen gefunden zu haben, wird auch er ermordet. – Mehr zum Buch unter: www.piper-krimiherbst.de.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 6 (November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046932
  • ISBN-13: 978-3492046930
  • Originaltitel: 1222
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (96 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.584 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Krimi-Lektüre mit Knobel-Potenzial – Hüttenzauber inklusive.« Preußische Allgemeine Zeitung

Über den Autor

Anne Holt, 1958 geboren, wuchs in Norwegen und in den USA auf. Als freie Autorin lebt sie heute mit ihrer Familie in Oslo. Ihre vielfach preisgekrönten Kriminalromane werden in alle großen Sprachen übersetzt und machen sie zu einer der erfolgreichsten skandinavischen Autorinnen weltweit. Zuletzt erschien von ihr der Bestseller »Gotteszahl«. Weiteres zur Autorin: www.anneholt.no

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von marielan VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Eine "Hommage" an den klassischen Krimi soll dieses Buch laut Klappentext sein. Wäre ich ein klassischer Krimi, ich würde sagen: Nein, danke.
Würde man für Langeweile und einen zähen Plot Punkte vergeben, bekäme dieses Buch die Höchstzahl von mir. Ich habe mich durchgekämpft und durchgegähnt.
Eine Protagonistin, die seitenweise damit beschäftigt ist, ihr Image als distanzierte, überhebliche, auf andere herabblickende Menschenfeindin zu pflegen, und die dadurch zumindest ein Ziel erreicht: Man verweht ihr den Mitleidsbonus für Rollstuhlfahrer. Die Ermittlungen führt, die sie eigentlich nicht führen will, indem sie hier ein paar Fragen stellt, dort ein wenig Neugier zeigt. Die konstante Linie, der rote Faden fehlt.
Eingeschlossen mit zig unbekannten Leuten, keine Möglichkeit zum Davonlaufen und keine Ahnung, wann und wie man dort wieder herauskommt: Eine fürchterliche Situation nicht nur für jemanden mit klaustrophobischen Ängsten. Davon ist im Buch wenig zu spüren, obwohl man genau aus diesem Thema einen Krimi konzipieren kann (wie andere Autoren schon bewiesen haben): Wozu sind Menschen in der Lage, die am Ende ihrer Nerven sind? Wie schaffen sie sich einen Spielraum zum Überleben? Wann und wie dreht der erste durch? Wann wird der Mensch zum "Wolf"?
Die Morde haben mit dieser Situation nichts zu tun, das entwickelte Szenarium ist also überflüssig. Auch das Rätsel um den merkwürdigen Gast, der bewacht wird, dient dem Hauptstrang nicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht! 9. April 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe fast alle Krimis von Anne Holt gelesen und hätte ihr so ein schlechtes Machwerk nicht zugetraut. Etliche Seiten quält sie uns mit den mäkelnden Überlegungen der Ich-Erzählerin über Gott und die Welt oder z.B. darüber, wie die Gäste des Hotels riechen, nachdem sie sich einen (!) Tag nicht gewaschen haben.
Aus der Ausgangsidee hätte man was machen können: Zug entgleist in abgeschiedener Gebirgsgegend, ein Orkan schneidet die in einem Hotel in vermeintliche Sicherheit gebrachten Gäste drei Tage und Nächte von der Außenwelt ab.
Dann folgt völlig chaotisches Erzählen, mal über die Befindlichkeit der Erzählerin, mal davon, dass die Gäste in diesem oder jenem Zimmer des Hotels sitzen.
Großes Manko auch: Spannung kann gar nicht aufkommen, denn das Rätseln "wer war's" macht keinen Spaß. Man lernt nur sechs der über hundert Personen wenigstens ein bisschen kennen, von denen vier eh' als Täter ausscheiden, und wer es dann von den anderen beiden ist, interessiert nicht mehr besonders, da keine der Personen lebensecht geschildert ist.
Das Buch ist so sensationell einfallslos und die Seiten mit so viel sich wiederholendem Gefasel gefüllt, dass ich mich gefragt habe, ob sich Anne Holt vielleicht an der Börse spekuliert hat, so dass sie ganz schnell unter Zwang ein Buch abdrücken musste. Hinzukommt, dass es Dank der Figur der Ich-Erzählerin auch noch unsympathisch ist. Ich glaube, das war mein letztes Buch von Anne Holt, und mit Sicherheit der schlechteste Krimi seit JAHREN - und ich lese verdammt viele.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi in bester Tradition... 15. August 2008
Von Andie
Format:Gebundene Ausgabe
Hanne Wilhelmsen, querschnittsgelähmte Ex-Polizistin, und die anderen knapp 200 Fahrgäste eines vor einem norwegischen Bergdorf entgleisten Zuges können sich vor dem Schneesturm in einem Hotel in Sicherheit bringen. Die rätselhaften Mitreisenden aus dem mysteriösen Zusatzwaggon sorgen für Rätselraten unter den Eingeschlossenen, und bereits in der ersten Nacht geschieht ein Mord. Als das Hotel völlig von der Umwelt abgeschlossen wird und noch weitere Todesfälle geschehen, nimmt Hanne Wilhelmsen widerwillig die Ermittlungen auf.

Dieser Kriminalroman hat alle Zutaten eines klassischen Krimi: mehrere Todesfälle, eine Gruppe Verdächtiger, die von der Umwelt abgeschlossen ist, eine "Spürnase", die sich ganz auf ihre Beobachtungs- und Kombinationsgabe verlassen muss - auch der große "Show-Down" mit allen Verdächtigen darf natürlich nicht fehlen. Diese Mischung wirkt jedoch in keinster Weise altbacken, was sowohl einigen modernen Zutaten (Misstrauen gegen alle, die anders sind, besonders gegen vermeintlich Islamisten; Terrorismusgefahr) und dem gelegentlich aufblitzenden trockenen Humor als auch der klaren, schnörkellosen Sprache zu verdanken ist. Einige norwegische Elemente wie z.B. die Einstellung gegenüber der königlichen Familie und das Duzen völlig fremder Personen (auch die Übersetzerin fand das offensichtlich sehr gewöhnungsbedürftig, so dass ihr ab und zu ein "Sie" herausgerutscht ist) sorgen für das nötige Lokalkolorit, zu dem auch die Wetterbeschreibungen beitragen.

Während draußen der Schneesturm zunimmt, "taut" die anfangs sehr eigenbrödlerische Hanne Wilhelmsen im Handlungsverlauf zunehmend auf. Ihre selbstgewählte Isolation, unter der sie dann doch zu leiden scheint, ist überzeugend dargestellt und verleiht dem Buch zusätzlich zur klassischen Kriminalgeschichte eine weitere Ebene. Auch die Beschreibung der anderen Hauptpersonen wirkt nicht überzogen oder unglaubwürdig, obwohl es sich bei gelähmten Ex-Polizistinnen, kleinwüchsigen Ärzten, durchgebrannten Jugendlichen, Fernsehpfarrern usw. um alles andere als durchschnittliche Persönlichkeiten handelt. Der Rest der Reisenden (immerhin noch stolze 190 Menschen) jedoch seltsam farb- und profillos - keine Massenpanik und auch die zahlreichen Knochenbrüchen oder sonstigen Verletzungen scheinen niemanden sonderlich zu stören.

Sehr passend fand ich die Idee, jedem Kapitel die Beschreibung der entsprechenden Windstärke voranzustellen, die mit steigender Kapitelzahl und steigender Spannung entsprechend zunimmt. Auch die Ausstattung des Buches ist mit der ansprechenden Farbgestaltung in Schwarz, Rot und Weiß wirklich gelungen und das Lesebändchen mit dem Schriftzug der Serie (Piper Nordiska) ist ein schönes Detail.

Fazit: Ein klassischer Krimi in bester Tradition, gut geschrieben und spannend bis zum Schluss, eine eigenwillige Ermittlerin und ein überraschendes Ende - das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Anne Holt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Eingeschneit mit einem Mörder
Das Thema ist nicht neu, aber das Rad ist ja auch noch gut, obwohl es nicht immer neu erfunden werden muss. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von cachingguys veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr spannendes Buch
Wer Anne Holt kennt muss auch unbedingt dieses Buch von ihr lesen. Spannend und überraschend bis zum Ende. Lohnt sich!!!
Vor 4 Monaten von Andrea Simon veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Morde im tiefen Schnee
Norwegen im tiefen Winter. Ein Orkan sorgt für ein schlimmes Wetterchaos und unglückliche Umstände lassen einen voll besetzten Zug nahe dem Bergdorf Finse... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von miss.mesmerized veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sterbenslangweilig
Wirklich sehr langweiliges Buch. Musste mir viel Mühe geben um weiter zu lesen. Spannungslose Handlung. Extrem Einfallslos. Die verlorene Zeit tut mir leid.
Vor 8 Monaten von Diana Thomsen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mehr Kammerspiel als Krimi
Ich war ganz überrascht, als ich sah, dass viele Leser dieses Buch eher mittelmäßig und sogar schlecht bewerten. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von T. Jannusch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Geschichte mittelmäßig, Hörbuch schlecht!!!
Die Geschichte an sich scheint ja nicht schlecht zu sein,
wenngleich auch nicht wirklich etwas besonderes,
allerdings ist das Hörbuch mal wieder ein schlechter... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von R.F. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Erinnerung an alte Krimizeiten - leider mit Schwächen
Offensichtlich habe ich sie doch vermisst - die klassischen Kriminalromane von Agatha Christie, die ich früher verschlungen und später dann doch zugunsten von... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von oaty veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen unmotiviert
Skandinavische Krimis sind ja meist doch eher ruhig erzählt, aber dieser ist etwa zu ruhig. Fast schon unmotiviert. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ivonne Wiese veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Auf ein Wiedersehen?!
"Der norwegische Gast" war nun auch bei mir zu Besuch (zwar nur aus der Bibliothek und nicht aus Finse), aber er hat mich dennoch gut unterhalten :-)

Ich kann auch... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dschaenna veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Krimi wie ein Hefebrötchen - aufgeblasen und nur halb so...
Ein klassisches Setting erwartet die Leserin: Ein Zug der Bergenbahn entgleist während eines Blizzards. Die Fahrgäste werden in ein nahegelegenes Hotel gebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ria Klug veröffentlicht
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