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Der norwegische Gast: Kriminalroman
 
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Der norwegische Gast: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Anne Holt , Gabriele Haefs
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 6 (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046932
  • ISBN-13: 978-3492046930
  • Originaltitel: 1222
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (91 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.596 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anne Holt
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Krimi-Lektüre mit Knobel-Potenzial – Hüttenzauber inklusive.« Preußische Allgemeine Zeitung

Kurzbeschreibung

Seit Stunden wütet über dem unzugänglichen norwegischen Bergdorf Finse ein Schneesturm. Der einzige Zug dorthin ist in einer Schneewehe entgleist, die Passagiere, unter denen auch die ehemalige Kommissarin Hanne Wilhelmsen ist, finden Zuflucht im nahen Hotel. Man macht sich bekannt, und bald drehen sich die Gespräche vor allem um eines: Was haben die Wachen vor den Türen zu bedeuten? Wen sollen sie schützen? Die königliche Familie, einen ausländischen Ter­roristen? Während die Vermutungen ins Kraut schießen, geschieht ein brutaler Mord - ein mitgereister Pastor, der durch seine Fernsehauftritte große Bekanntheit genoss, liegt erschossen im ­Schnee vor dem Haus. Panik macht sich unter den Eingeschlossenen breit, und als Hanne ­Wilhelmsen glaubt, einen Zeugen gefunden zu haben, wird auch er ermordet.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Krimi in bester Tradition..., 15. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der norwegische Gast: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Hanne Wilhelmsen, querschnittsgelähmte Ex-Polizistin, und die anderen knapp 200 Fahrgäste eines vor einem norwegischen Bergdorf entgleisten Zuges können sich vor dem Schneesturm in einem Hotel in Sicherheit bringen. Die rätselhaften Mitreisenden aus dem mysteriösen Zusatzwaggon sorgen für Rätselraten unter den Eingeschlossenen, und bereits in der ersten Nacht geschieht ein Mord. Als das Hotel völlig von der Umwelt abgeschlossen wird und noch weitere Todesfälle geschehen, nimmt Hanne Wilhelmsen widerwillig die Ermittlungen auf.

Dieser Kriminalroman hat alle Zutaten eines klassischen Krimi: mehrere Todesfälle, eine Gruppe Verdächtiger, die von der Umwelt abgeschlossen ist, eine "Spürnase", die sich ganz auf ihre Beobachtungs- und Kombinationsgabe verlassen muss - auch der große "Show-Down" mit allen Verdächtigen darf natürlich nicht fehlen. Diese Mischung wirkt jedoch in keinster Weise altbacken, was sowohl einigen modernen Zutaten (Misstrauen gegen alle, die anders sind, besonders gegen vermeintlich Islamisten; Terrorismusgefahr) und dem gelegentlich aufblitzenden trockenen Humor als auch der klaren, schnörkellosen Sprache zu verdanken ist. Einige norwegische Elemente wie z.B. die Einstellung gegenüber der königlichen Familie und das Duzen völlig fremder Personen (auch die Übersetzerin fand das offensichtlich sehr gewöhnungsbedürftig, so dass ihr ab und zu ein "Sie" herausgerutscht ist) sorgen für das nötige Lokalkolorit, zu dem auch die Wetterbeschreibungen beitragen.

Während draußen der Schneesturm zunimmt, "taut" die anfangs sehr eigenbrödlerische Hanne Wilhelmsen im Handlungsverlauf zunehmend auf. Ihre selbstgewählte Isolation, unter der sie dann doch zu leiden scheint, ist überzeugend dargestellt und verleiht dem Buch zusätzlich zur klassischen Kriminalgeschichte eine weitere Ebene. Auch die Beschreibung der anderen Hauptpersonen wirkt nicht überzogen oder unglaubwürdig, obwohl es sich bei gelähmten Ex-Polizistinnen, kleinwüchsigen Ärzten, durchgebrannten Jugendlichen, Fernsehpfarrern usw. um alles andere als durchschnittliche Persönlichkeiten handelt. Der Rest der Reisenden (immerhin noch stolze 190 Menschen) jedoch seltsam farb- und profillos - keine Massenpanik und auch die zahlreichen Knochenbrüchen oder sonstigen Verletzungen scheinen niemanden sonderlich zu stören.

Sehr passend fand ich die Idee, jedem Kapitel die Beschreibung der entsprechenden Windstärke voranzustellen, die mit steigender Kapitelzahl und steigender Spannung entsprechend zunimmt. Auch die Ausstattung des Buches ist mit der ansprechenden Farbgestaltung in Schwarz, Rot und Weiß wirklich gelungen und das Lesebändchen mit dem Schriftzug der Serie (Piper Nordiska) ist ein schönes Detail.

Fazit: Ein klassischer Krimi in bester Tradition, gut geschrieben und spannend bis zum Schluss, eine eigenwillige Ermittlerin und ein überraschendes Ende - das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Anne Holt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Toller Krimi, 14. August 2008
Von 
Stephanie Philipp "stephi0187" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der norwegische Gast: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Nach einem Zugunglück sitzen knapp 200 Menschen eingeschneit in einem Hotel fest ' unter ihnen Hanne Wilhelmsen, ehemalige Polizistin, die seit einer Schussverletzung querschnittsgelähmt an den Rollstuhl gefesselt ist.

Noch in der ersten Nacht geschieht ein Mord. Ein mitgereister Pastor wird erschossen. Er soll nicht der letzte Tote bleiben und Hanne Wilhelmsen ist es schließlich, die geschickt kombiniert und ohne die Möglichkeiten der modernen Kriminaltechnik den Mörder ermittelt.

Anne Holt liefert mit 'Der norwegische Gast' einen Krimi, der bedingt durch die räumliche Enge nur eine begrenzte Anzahl an möglichen Tätern bietet. Der Leser kann sich mit Hanne Wilhelmsen zusammen auf die Suche begeben und bis kurz vor Schluss bleibt offen, wer es letztlich war.

Dies hat man dem Erzählstil Anne Holts zu verdanken. Sie lässt den Leser nur begrenzt an den Gedanken Hanne Wilhelmsens teilhaben. Man erfährt zwar, dass sie den ein oder anderen Verdacht hat und der Lösung immer näher kommt, aber konkrete Äußerungen tätigt sie nicht.

Etwas störend beim Lesen war für mich der ständige Wechsel zwischen der Anrede 'Du' und 'Sie'. Anfangs dachte ich noch, dass es sich um vereinzelte Fehler handelt, aber sie zogen sich dann doch durch das ganze Buch.

Inhaltlich hat mir 'Der norwegische Gast' hingegen sehr gut gefallen. Die Handlung war glaubwürdig, unvorhersehbar und spannend. Ausgesprochen gut hat mir auch die Zeichnung der Figuren.

Obwohl sich Hanne Wilhelmsen von Beginn an verschlossen, unfreundlich und unnahbar gibt, zeigt sie mit fortschreitender Handlung zunehmend andere Facetten ihrer Persönlichkeit. Es machte großen Spaß, ihre Gedankengänge mit ihr zusammen zu beschreiten und ich war des Öfteren beeindruckt von ihrer Willensstärke und der Ruhe, die sie ausstrahlte.

Bei Magnus Streng, dem kleinwüchsigen Arzt, war ich mir lange Zeit nicht ganz sicher, was ich von ihm zu halten habe. Seine freundliche, teilweise aufdringliche Art empfand ich zeitweise als ziemlich nervig und hatte ihn kurzzeitig sogar auf meiner persönlichen Täterliste. Im Endeffekt bin ich froh, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt hat. Vermutlich muss man ihn einfach als lebenslustigen, positiven, überfreundlichen Menschen akzeptieren.

Es gibt noch einige andere Personen, die mir außerordentlich gut gefallen haben ' dazu gehören unter anderem Berit Tverre und Geir Rugholmen ' aber ich möchte nicht zuviel von der Handlung verraten.

Die Nebenhandlung, in der es um den ominösen zusätzlichen Waggon am verunglückten Zug ging, hätte ich nicht unbedingt benötigt. Die Spekulationen um die Insassen des Waggons (waren es nun Mitglieder des Königshauses oder nicht) habe ich als unnötig empfunden, zumal es am Ende auch keine Aufklärung gab, was mich doch etwas geärgert hat.

Unabhängig von Inhalt und Stil möchte ich noch zwei Aspekte positiv hervorheben.

Zum einen finde ich es klasse, dass das Buch ein Lesebändchen hat ' und dann auch noch so ein hübsches. Vielleicht kann nicht jeder meine Begeisterung darüber nachvollziehen, aber ich habe es bis jetzt nur in sehr wenigen gebundenen Büchern erlebt, dass ein Lesebändchen vorhanden war. Zugegeben, ich lese mehr Taschenbücher als Hardcover-Ausgaben und habe deshalb keinen sehr großen Überblick über die Nutzung von ihnen, aber dennoch möchte ich diesen Punkt nicht unerwähnt lassen.

Zum anderen fand ich die Beschreibungen der Beaufort-Skala am Anfang jedes Kapitels unglaublich toll. Dass sie sehr passend war, muss man wohl nicht betonen, aber sie haben sich als sehr treffende Beschreibung für den Inhalt erwiesen. Einerseits werden die Wetterbedingungen immer schlechter und andererseits wird auch die Handlung immer explosiver.

Abschließend kann ich sagen, dass das Buch nur wenige kleine Wünsche offen lässt und Lust auf mehr Bücher von Anne Holt macht, um Hanne Wilhelmsen noch besser kennen zu lernen.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Anne Holt-Der norwegische Gast, 14. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der norwegische Gast: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde die Idee des Romans ziemlich gut. Die Umsetzung finde ich allerdings nicht wirklich gelungen. Die Geschichte ist sehr zäh und stellenweise langweilig. Es kommt in der ganzen Handlung nicht wirklich Spannung auf. Die Geschichte plätschert seicht dahin ohne den Leser richtig zu fesseln.

Auch soll Spannung erzeugt werden,indem Gespräche,die Hinweise liefern könnten,durch plötzliche Ereignisse unterbrochen werden. Dies nervt einem aber mit der Zeit und man verliert sehr schnell das Interesse.

Die Kommissarin Hanne Wilhelmsen war mir zu Beginn der Geschichte auch sehr unsympathisch. Dies hat sich mittlerweile ein bisschen geändert,aber so richtig warm werde ich trotzdem nicht mit ihr.

Die Erzählung in der ich-Perspektive finde ich nicht schlecht,da so besser auf das Denken und die Gefühle des Hauptprotagonisten eingegangen werden kann.

Die Amtosphäre in Holts Roman Der norwegische Gast" finde ich auch sehr gut und das Buch lässt sich doch leicht und flüssig lesen,obwohl keinerlei Spannung vorhanden ist,wie ich finde.Leider!

Ich werde deswegen auch keine weiteren Romane von Anne Holt lesen.

Letztendlich gebe ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen,da mir die Idee doch sehr gefallen hat.

Trotzdem ist dieses Buch kein Muss.
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