Das sehr praxisnahe Buch gibt Mitarbeitern und Ehrenamtlichen gute Tipps in der Versorgung von Sterbenden. Obwohl Basale Stimulation eher aus der Heilerziehungspflege kommt, haben Kostrzewa/Kutzner in Anlehnung an Bienstein/Fröhlich diesen Ansatz in die Pflege am Lebensende gut integriert.
Fraglich bleibt allerdings, warum seit der 1.-Auflage bis nun schon zur 4.-Auflage kaum etwas durch die Autoren ergänzt und erneuert wurde. Gibt es wirklich keinen Erfahrungszugewinn, oder wird das Buch durch die Autoren nur unzureichend gepflegt? Bestimmt gibt es reichlich Anwender, die mit ihren Erkenntnissen das Konzept (und damit auch das Buch) bereichern könnten. Daher mal wieder: Im Westen nichts Neues!