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Geh nicht so schnell in diese dunkle Nacht: Roman Gebundene Ausgabe – 27. August 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag; Auflage: DEA, (27. August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630870910
  • ISBN-13: 978-3630870915
  • Originaltitel: nao entres tao depressa nessa noite escura
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 3,7 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

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Eigentlich schreibt António Lobo Antunes immer am gleichen Buch. So sehr ähneln sich die Romane des 58-jährigen portugiesischen Autors stilistisch, dass man fast meinen könnte, am Ende sollten sie alle zu einem einzigen gewaltigen (Ab-)Gesang auf die nicht immer ruhmreiche Geschichte seiner Heimat vereinigt werden.

Vergangenes, Historisches und Verdrängtes verbirgt sich in Lobo Antunes' neuem Roman vor allem in den verstaubten Truhen auf dem Speicher einer prachtvollen Villa in Estoril. Hier stöbert Maria Clara in den Dokumenten, Mörsern, Bazookas, Revolvern und Minen ihres Vaters, der nun im Hospital im Sterben liegt. Früher spielte Maria Clara mit ihrer Schwester Prinzessin und Fee. Jetzt erfüllt sie sich selbst einen Wunsch: die Biografie des Todkranken neu zu erfinden. Denn der einst unverwundbar scheinende Waffenhändler hat sich über sein Leben beharrlich ausgeschwiegen -- anders als die Mutter, die stets betont, Nachfahre von Großgrundbesitzern und Generälen zu sein. So erdichtet Maria Clara ihm ein neues, interessanteres, gesünderes Dasein. Da hilft es auch nichts, dass die Toten als Stimmen (im Kopf Maria Claras?) wieder auferstehen und gegen die Verfälschung ihrer Lebensläufe protestieren.

In Die Rückkehr der Karavellen (2000) nahm Lobo Antunes seine Leser mit auf eine surreale Zeitenreise, bei der sich die Heroen Portugals der "unerklärlichen Atmosphäre der Träume entsprechend zusammengerottet" hatten. Im neuen Roman erwachen die Figuren, die "nie etwas sagen wollen" oder "immer voller Wörter und doch stumm" sind, zu neuem, gesprächigerem Leben. Auch wenn Maria Clara dem Vater schwört, von seinen Geheimnissen auf dem Dachboden nichts preiszugeben: Lobo Antunes hat die Stimmen seiner Heldinnen und Helden gewohnt vielschichtig aufgezeichnet. Und damit sein brillant orchestriertes Epos zur Geschichte seiner Heimat einmal mehr grandios fortgeschrieben. --Thomas Köster

Pressestimmen

"Die Romane von Antonio Lobo Antunes sind vielstimmige, reich instrumentierte Gesänge auf die Vergänglichkeit des Menschen. Und sie folgen dem Paradox großer Literatur: Sie handeln von der Hoffnungslosigkeit, und sie lassen uns doch reicher zurück - trotz alledem. (Süddeutsche Zeitung)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gröger, Stefan am 26. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Maria Clara, genannt Clarinha, deren Vater Luis Filipe im Krankenhaus im Sterben liegt, nimmt dies zum Anlaß, um die Geschichte ihrer Familie Revue passieren zu lassen. Getrieben vom Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe, welche sie, die stets im Schatten Ihrer Schwester Ana Maria stand, nie erfahren durfte, rekonstruiert sie in einem inneren Monolog insbesondere das Leben und die Herkunft ihres Vaters, welche innerhalb der Familie stets totgeschwiegen wurde. Clarinha stellt dabei unter anderem die These auf, daß Ihr Vater der Sohn des Dienstmädchens Ihrer Großmutter sein soll und erzählt von den bescheidenen Verhältnissen, aus denen Ihr Vater angeblich stammt. Eindringlich schildert Clarinha auch die Geschäftstätigkeit ihres Vaters als Waffenhändler und seinen Umgang mit "Arabern und Negern", und stellt dieser Sphäre quasi als Kontrast die Lebens- und Anschauungswelt Ihrer Mutter, welche noch ganz in der Vergangenheit kolonialen Herrschaftsdünkels lebt, entgegen. In Ermangelung einer objektiven Kenntnis entwickelt Clarinha dabei verschiedene Wahrheiten, deren Richtigkeit Sie durch offensichtlich fiktive Personen und Anekdoten zu untermauern sucht. Durchbrochen wird diese subjektivierte Erzählweise immer wieder durch Brüche im Erzählfluß, durch welche die anderen Familienmitglieder zu Wort kommen und welche die Erzählung Clarinhas objektivieren. Im letzten Drittel des Buches wird deutlich, daß seit dem Tod Ihres Vaters bereits 10 Jahre vergangen sind und daß die Erzählung Clarinhas de facto ein Tagebuch ist, mit dem sie Ihre Familiengeschichte zu verarbeiten sucht.Lesen Sie weiter... ›
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