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Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein. Roman. [Broschiert]

Arkadi Strugatzki , Boris N. Strugatzki
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 211 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb (Januar 1999)
  • ISBN-10: 3548222544
  • ISBN-13: 978-3548222547
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.271 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Star Treks "Erste Direktive" - die Urfassung? 24. August 2012
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Historiker beobachten das Leben in einer quasi-feudalistischen Gesellschaft. Sie leben eingefügt in die Adelsschicht und versuchen die Geschehnisse nicht zu beeinflussen, während ein Teil ihres Schmucks Bilder und Ton in die Heimat schickt zur Auswertung durch Studenten und Kollegen. Es ist ihnen strikt untersagt, in die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen einzugreifen - aber hin und wieder in den mehrere Jahre dauernden Exkursionen fällt mal einer der hochentwickelten Forscher in atavistische Verhaltensweisen zurück und richtet dabei durchaus großen Schaden an.

Don Rumata heißt ein solcher Adliger für seine Umgebung, der in Wirklichkeit aus der Kommunarde kommt, die scheinbar das Ideal der vollendeten gesellschaftlichen Entwicklung im Sinne der histori-schen Dialektik verwirklicht hat. Immer mehr sieht er sich genötigt, in den Gang der Ereignisse einzugreifen in einer Gesellschaft, in der er und seine Kollegen durch ihre technologische Ausstattung und ihr fortschrittliches Kampftraining eigentlich wie Götter auftreten könnten. Aber es ist nicht wirklich leicht ein Gott zu sein, wenn man keinen Schaden anrichten möchte - und gleichzeitig zu sehen, wie sich die anderen selbst schädigen.

Voller Überlegungen und Gespräche zur zivilisatorischen Entwicklung und die Mechanismen der Dialektik, zieht auch dieses Buch - ähnlich wie "Die häßlichen Schwäne" die grundlegende Verbesserbarkeit der menschlichen Natur in Zweifel. Und dies aus der gegenüberliegenden Perspektive zum anderen Titel. Dabei ist die Prämisse der Nichteinmischung in diesem Roman, der erstmals 1964 erschien möglicherweise ein Vorläufer zur Idee der "Ersten Direktive" der Föderation in StarTrek, wo diese Regel ja dann auch regelmäßig verletzt wird. Lesenswert, wenn auch die politisch-gesellschaftlichen Exkurse der Charaktere gelegentlich ein wenig ausufern.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Eine Zivilisation kann sich nur von sich aus und von innen her weiterentwickeln. Sie muss alle Stadien der Barbarei und alle Wehen und Schmerzen der Neugestaltung eines " Ethos auf höherer Ebene" selbst durchlaufen, sonst hat dieses "Ethos" und diese Zivilisation keinen Bestand in Belastungszeiten. Der Roman beschreibt die Konfrontation dieses "Dogmas auf Erfahrung und von höherer Warte" mit der Realität der Entwicklungshilfe einer Zivilisation. Der Held wird in den Schmelztiegel der ablaufenden selbstzerstörerischen Entwicklung einer Gesellschaft geworfen und scheitert an den Beschränkungen seiner Beobachtungsrolle. Er agiert mit und fällt mit seiner Rolle in die atavistische Verhaltensweise seiner Vorfahren zürück. Seine Zivilisiertheit wurde im Konflikt abgerieben...

Der Roman wurde in den letzten Jahren wiederholt von der Realität gespiegelt, wenn nicht sogar übertroffen. Der Krieg im ehemaligen Jugoslavien, diverse andere Konflikte und zuletzt der Irak zeigen das Scheitern einer Zwangsentwicklung von aussen.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strugatzki 8. Januar 2013
Von rita poll
Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch habe ich auf Empfehlung bestellt, dann in irgend eine Ecke gestellt, so dass ich mich nicht mehr daran erinnere. Aber es war in einem guten Zustand.
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