Eine Zivilisation kann sich nur von sich aus und von innen her weiterentwickeln. Sie muss alle Stadien der Barbarei und alle Wehen und Schmerzen der Neugestaltung eines " Ethos auf höherer Ebene" selbst durchlaufen, sonst hat dieses "Ethos" und diese Zivilisation keinen Bestand in Belastungszeiten. Der Roman beschreibt die Konfrontation dieses "Dogmas auf Erfahrung und von höherer Warte" mit der Realität der Entwicklungshilfe einer Zivilisation. Der Held wird in den Schmelztiegel der ablaufenden selbstzerstörerischen Entwicklung einer Gesellschaft geworfen und scheitert an den Beschränkungen seiner Beobachtungsrolle. Er agiert mit und fällt mit seiner Rolle in die atavistische Verhaltensweise seiner Vorfahren zürück. Seine Zivilisiertheit wurde im Konflikt abgerieben...
Der Roman wurde in den letzten Jahren wiederholt von der Realität gespiegelt, wenn nicht sogar übertroffen. Der Krieg im ehemaligen Jugoslavien, diverse andere Konflikte und zuletzt der Irak zeigen das Scheitern einer Zwangsentwicklung von aussen.