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Produktinformation
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Das Buch will "diejenigen unterstützen, die Veränderungsprozesse professionell gestalten und begleiten". Sein Hauptanliegen ist es, einen Verständnisrahmen für die Dynamik von Veränderungen zu skizzieren. Den liefert in erster Linie die Theorie dynamischer Systeme, besser bekannt unter dem Begriff Chaos- oder Selbstorganisationstheorie. Die Gehirnforschung, in der der Autor selbst wissenschaftlich gearbeitet hat, liefert wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns und die Reaktion des Menschen auf Veränderungsprozesse. In einem zweiten Teil stellt das Buch Managementwerkzeuge vor, die es erlauben, Veränderung in Organisationen zu messen und zu fördern. Denn die richtige Antwort auf die wachsende Komplexität und Dynamik einer vernetzten Außenwelt ist es, so Kruse, "mit einer Kultur zu antworten, in der eine Vernetzung der internen Strukturen jederzeit selbstverständlich möglich ist". --Winfried Kretschmer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Veränderung durch Vernetzung,
Rezension bezieht sich auf: next practice. Erfolgreiches Management von Instabilität (Gebundene Ausgabe)
Wer Veränderungsprozesse gestaltet oder davon betroffen ist, sollte das neue Buch von Peter Kruse lesen. Informativeres und Verständlicheres zum Thema dürfte derzeit schwer zu finden sein. Kruse beschreibt Veränderung als Unternehmer und erklärt sie als ein aus der Experimentalpsychologie kommender Wissenschaftler. Die Zweigleisigkeit von praktischer Anschaulichkeit und theoretischer Fundierung macht sein Buch besonders lesenswert.Im ersten Teil geht es um das Verstehen von Veränderung. In sieben Kapiteln wird die strategischer Herausforderung beleuchtet, die Theorie dynamischer Systeme erläutert und Ver-änderung als Krise und Chance beschrieben. Es wird gezeigt, wie Instabilität als Voraussetzung für Veränderungen bewusst erzeugt und dann wieder in Stabilität überführt werden kann. Zahlreiche Praxisbeispiele und Prüfkriterien für erfolgreiche Innovationen ergänzen den ersten Teil. Im zweiten Teil werden konkrete Werkzeuge beschrieben, um Veränderung zu messen und zu fördern. Wer das einleitende Kapitel über die strategische Herausforderung gelesen hat, wird das Buch wahrscheinlich bis zur letzten Seite nicht wieder aus der Hand legen wollen. Kruse beschreibt darin den heute laufenden Prozess globaler Vernetzung, zeigt, wie dadurch der Veränderungsdruck auf die Unternehmen wächst und welche Handlungsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen, um damit fertig zu werden. Die beiden großen Themenblöcke des Autors sind damit bereits umrissen, nämlich einerseits Vernetzung als Ursache für wachsenden Veränderungs-druck und andererseits die Unterscheidung zwischen „Optimierung" und „Musterwechsel" für den strategischen Umgang mit Veränderung. Sowohl die Darstellung der Herausforderung als auch der Entwurf von Veränderungsstrategien gründet auf Kruses fundiertem Verständnis für vernetzte Systeme. Es ist faszinierend, den zahlreichen Querbezügen zwischen Internet und Gehirnforschung zu folgen und dabei den Gemeinplatz, dass nur Veränderung Bestand hat, immer besser in seinen eigentlichen Ursachen und Auswirkungen zu verstehen. Viele Unternehmen stehen heute vor Herausforderungen, die mit einer Optimierungsstrategie für laufende Prozesse nicht mehr bewältigt werden können. Prozessmusterwechsel, wie sie z.B. im Hochsprung mit dem „Fosbury Flop" vollzogen wurden, werden immer mehr zur Aufgabe in Unternehmen. Sie enthalten die Chance für enorme Lei-stungssteigerungen, sind aber auch deutlich risikoreicher und schwieriger zu bewerkstelligen. Wie ein Columbus lockt Kruse seine Leser ins Wagnis und lässt sie doch zu keinem Zeitpunkt darüber im Unklaren, was die Veränderung eingeschliffener, erprobter, aber nicht mehr genügender Muster bedeutet: Sie ist immer ein Angriff aufs Etablierte, wird nur höchst selten mit spontaner Begeisterung aufgenommen, erfordert bewusste Destabilisierung, ist von anfänglichen Leistungseinbrüchen begleitet, funktioniert nicht ohne Vision und Führung und lässt sich nicht befehlen. Wie schon vor Jahren Dietrich Dörner in seinem berühmten Buch „Logik des Misslingens" warnt Kruse die Manager vor der Illusion, bei Prozessmusterwechseln immer alles festlegen und kontrollieren zu können: „Wer im Internet alles im Griff haben will, nutzt es entweder nicht effektiv oder er ist verloren...Im Internet kann man anregen, anlocken, bedienen, moderieren. Erzwingen, hervorbringen, befehlen und durchsetzen aber kann man nicht." Kruse analysiert die Misserfolge vieler Veränderungsprojekte, die abgebrochen werden, versanden oder aufwändige Nachbesserungen erfordern. So gut wie immer liegen die Gründe nicht in betriebswirtschaftlichen oder technisch-organisatorischen Faktoren, sondern in der Unternehmenskultur. Ob die Führung Veränderungsbereitschaft vorlebt, ob für die Mitarbeiter ausreichend Handlungsspielräume bestehen, wie mit Fehlern und Konflikten umgegangen wird und Informationen ausgetauscht werden - das entscheidet über den Erfolg von Veränderung. Es sind gerade die sogenannten „weichen Kulturfaktoren", die sich als härteste Erfolgsfaktoren erweisen. Die Fähigkeit zum Wandel ist damit in erster Linie ein Kulturproblem. Die Gestaltung einer „Kultur des Wandels" ist Kruses zentrales Anliegen. Mit dem Buch richtet er sich an Praktiker, denen er mit der Aufdeckung allgemein gültiger Grundprinzipien eine konkrete Hilfe für den strategischen Umgang mit Veränderung in Unternehmen und Institutionen geben möchte. Auf 220 locker geschriebenen Seiten löst er diesen Anspruch für den konkreten Führungs- und Beratungsalltag zweifellos ein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rezensiert von Wolfgang Neumann, Empfehlenswert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: next practice. Erfolgreiches Management von Instabilität (Gebundene Ausgabe)
Der Rezensent war als Teilnehmer verschiedener Veranstaltungen von Dr. Kruse, zuletzt beim GABAL-Jubiläumssymposium in Frankenthal, neugierig auf das Buch. Die Vorträge und Workshops waren eine gute Mischung aus brillant vorgetragenen Beispielen und theoretischen Hintergründen. Leider erfolgten die Ausführungen in einer unglaublichen Dichte, die es nicht erlaubte mitzuschreiben und eine volle Konzentration auf den Vortrag erforderte. Die druckreif vorgetragenen Ausführungen liegen nun erfreulicherweise als Buch vor und eine intensivere Be- und Verarbeitung des hochaktuellen Themas wird damit möglich.Das Hauptanliegen des Buches ist, einen Verständnishintergrund für den grundsätzlichen Umgang mit Veränderung in Organisationen zu bieten und dafür allgemein gültige Grundprinzipien herauszukristallisieren, aber auch praktische Anregungen für den Alltag zu geben. Diese Zielsetzung setzt der Autor mit den beiden Haupteilen Schwerpunkte des ersten Teils sind folgende Themen: Theorie dynamischer Systeme, Veränderung als Krise und Chance, Balance von Stabilität und Instabilität. Welche Bedeutung die Grundaussagen zur Theorie dynamischer Systeme für die Unternehmensführung haben, zeigt er an Beispielen aus der Unternehmenspraxis auf. Eine seiner zentralen Aussagen ist: Um in globalen Märkten auf Dauer bestehen zu können, reicht es nicht mehr aus, sich einfach nur mehr anzustrengen, das Alte etwas besser zu machen. Wir brauchen Kreativität und Innovationskraft, um neue, bessere Lösungen zu entwickeln. Dafür sind grundlegende Veränderungsprozesse notwendig, die zunächst zu Instabilität führen. Von der Fähigkeit, diese instabilen Situationen bewusst zu gestalten, hängt die Überlebensfähigkeit von Organisationen ab. Dazu ist seine wesentliche Erfahrung aus Veränderungsprozessen, dass der härteste Erfolgsfaktor der weiche Faktor der Unternehmenskultur ist. Für das Management von Instabilität stehen keine vorgefertigten Konzepte zur Verfügung, gefragt ist vielmehr eine Systemkompetenz, die die Intelligenz aller Beteiligten moderiert. Hierzu hat Dr. Kruses Beratungsunternehmen next practice softwaregestützte Werkzeuge entwickelt: Das computergestützte Interviewverfahren nextexpertizer und die Online-Moderationsmethode nextmoderator. Diese beiden Werkzeuge werden im zweiten Teil des Buches anhand von Beispielen vorgestellt. Das Buch ist allen zu empfehlen, die Veränderungsprozesse professionell gestalten und begleiten, sie erhalten allgemein gültige Grundprinzipien und praktische Anregungen für den Umgang mit Veränderungen. Wolfgang Neumann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Innovative Gestaltungsprinzipien für Veränderungsprozesse,
Rezension bezieht sich auf: next practice. Erfolgreiches Management von Instabilität (Gebundene Ausgabe)
BeraterInnen und ManagerInnen müssen sich immer wieder fragen, wie die Veränderung im Unternehmen am besten gesteuert wird. Wie man mit der unvermeidlichen Instabilität umgeht, bleibt eine unbeantwortete Frage und die gängige Literatur zum Change Management ist manchmal quälend redundant und uninspiriert. Wirklich erfrischend wirkt deshalb das Buch von Prof. Kruse: Es ist nicht nur ansprechend und verständlich getextet (man kann es stückweise und assoziativ lesen), sondern zeigt im ersten Teil auch ganz praktisch, wie Unternehmen Mechanismen des Selbstlernens nutzen können, um ihre Change Prozesse effektiver zu gestalten. Viel neues Wissen ordnet sich um die Idee, dass den Unternehmen erst bewusst werden muss, dass/wie sie als Netze funktionieren. Mit dieser Erkenntnis können Veränderungsprozesse erfolgreicher geplant und gestaltet werden als bisher: Frustration, Widerstand und Scheitern sind nicht vorprogrammiert, wenn man die Erfahrungen von Prof. Kruse ernst nimmt.Im zweiten Teil des Buches(Management Werkzeuge für den Wandel) wird folgerichtig dann ein passender, konsequent auf den eingangs skizzierten Prinzipien aufgebauter Organisationsentwicklungsprozess skizziert. Hier berichtet ein Change Consultant sehr transparent und nachvollziehbar über seine Methodik: Er macht Verhaltensmuster sichtbar, ohne sie zu interpretieren. Die Rückkoppelung ermöglicht ein Selbstlernen des Unternehmens.So wird im Changeprozess kein "one best way" durchgedrückt, sondern nachhaltige Verbesserung, die alle Anspruchsgruppen mittragen, animiert. Erfahrene Consultants werden ebenso viel lernen wie gestandene Linienmanager. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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