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Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid Teil 1 [Broschiert]

Gerhard Besier , Erwin K. Scheuch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 535 Seiten
  • Verlag: Edition Interfrom (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720152774
  • ISBN-13: 978-3720152778
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 755.069 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch mit klaren Fakten! 4. August 2001
Von Ein Kunde
Endlich gibt es eine neutrale Darstellung der wahren Absichten der Gegner neuer Religionen wie Zeugen Jehovas und Scientology. Sehr interessant. Nun ist klar, wieso diese schnell wachsenden Religionen, die wohl gute Ergebnisse haben, angegriffen und vernichtet werden sollen. Schade nur, daß diese Daten wohl keinen Zugang zur unwissend gehaltenen Bevölkerung finden werden, da ich mir nicht vorstellen kann, dieses Thema in einer Fernsehdokumentation fair dargestellt zu sehen. Schade
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenwert 24. Januar 2000
Von Ein Kunde
Von Theologen, Psychologenn und Religionssoziologen verfasste Aufsätze geben ein ganz anderes Bild von den Freikirchen und so genannten Sekten, die in Deutschland suspekt gemacht werden sollen (entgegen der weit verbreiteten Annahme handelt es sich dabei nicht um einige wenige, sondern um insgesamt fast 600 Vereinigungen, darunter auch Affinitäten der katholischen Jesuiten oder Buddhisten). Klar und sachlich wird aufgezeigt, wie einmal in die Welt gesetzte Vorurteile (von den Medien übrigens inzwischen m.E. allzu nervig ausgeschlachtet) Menschen gezielt dikreditieren und ihnen gerade die Toleranz vorenthalten, die sie selbst angeblich nicht besitzen.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Nachdem der Bundestag eine Enquetekommision zu dem Thema eingerichtet hatte, ist so ein Resümee verschiedener Autoren, die zum Teil einen anderen Standpunkt vertreten, sicher wichtig. Die Vielzahl der Autoren bedingen auch die doch sehr unterschiedliche Qualität der einzelnen Artikel.

Einer Hauptaussage, daß der Staat keine Weltanschauungskontrolle betreiben sollte, stimme ich zu. Im Rahmen der bestehenden Gesetze hat er sicher genug Handlungsmöglichkeiten gegen kriminelle Vereinigungen vorzugehen. Zudem gibt es auch freie Medien, die kritisch über Gruppen berichten können, falls das jemand für nötig erachtet. Information zum Thema gibt es jedenfalls genug.

Lesenswert und gut durchdacht sind in jedem Fall die Beiträge von Lübbe und Weber. Weniger lesenswert sind die Beiträge von Besier selber, der beständig Menschen, die die Zeugen Jehovas verlassen haben, mit dem diskriminierenden Wort 'Apostaten' bezeichnet, wie das die Zeugen Jehovas eben tun, ohne zu bedenken, daß in diesem Sprachgebrauch jeder, der seine Religion wechselt ein 'Apostat' ist. Gleiches gilt für das Wort 'Sektenjäger' mit dem jeder gemeint ist, der kritisch über eine Weltanschauung berichtet. Selbsthilfegruppen u.ä. wird pauschal unterstellt, nur Interesse an Fördergeldern zu haben. Für seine gutachtliche Stellungnahme nennt er auch nicht den Auftraggeber. Sein Stellungnahme stützt sich auch ziemlich ausschließlich auf die Literatur der Zeugen Jehovas. Insgesamt peinlich, besonders für einen Wissenschaftler, der eigentlich sachlich und weniger polemisch schreiben sollte.

Band I ist jedenfalls besser als Band II. In letzterem tauchen Artikel von Anwälten auf, ohne den Hinweis, daß diese der Religionsgemeinschaft angehören, über die sie schreiben. Man kann das als 'Gegendarstellung' der betroffenen Gruppen sehen, die mit entsprechender Vorsicht zu genießen ist.

Polemischster Beitrag ist 'Neun goldene Regeln für Inquisitoren'. Darüber kann man bei der Ernsthaftigkeit des Themas nur noch den Kopf schütteln. Was hat das in Beiträgen von Wissenschaftlern verloren??

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