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Das neue Handbuch des Journalismus Taschenbuch – 1. August 2003

4.2 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolf Schneider, geboren 1925, ist Träger des «Medienpreises für Sprachkultur» der Gesellschaft für deutsche Sprache. Er war Soldat von 1943 bis 1945, Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» in Washington, Verlagsleiter des «Stern», Chefredakteur der «Welt», Moderator der «NDR-Talk-Show» und 16 Jahre lang Leiter der Hamburger Journalistenschule. 2011 erhielt er den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk, 2012 wurde er vom «Medium Magazin» als Journalist des Jahres für sein Lebenswerk geehrt. Wolf Schneider hat zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, darunter große, erzählende Bücher ebenso wie Standardwerke zu Sprache, Stil und Journalismus. Zuletzt erschien 2013 bei Rowohlt «Der Soldat. Ein Nachruf». Er lebt in Starnberg.

Paul-Josef Raue, Jahrgang 1950, ist Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, war zuvor Chefredakteur der Volksstimme (Magdeburg), der Frankfurter Neuen Presse, der Oberhessischen Presse (Marburg) und der Eisenacher Presse, der ersten deutsch-deutschen Zeitung nach der Wende; er baute das neue Wirtschaftsmagazin Econy (heute Brand Eins) mit auf; er gewann mit seinen Redaktionen viele Journalistenpreise; er lehrt in der Aus- und Weiterbildung von Journalisten und ist Autor vieler Aufsätze zum Journalismus. Er lernte seinen Beruf im ersten Jahrgang der Hamburger Journalistenschule bei Wolf Schneider.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 10. September 1999
Format: Taschenbuch
Wer will eigentlich nicht Journalist werden? Einerseits ist dieser Beruf einer der meistgenannten Wünsche von Studierender der Geistes- und Sozialwissenschaften. Andererseits wer weiß schon so genau Bescheid über dieses „irgendwas mit Medien", das die eigenen berufliche Zukunft ausmachen soll. Wolf Schneider und Paul-Josef Raue wollen diese Lücke nun stopfen. Beide sind alte Haudegen des Betriebs in all seinen Spielarten: Sie waren Redakteure bei allerlei Medien und haben an Journalistenschulen ebenso gelehrt wie an Universitäten. Zunächst erklären die beiden die Grundlagen des journalistischen Marktes und was für Arten des journalistischen Arbeitens es eigentlich gibt: Von der Agentur bis zur Firmenzeitschrift und PR. Dann werden die Grundlagen journalistischen Schreibens - denn die Presse ist der Mittelpunkt der Betrachtungen - vorgestellt, was sowohl Stilübungen wie auch eine Darstellung der einzelnen Genre von Kurzmeldung bis Reportage umfaßt. eingestreut finden sich immer wieder Überlegungen zur Rolle der Medien und zur Ethik der Meinungsmacher. Schließlich folgen noch praktische Handreichungen zu Ausbildungsmöglichkeiten und Wegen in den Beruf. Als Einstieg ist dieses Buch sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Ein sehr gutes Buch von 2 echten Profis. Unterhaltsam und lehrreich kommt es auch ohne Fachbegriffe und schwierige Sätze aus - genau dies wird den (angehenden) Journalisten auch empfohlen.
Sehr gut weil:
- Gesamtüberblick über die Themen des Jounalismus OHNE oberflächlich zu werden
- Gegenüberstellung von Praxis und Idealfällen
- viele plastische Beispiele
- kurze Zusammenfassung am Ende eines jeden Kapitels
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Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch nur quergelesen und mich auf einige Kapitel konzentriert, die mich besonders interssierten. Insgesamt, denke ich, ist das Buch ok, um sich einen ersten Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche des Journalismus und konkrete Techniken zu verschaffen. Das Buch bliebt dabei zwar ziemlich oberflächlich, aber für weitergehende Lektüre sind im Anhang reichlich Empfehlungen verzeichnet. Für mich wichtig: Das Buch ist gut zu lesen, man langweilt sich nicht, und statt immer nur abstrakt zu bleiben werden bestimmte Aspekte an Beispielen erläutert. Das ist gut.

Größter Mangel: Das Buch ist nicht auf dem neuesten Stand. Man weiß, es stimmt etwas nicht, wenn man in der 3. Auflage - erschienen immerhin 2007(!) - Sätze liest, wie: "Schauen wir uns eine Recherche an, die den Computer nutzt, der oft als nützliches Hilfsmittel unterschätzt wird." Oder wenn ein Recherchetipp zum Internet aus einem Buch von 1997 herangezogen wird, der davon spricht, dass eine Internet-Recherche "sich sehen lassen" könne; wenn immer noch erklärt wird, dass ein Link eine "Verbindung" ist und das Wort "Google" kein einziges Mal fällt. Abgesehen davon, dass es heutzutage kaum junge Journalistenanwärter geben dürfte, die so etwas nicht wissen - wer es tatsächlich nicht wissen sollte, wird es als Journalist schwer haben. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn die Verfasser im folgenden Absatz schreiben, das Internet sei gefährlich, weil "das meiste [der dort erhältlichen Informationen] ungeordnet und veraltet ist".
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Format: Taschenbuch
Sätze entschlacken, die Kraft der kurzen Wörter, die richtige Einordnung von Nachricht, Bericht und Reportage, alles greifbar gemacht mittels praktischer Beispiele - das neue Handbuch des Journalismus nimmt einen mit auf einen Streifzug durch die Welt der Redaktionen.

Auch wenn der Schreibstil von Wolf Scheider oftmal ein wenig belehrend wirken mag, eines ist er immer: Informativ und unterhaltsam und somit die beste Werbung für "Schreiben ala Schneider".

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es an 2 Tagen durchgelesen und schaue auch heute noch öfter mal hinein. Wer mit dem Gedanken spielt, Journalist zu werden oder wer seine eigene Schreibweise mal wieder kritisch überprüfen möchte, dem sei "Das neue Handbuch des Journalismus" ans Herz gelegt.
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Format: Taschenbuch
Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben mit ihrem "Handbuch des Journalismus" einen prägnanten, informativen und praxisnahen Leitfaden für die Arbeit als Journalist geschaffen. Egal ob als reiner "Schreiber", Fotograf, Rundfunkjournalist, altgedienter Redakteur oder freier Mitarbeiter. Das Buch gibt praktische Tipps aus der Praxis zweier Haudegen des Journalismus und gibt eine informative Anleitung zum modernen Redaktions-Alltag. Mit zahlreichen positiven wie negativen Beispielen zeigen die Autoren in plakativer und unterhaltsamer Weise die verschiedenen Arbeitsweisen und Wirkungen der deutschen Meinungsmacher auf.
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Von Ein Kunde am 23. Juni 2003
Format: Taschenbuch
"Handbuch des Journalismus" von Wolf Schneider und Paul-Josef Raue
Sind Sie Journalist oder auf dem Weg, einer zu werden? Lesen Sie, was Wolf Schneider Ihnen zu sagen hat, denn der weiß, wovon er spricht: Er war Leiter der Hamburger Henri-Nannen-Schule, Korrespondent der Associated Press, und Nachrichtenchef der Süddeutschen Zeitung. Ehemals Chef vom Dienst beim Stern, Chefredakteur der Welt, Moderator der NDR-Talkshow und nun Sprachkolumnist der Neuen Züricher Zeitung, Geo-Autor und Träger des Medienpreises für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache, hat Schneider eine Vielzahl an Fach- und Sachbüchern verfasst. Als journalistische Standartwerke gelten seine Titel "Deutsch für Profis", "Deutsch fürs Leben", "Die Überschrift" und "Unsere tägliche Desinformation".
Sein Partner Paul-Josef Raue lehrt in der journalistischen Aus- und Weiterbildung, arbeitet für das Wirtschaftsmagazin Econy, war Chefredakteur bei der Frankfurter Neuen Presse und der Oberhessischen Presse.
Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte wenigstens die ersten Seiten lesen. Es sollte nicht verwundern, falls der Leser dann gefesselt bis zur letzten der 340 Seite im Bann der Autoren bleibt. Unglaublich witzig, frech und teilweise überheblich wird hier auf den Journalismus vorbereitet, gemahnt und ermutigt, verrissen und erläutert. Was ist schlechter Journalismus? Was ist kein Journalismus? Wie arbeiten Journalisten alltäglich? Was sind die Gefahren und Chancen im Berufsgeschehen? Welche Wörter und Redewendungen sind "aufgebläht, abgenutzt und nutzlos" Wie kommt man zu einem gelungenen Ende?
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1 Kommentar 29 von 35 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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