Als ich in den 1980er Jahren begann, mich mit dem Thema Fotografie intensiver zu befassen, war das das zweite Werk von diesem Fotografen, das ich erwarb.
Wer etwas über Adams und seine didaktischen Fertigkeiten weiss, dem ist auch geläufig, dass er in erster Linie will, dass seine Leserschaft sich nicht mit dem empirischen Ermitteln irgendwelcher Labordaten herumschlagen soll, sondern dass sein Zonensystem ein Werkzeug ist, mit dem der Neuling an einen systematischen Arbeitsstil herangeführt werden soll.
Die Philosophie dieser Trilogie von Adams ist denkbar einfach: Handwerkliche Perfektion = künstlerische Befreiung.
Das beginnt mit dem Einrichten der Dunkelkammer, pflanzt sich mit einer genauen Beschreibung der Gerätschaften, die für die Entwicklung der verschiedenen Filmformate gebraucht werden, fort und endet mit dem Zonensystem.
Das Ganze ist nett geschrieben und mit interessanten Bildbeispielen garniert, deren Gestaltung sich aus meiner Sicht von "einfach schön" bis hin zu "steril" beschreiben lässt; auch in der deutschen Übersetzung. Und in der Praxis sind die Informationen darin auch immer noch anwendbar, obwohl diese zweite Version des Buches mittlerweile rund 20 Jahre alt ist.