Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mitreissend!, 7. Januar 2004
Vorab sei schwachen Gemütern angeraten, dieses Buch nur dann zu lesen, wenn sie der Meinung sind, sie können ertragen was hier, sehr bildlich und plastisch, beschrieben steht.Wer sich mit dem Thema Kindesmisshandlung auseinander setzt, wird um dieses Buch nur schlecht herum kommen. Einmal angefangen möchte man es kaum aus der Hand legen. Hin und wieder MUSS man es aus der Hand legen, um sich zu beruhigen. Es scheint schier unglaublich, zu was Menschen fähig sein können. Die Geschichte wird vom Opfer selbst erzählt, sehr detailiert und bildlich. Dass ein Mensch, der sowas erleben musste, überhaupt noch in der Lage sein kann, mit seinem Leben fertig zu werden, beweist eine Stärke, die wohl nicht viele Menschen besitzen. Erzählt wird von den jahrelangen Misshandlungen, die der Autor als Kind hat ertragen müssen. Vom heißen Herd bis zu "Sklavenarbeiten", Essensentzug über körperliche und seelische Quälereien, der perversesten Arten. Dass sich Menschen solche Quälereien überhaupt einfallen lassen können, möchte man kaum glauben. Aber wie gesagt: Schwache Gemüter sollten aufpassen! Man leidet beim Lesen mit! Wut, Schmerzen, Traurigkeit, die ganze Palette rauf und runter. Und man bekommt einen Hass, einen Hass auf die Menschen, deren kranken Gehirnen solche Quälereien entsprungen sind. Hier wäre das Wort Folter fast noch treffender! Absolut lesenswert!
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sie nannten mich es, 25. August 2004
Von Ein Kunde
Ich hörte von diesem Buch in der Schule. Eine Kollegin hat ein Referat darüber gehalten. Obwohl sie erst einen Teil dieser schrecklichen Geschichte erzählt hat ( ich glaube so leise war es noch nie in der Klasse) ist unsere Lehrerin in Tränen ausgebrochen und hat gebeten sie solle aufhören, denn sie halte das nicht aus. Dann ist sie ohne ein Wort zu sagen aus der Klasse gegangen und kam an diesem Tag auch nicht mehr. Geredet hat sie nie mit uns über diesen Vorfall, aber wenn diese schreckliche Geschichte sogar eine Lehrerin vor einer Klasse 18jähriger zum Weinen bringt, dann kann sich jeder vorstellen, wie sehr dieses Schicksal jemanden mitnimmt, der das ganze Buch liest. Ich kann es nur jedem empfehlen, da diese wahre Geschichte zeigt, zuwas Menschen eigentich fähig sein können. Keiner soll die Augen vor der Realität schließen und denken, nein, so etwas grauenhaftes kann kein Mensch einem Kind antun. Dave hatte Glück, dass er das ganze überstanden hat, aber wer weiß wie vielen Kindern es ähnlich geht und keiner will es sehen!!!
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49 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein erschütternder Lebensbericht mit vielen offenen Fragen, 1. April 2003
Im Mittelpunkt des Buches steht ein Junge, der Beleidigungen, unglaublichen Schikanen und Quälereien seiner Mutter ausgesetzt ist. Häufig stellte ich mir als Leser die Frage, wie krank eine Frau sein muss, die ihren eigenen Sohn derart misshandelt und wieviel Überlebenskraft für ein Kind wohl dazugehört, einen solchen Höllentrip über Jahre hinweg zu überstehen. Dennoch bleibt für den Leser, trotz aller Betroffenheit, vieles im Dunkeln. So lässt sich aus dem Textzusammenhang nicht entnehmen,warum aus einer treusorgenden, fantasiereichen und aufmerksamen Mutter plötzlich, ohne erkennbaren Grund, ein grausamer Tyrann wird, der aus einer Vielzahl von Söhnen gerade diesen für seine extremen "Spielchen" auswählt. Größtenteils besteht das Buch aus einer Aneinanderreihung von grausamen Quälereien, wobei das Umfeld des Kindes kaum beleuchtet wird. Reaktionen anderer Menschen, die mit Dave, der Hauptperson, häufiger zu tun haben, erscheinen unverständlich oder spielen eine untergeordnete Rolle (z.B. Lehrer!). Auch wenn ich dieses Buch als absolut wichtig erachte, um auf die Problematik Kindesmisshandlung aufmerksam zu machen, so bleibt doch letztendlich die Enttäuschung darüber, dass vieles nur angerissen wurde.
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