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Ich nannte ihn Krawatte [Gebundene Ausgabe]

Milena Michiko Flasar
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

31. Januar 2012
Nur wenige sorgfältig gewählte Worte benötigt Milena Michiko Flasar, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken, nur wenige Szenen, um ganze Schicksale zu erzählen. Ein junger Mann verlässt sein Zimmer, in dem er offenbar lange Zeit eingeschlossen war, tastet sich durch eine fremde Welt. Eine Bank im Park wird ihm Zuflucht und Behausung, dort öffnet er die Augen, beginnt zu sprechen und teilt mit einem wildfremden Menschen seine Erinnerungen. Der andere ist viele Jahre älter, ein im Büro angestellter Salaryman wie Tausende. Er erzählt seinerseits, über Tage und Wochen hinweg, Szenen eines Lebens voller Furcht und Ohnmacht, Hoffnung und Glück. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, die allein in der Verweigerung aktiv werden. Aus der Erfahrung, dass Zuneigung in Nahrung verpackt, Trauer im Lachen verborgen werden kann und Freundschaften möglich sind, stärken sie sich für einen endgültigen Abschied und einen Anfang. Milena Michiko Flasar macht eine Parkbank zur Bühne, zu einem huis clos unter freiem Himmel. Die Bank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen sowie die anarchische Kraft der Verweigerung.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Verlag Klaus Wagenbach; Auflage: 1. (31. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380313241X
  • ISBN-13: 978-3803132413
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 160.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein knapper, hypnotisch wirkender Text. Preisverdächtig. (Marion Quandt, Westdeutscher Rundfunk, 1 Life, 08.02.2012)

Stilistisch straff und stark bringt das Buch Vorstellung und Wirklichkeit zusammen, ohne sie zu verquirlen.» (Peter Urban-Halle, Neue Züricher Zeitung, 03. März 2012)

Für die leisen Töne der vielleicht nur zufälligen Nichtunterwerfung hat Milena Michiko Fla ar in ähnlich sensibles Organ wie der große Robert Walser. Dieser unscheinbare, makellose Roman ist in all seiner Trostlosigkeit ein Buch, das Mut macht. (Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 16. März 2012)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Milena Michiko Flasar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hikikomori trifft Salaryman 20. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Der Ich-Erzähler ist männlich und ein Hikikomori. Bis vor einigen Tagen war mir dieser Begriff noch fremd. Es handelt sich um das Phänomen des Rückzugs von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen in ein Zimmer, meist in der elterlichen Wohnung. Die Betroffenen gehen nicht mehr zur Schule oder zur Arbeit und meiden soziale Kontakte. Man könnte quasi sagen, es ist ein Spezialfall der sozialen Phobie. Die Betroffenen versuchen sich dem gesellschaftlichen Druck, dem Leistungsdruck zu entziehen. Der Rückzug führt nicht selten zu starken Spannungen in den betroffenen Familien. In abgewandelter Form könnte es wohlmöglich überall spielen und doch ist es, so wie es hier präsentiert wird, ein typisch japanisches Phänomen. Das macht auch den besonderen Reiz des Buches aus. Das Fremde wird ganz selbstverständlich aus der Perspektive des Betroffenen geschildert, der sich nach langem Rückzug wieder hinaus in die Welt wagt. Auf einer Parkbank trifft er immer wieder auf das selbe Gegenüber, einen Salaryman, der seinen Job verloren hat, seine Frau jedoch im Glauben lässt, dass er nach wie vor seinen Job macht. Mehr sollte zum Inhalt nicht verraten werden. Abgesehen vom psycho-sozialen Phänomen, liegt ein besonderer Reiz im Einblick in die japanische Kultur und Mentalität. Sie erwächst aus den Protagonisten, ohne dass der Leser belehrt wird. Ein weiterer Reiz ist im Stil der Milena Michiko Flasar begründet. Sie hat eine eigenwillige Sprache. Die Weisheiten, die die Protagonisten austauschen, erstaunen, sind aber unaufdringlich. Die Gedanken des Erzählers sind wie ein Sog und üben eine Faszination aus. Die Sprache ist knapp und prägnant, nie pathetisch. Eine tolle Neuentdeckung für mich. Ich bin begeistert.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Diamant unter Steinen 4. Februar 2012
Von Kyaw Ni
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht von ungefähr kommt einem bei der Lektüre dieser sensiblen, einfühlsamen Annäherung der jungen Wiener Autorin an zwei vom Leben gezeichnete Charaktere manche Szene aus Doris Dörries Streifen "Kirschblüten - Hanami" in den Sinn. Mit jeder Seite dieses beeindruckend stillen, genau beobachtenden, aber nie voyeuristischen Werks ziehen an dem Leser ruhig fließende, fast meditative Bilder vorbei, bleiben tief im Gedächtnis, mehr noch im Herzen haften.

Die Parkbank, auf der die Autorin mit österreichischen und japanischen Wurzeln die beiden Protagonisten ihre Lebensgeschichte langsam und respektvoll aufblättern lässt, steht in Japan. Sie könnte auch im Münchener Englischen Garten, im Großen Tiergarten in Berlin, im Londoner Hyde Park oder im Wiener Prater stehen. Auch die Wunden, die das Leben den beiden Hauptfiguren schlug, und ihre Bewältigungsstrategien trifft man überall in den modernen Industriegesellschaften. Schließlich gleichen sich global auch die Umstände, die Menschen aus dem Alltag ausbrechen, an ihrem Leben scheitern lassen.

Ein mitfühlendes Werk, das sich in seiner leisen, eindringlichen, nie aufdringlichen Sprache wohltuend abhebt von den laut schreienden, mit Kraftausdrücken gespickten Auswürfen des heutzutage oft allzu vordergründig auf Profit schielenden Literaturmarkts. Gleichsam ein Diamant unter tauben Gesteinsbrocken.

Ist das der Beginn einer neuen Literatur? Der Anfang einer Erfolgsgeschichte für die Autorin? Ich wünsche mir beides.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wer in einem Lachen nichts anderes als ein Lachen hört, der ist taub." steht auf dem Buchrücken dieses bemerkenswerten Buches zu lesen.

Der junge Taguchi Hiro verlässt als Zwanzigjähriger sein Zimmer, in dem er seit fast zwei Jahren freiwillig eingeschlossen war, und setzt sich im nahegelegenen Park auf eine Bank. Was zunächst für den Leser seltsam scheint, ist ein in Japan weit verbreitetes Problem. "Hikikomori" werden diese Personen genannt. Menschen, die das Haus der Eltern nicht verlassen, und sich in ihrem Zimmer einschließen, weil sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden dem Leistungs- und Anpassungsdruck der Gesellschaft nicht gewachsen sind. Diese Parkbank wird alsbald zur Bühne des Romans. Denn zu dem jungen Mann gesellt sich der Firmenangestellte Ohara Tetsu; in Anzug und Krawatte. Der 58jährige hat seine Arbeit verloren, hält aber für seine Ehefrau Kyoko die Illusion aufrecht. Er geht weiterhin tagtäglich aus dem Haus, um den Tag auf der Parkbank zu verbringen. So spinnt sich nach und nach ein Lebensfaden zwischen den beiden Gestalten, die aus dem System, dem Takt der Welt, gefallen sind. Anfänglich beredetes Schweigen weicht einer zögerlichen Annäherung, bis sie sich nach und nach ihr Leben anvertrauen.

>Ich nannte ihn Krawatte< thematisiert voller Ernsthaftigkeit die japanische Mentalität. Japanische Ausdrücke (die im Anhang erklärt werden) verstärken das "Kanjou", das Gefühl und die Fühligkeit, die man benötigt, um die Erzählung mit den 113 fragilen Kapiteln auf sich wirken zu lassen.
Der Roman wird von poetischer Traurigkeit getragen, und lässt dennoch Platz für die Schönheit des Lebens, die es zu sehen und wahrzunehmen gilt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Bewegende Sprache
Ich hatte mir dieses Buch am Flughafen gekauft, eher aufgrund seines geringen Umfangs - die Autorin kannte ich bis dato nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Brigitte Meininger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Er hat mich gelehrt, aus fühlenden Augen zu schauen."
Tiefbewegt habe ich gerade dieses Buch zugeschlagen und möchte eigentlich den Rezensionen nicht mehr viel hinzufügen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Regenfisch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ...was für ein intensives und ergreifendes Buch!
Milena Michiko Flasar hat hier ein sehr intensives und ergreifendes Buch von großer Tiefe geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von G. Wiesmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Literatur vom Feinsten
Geschliffene Sätze, sich ineinander fügende Bilder...ein unglaublich gutes Buch. Nichts für den Mainstream, keine leichte Unterhaltung, kein "Sommerroman",... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Malintzin veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut, aber konstruiert
Durch die Sprache, die abgebrochenen Sätze, die abgebrochene Gedanken gut wiedergeben, und die Sensibilität der Autorin wird man gefesselt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andreas Meissner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein grosser Wurf
Der Rahmen ist eigentlich einfach: Zwei Aussteiger (ein junger und ein alter) treffen sich in einem Park in einer japanischen Stadt und kommen mit einander ins Gespräch. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Keller-Schnider Urs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und traurig, tiefsinnig und befreiend
Wenn man traurige Stimmungen ertragen kann, dann sollte man sich von diesem Buch ansaugen lassen. Mann(! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jimmy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende Erzählung
Ein wunderbares Buch. Tiefgründig, einfühlsam, spannend erzählte Geschichte zweier sich zufällig begegnender Menschen, die jeder auf seine Weise einen Weg sucht... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von I. Schumacher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meditation im Lesen
Das Buch hat mich von Seite zu Seite verzaubert. Auf eine behutsame Art hat der Schriftsteller mich durch die Leben seiner Personen geführt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von grana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Titel: Ich nannte ihn Krawatte
Titet: Ich nannte ihn Krawatte, eine ungewöhnliche Geschichte, generationsübergreifend und zeitgemäß
Schreibstil verführt , in keinsterweise... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Monika Schröder veröffentlicht
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