Elizabeth Shaw
Wie ich nach Berlin kam
Von Belfast 1920 bis Berlin in den neunziger Jahren reichen die Herzschläge dieser großartigen Frau: Irin von Geburt, verheiratet in England mit einem Künstler, dessen Ideale sich mit der kommunistischen Idee verbinden, entscheiden sie nach dem Krieg, in die (ehemalige) DDR zu ziehen: Sie gehören zu dem Kreis der Künstler und Intellektuellen, die an eine neue Lebensform glauben und danach leben wollen. Zwei Kinder werden geboren. Mit Humor, Witz, Scharfsinn und Talent beschreibt Elizabeth Shaw ihren Alltag in Berlin Kleinmachnow, sie und ihr Mann sprechen englisch mit den Kindern, die aber berlinern bald kräftig. Ihre Zeichnungen haben so viel Spitze und Aussagekraft, dass sie mehr und mehr zur gefragten Mitarbeiterin bei Zeitungen wird, ihre gezeichneten Kindergeschichten werden zum Geheimtipp. Vor kurzem las ich der fünfjährigen Marie-Florence die Geschichte von Billy, Willy und Zilly vor, die Marie-Florence schon vom Fernsehen kannte! Wie schön, dass uns Elizabeth Shaws Geschichten weiter begleiten können. Die Biographie ist sehr ansprechend ausgestattet mit alten Fotos ihrer Familie, mit Aquarellen aus ihrer Hand, mit Zeichnungen und Bildern ihres wechselvollen Lebens. Lesenswert!