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Der nützliche Freund: Kriminalroman
 
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Der nützliche Freund: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Wickert
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 5 (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492050204
  • ISBN-13: 978-3492050203
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrich Wickert
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Untersuchungsrichter Jacques Ricou verbringt den Abend in seinem Lieblingsbistro »Aux Folies«. Zusammen mit seinen Kollegen stößt er auf den Umzug in die Rue Belleville an, als ihn ein Anruf erreicht: Eine Freundin ist Zeugin des brutalen Mordes an dem Lobbyisten Marc Leroc geworden. Jacques und Kommissar Mahon nehmen noch in derselben Nacht die Ermittlungen auf: Leroc war beim Kauf der Leuna-Raffinerie als Mittelsmann von France Oil dafür verantwortlich, Millionen zu waschen und an deutsche Politiker zu verteilen. Die Spur führt zum ehemaligen Staatssekretär Holm Mormann – aber der ist plötzlich untergetaucht. Jacques muss mit der uner-gründlichen Leipziger Staatsanwältin von Rintelen kooperieren, um voranzukommen … Nach seinem politischen Bestseller »Gauner muss man Gauner nennen« erzählt Ulrich Wickert von Korruption, Intrigen und den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seines Richters aus Paris – ein Kriminalroman der Extraklasse!

Über den Autor

Ulrich Wickert, geboren 1942 in Tokio, studierte in Deutschland Jura und in den USA Politische Wissenschaften. Von 1977 bis 1991 war er ARD-Korrespondent in Washington, New York und Paris, von 1991 bis 2006 moderierte er die »Tagesthemen«. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Vom Glück, Franzose zu sein«, »Zeit zu handeln«, »Die Zeichen unserer Zeit«, »Alles über Paris«, »Gauner muß man Gauner nennen« und der beiden Krimis »Der Richter aus Paris« und »Die Wüstenkönigin«. 2005 wurde Wickert in Frankreich zum »Offizier der Ehrenlegion« und 2006 zum Sekretär der Académie de Berlin ernannt. Er lebt in Hamburg und Südfrankreich, wo er neben seinen Kriminalromanen auch politische Sachbücher schreibt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Danai
Format:Gebundene Ausgabe
Der französische Ermittlungsrichter Jaques Ricou ermittelt im Falle des Todes des ehemaligen Agenten Marc Leroc. Dieser Fall betrifft den Richter auch sehr persönlich, da seine Freundin Margaux darin verwickelt ist. Unversehens findet sich der Richter in einem der größten Korruptionsfälle und in den Stricken der Politik wieder.
Der nützliche Freund" ist kein Buch, das man nebenher lesen kann. Man muss sich darauf einlassen können und gut Acht geben, dass man sich nicht in den Nebensächlichkeiten, die die eigentliche Handlung nicht wirklich berühren, verliert.
Obwohl der Roman meiner Meinung nach so einige Längen aufweist, habe ich ihn mit Vergnügen gelesen. Mir hat die Sprache gut gefallen, auch wenn der Schreibstil von Ulrich Wickert zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Er versteht es aber, in seinem Buch eine Atmosphäre zu schaffen, die mich gefangen genommen hat. Der von ihm erdachte Ermittlungsrichter ist jemand, den ich gerne einmal kennenlernen würde. Er zeigt sich dem Leser sympathisch, aufgeschlossen und von gelassener Wesensart und ist trotz seines verantwortungsvollen Berufes bodenständig geblieben. Er ist der Sympathieträger dieser Geschichte. Neben ihm scheinen alle anderen Figuren zu verblassen und bleiben im Verlauf auch eher flach.
Obwohl immer wieder Andeutungen auf die früheren Fälle Ricous auftauchen, kann man dieses Buch auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.
Die Story geht eigentlich erst ab Seite 75 so richtig los und schreitet gemächlich voran. Wer einen action- und spannungsgeladenen Krimi sucht, ist mit diesem Buch nicht wirklich gut bedient. Trotzdem halte ich den Roman für gute, gelungene und anspruchsvolle Unterhaltung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hasewue VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mir ein guter Freund geliehen mit den Worten,dass dies eines der besten Bücher ist,das er seit langem gelesen hat.Ich würde es nicht bereuen.

Leider hat er sich dabei geirrt.Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich dermaßen gelangweilt hat. Ich mußte mich richtig zwingen, es zu Ende zu lesen. Mit einem guten Krimi hat dieser Roman nichts gemein. Wickert schafft es nicht, auch nur den Hauch von Spannung aufkommen zu lassen und erschlägt den Leser mit einer Fülle an wirtschaftlichen und politischen Informationen, die eher verwirren, als dass sie erklären.

Es ist eine Geschichte,die man in ein paar Seiten erzählt hat und nur durch Unglaubwürdigkeiten und sonstigem aufgebauscht wird.
Die zwei einzigen überraschenden Wendungen wollen so gar nicht zum bisher Erzählten passen und berührten mich unangenehm durch ihre Unglaubwürdigkeit.

Die Protagonisten sind allesamt so oberflächlich charakterisiert, dass sie farblos wirken und mir nicht wirklich im Gedächtnis blieben.Auch waren sie äußert unsympathisch,was eine schlechte Eigenschaft für Hauptpersonen,so genannten Helden" ist. Als sehr störend empfand ich zudem Wickerts ständige Zurschaustellung seiner Allgemeinbildung und seiner Kenntnisse in französischer Lebensart. Auch der doch etwas simple Schreibstil konnte mich nicht überzeugen und die ständige Einstreuung bekannter Namen nervte.Zum Glück habe ich mir dieses Buch nur geliehen,denn es ist sein Geld nicht wert. Schade, ich hatte mir mehr versprochen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Der nützliche Freund" von Ulrich Wickert ist wohl schon der dritte Teil einer Reihe um den Pariser Richter Jacques Ricou, aber der erste, den ich gelesen habe. Es ist ein auf Tatsachen beruhender politischer Krimi. Und der ist zweifellos spannend und rassant geschrieben.
Der ehemalige Geheimagent Marc Leroc wird ermordet, nachdem er angekündigt hatte in seiner Biografie, die wahren Hintergründe beim Skandal um den Verkauf der Leuna-Raffinerie offenzulegen. Es entwickelt sich eine spannende Geschichte mit Raum für Zwischenmenschliches, Liebe, Freundschaft und Verrat.
Was mich jedoch an dieser Story wirklich begeistert hat, ist die Verknüpfung der bekannten Parteispendenaffäre um Helmut Kohl und die CDU, welche nie aufgeklärt wurde und dem in Sachsen sehr umstrittenen Korruptionsvorwurf im Politik- und Justizumfeld, welcher dem Innenminister Buttolo fast den Stuhl gekostet hätte. Nach einem spektakulären Auftakt verliefen die Ermittlungen nach und nach im Sande und verschwanden wieder aus den Medien. Richter Ricou hat ganz sicher recht, wenn er sagt: "Es gibt eine zweite Welt, von der ein normaler Mensch nie etwas erfährt. Die Verteilung der Macht und Ihrer Pfründe findet dort satt."
Ullrich Wickert macht seinem Leser deutlich, wie wenig wir über diese andere Seite wissen und wieviel Geld hier für wahre Macht zur Verfügung steht. Beim Lesen fallen einem alle hier zusammengeführten Zeitungsmeldungen und Schlagzeilen wieder ein, die man in der heutigen Informationgesellschaft sofort zugunsten neuer Nachrichten wieder "vergessen" hatte. Es macht einen riesigen Spass immer weiter zu lesen und man bleibt am Ende mit einem Gefühl der Verstörung und Machtlosigkeit zurück. "Die in diesem Roman geschilderten Ereignisse beruhen auf gründlicher Recherche. Das Bemerkenswerte an dem größten Korruptionsskandal der deutsch-französischen Geschichte ist die Unauffälligkeit, mit der er zu den Akten gelegt wurde."
Dieses Buch ist unglaublich, und leider keine Fiktion.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Super Schreib Stil
Ein Tatsachen - Krimi.

Unterhaltend, spannend von der ersten bis zu letzten Zeile.

Laut Ausage des ermittelnen Richters im Buch, verdient er ja nur ein paar... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Schmidt Peer veröffentlicht
spannender Paris-Krimi
Der Krimi spielt hauptsächlich in Paris. Der Untersuchungsrichter Jacques stößt in seinem aktuellen Fall auf Geldwäscherintrigen zwischen Frankreich und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ivonne Wiese veröffentlicht
Schuster, bleib bei deinen Leisten!
Gleich mal mein Fazit vorab: Ulrich Wickert hätte wirklich einfach bei den Nachrichten bleiben sollen, das kann er, und Krimis sollten die schreiben, die eben mit dem Talent... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dschaenna veröffentlicht
Der nützliche Freund
Untersuchungsrichter Jacques Ricou lässt den Abend gerade gemütlich mit seinen Kollegen in einem Bistro ausklingen, als er zu einem Mordfall gerufen wird, in dem auch... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Gurke2010 veröffentlicht
teutscher U-Richter in Paris?
Selten einen so langweiligen und hölzern geschriebenen Kriminalroman gelesen.
Wenn ein französischer U-Richter jede Verneinung mit Nee beginnt und Ausdrücke wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von Ernst Genser
Der nützliche Freund: Paris pur von spannend bis heiter
Der bereits aus den vorhergehenden Kriminalromanen des ehemaligen Tagesthemen-Moderators bekannte Pariser Richter Jacques Ricou wird erneut ganz persönlich in einen Fall... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009 von Detlef Knut
Paris - Leipzig - Paris
Ein französischer Richter begibt sich in Leipzig und Paris in den Sumpf auf Korruption und Verbrechen auf der politischen Bühne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Kathi Leseratte
Für Freunde der Langeweile
Es kommt einer Erlösung gleich diesen Kriminalroman zu beenden. Leider wird man aber nicht von nervenzermürbender Spannung, sondern von einer Grundmüdigkeit befreit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2009 von taciturus
Für Paris-Liebhaber und Geschmäcker des gehobeneren Krimis
Die Journalistin Margaux hofft auf die Geschichte ihres Lebens. Sie arbeitet zusammen mit Marc Leroc, der als Einzigster in der Leuna-Affäre verurteilt wurde, an einem Bericht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2009 von stjerneskud
Fade Geschichte als Krimi getarnt
Ich habe mir das Buch aus der Bücherei geliehen, da ich bei der Leseprobe damals nicht mitgemacht habe und jetzt weiß ich auch warum: Das Buch ist leider absolut nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2009 von Kerstin Junglen
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