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Der nützliche Freund: Kriminalroman
 
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Der nützliche Freund: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Wickert
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 5 (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492050204
  • ISBN-13: 978-3492050203
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrich Wickert
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Niemand im deutschen Krimisyndikat kann die Eigentümlichkeiten französischer Politik, Küche und Lebensart so elegant und undiplomatisch freimütig erklären." (F.A.Z) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Kurzbeschreibung

Untersuchungsrichter Jacques Ricou verbringt den Abend in seinem Lieblingsbistro »Aux Folies«. Zusammen mit seinen Kollegen stößt er auf den Umzug in die Rue Belleville an, als ihn ein Anruf erreicht: Eine Freundin ist Zeugin des brutalen Mordes an dem Lobbyisten Marc Leroc geworden. Jacques und Kommissar Mahon nehmen noch in derselben Nacht die Ermittlungen auf: Leroc war beim Kauf der Leuna-Raffinerie als Mittelsmann von France Oil dafür verantwortlich, Millionen zu waschen und an deutsche Politiker zu verteilen. Die Spur führt zum ehemaligen Staatssekretär Holm Mormann – aber der ist plötzlich untergetaucht. Jacques muss mit der uner-gründlichen Leipziger Staatsanwältin von Rintelen kooperieren, um voranzukommen … Nach seinem politischen Bestseller »Gauner muss man Gauner nennen« erzählt Ulrich Wickert von Korruption, Intrigen und den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seines Richters aus Paris – ein Kriminalroman der Extraklasse!

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi der eher leisen Töne, 16. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der nützliche Freund: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Der französische Ermittlungsrichter Jaques Ricou ermittelt im Falle des Todes des ehemaligen Agenten Marc Leroc. Dieser Fall betrifft den Richter auch sehr persönlich, da seine Freundin Margaux darin verwickelt ist. Unversehens findet sich der Richter in einem der größten Korruptionsfälle und in den Stricken der Politik wieder.

Der nützliche Freund" ist kein Buch, das man nebenher lesen kann. Man muss sich darauf einlassen können und gut Acht geben, dass man sich nicht in den Nebensächlichkeiten, die die eigentliche Handlung nicht wirklich berühren, verliert.

Obwohl der Roman meiner Meinung nach so einige Längen aufweist, habe ich ihn mit Vergnügen gelesen. Mir hat die Sprache gut gefallen, auch wenn der Schreibstil von Ulrich Wickert zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Er versteht es aber, in seinem Buch eine Atmosphäre zu schaffen, die mich gefangen genommen hat. Der von ihm erdachte Ermittlungsrichter ist jemand, den ich gerne einmal kennenlernen würde. Er zeigt sich dem Leser sympathisch, aufgeschlossen und von gelassener Wesensart und ist trotz seines verantwortungsvollen Berufes bodenständig geblieben. Er ist der Sympathieträger dieser Geschichte. Neben ihm scheinen alle anderen Figuren zu verblassen und bleiben im Verlauf auch eher flach.

Obwohl immer wieder Andeutungen auf die früheren Fälle Ricous auftauchen, kann man dieses Buch auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.

Die Story geht eigentlich erst ab Seite 75 so richtig los und schreitet gemächlich voran. Wer einen action- und spannungsgeladenen Krimi sucht, ist mit diesem Buch nicht wirklich gut bedient. Trotzdem halte ich den Roman für gute, gelungene und anspruchsvolle Unterhaltung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ulrich Wickert-Der nützliche Freund, 2. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der nützliche Freund: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mir ein guter Freund geliehen mit den Worten,dass dies eines der besten Bücher ist,das er seit langem gelesen hat.Ich würde es nicht bereuen.

Leider hat er sich dabei geirrt.Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich dermaßen gelangweilt hat. Ich mußte mich richtig zwingen, es zu Ende zu lesen. Mit einem guten Krimi hat dieser Roman nichts gemein. Wickert schafft es nicht, auch nur den Hauch von Spannung aufkommen zu lassen und erschlägt den Leser mit einer Fülle an wirtschaftlichen und politischen Informationen, die eher verwirren, als dass sie erklären.

Es ist eine Geschichte,die man in ein paar Seiten erzählt hat und nur durch Unglaubwürdigkeiten und sonstigem aufgebauscht wird.

Die zwei einzigen überraschenden Wendungen wollen so gar nicht zum bisher Erzählten passen und berührten mich unangenehm durch ihre Unglaubwürdigkeit.

Die Protagonisten sind allesamt so oberflächlich charakterisiert, dass sie farblos wirken und mir nicht wirklich im Gedächtnis blieben.Auch waren sie äußert unsympathisch,was eine schlechte Eigenschaft für Hauptpersonen,so genannten Helden" ist. Als sehr störend empfand ich zudem Wickerts ständige Zurschaustellung seiner Allgemeinbildung und seiner Kenntnisse in französischer Lebensart. Auch der doch etwas simple Schreibstil konnte mich nicht überzeugen und die ständige Einstreuung bekannter Namen nervte.Zum Glück habe ich mir dieses Buch nur geliehen,denn es ist sein Geld nicht wert. Schade, ich hatte mir mehr versprochen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spektakulär und leider keine Fiktion, 20. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der nützliche Freund: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
"Der nützliche Freund" von Ulrich Wickert ist wohl schon der dritte Teil einer Reihe um den Pariser Richter Jacques Ricou, aber der erste, den ich gelesen habe. Es ist ein auf Tatsachen beruhender politischer Krimi. Und der ist zweifellos spannend und rassant geschrieben.

Der ehemalige Geheimagent Marc Leroc wird ermordet, nachdem er angekündigt hatte in seiner Biografie, die wahren Hintergründe beim Skandal um den Verkauf der Leuna-Raffinerie offenzulegen. Es entwickelt sich eine spannende Geschichte mit Raum für Zwischenmenschliches, Liebe, Freundschaft und Verrat.

Was mich jedoch an dieser Story wirklich begeistert hat, ist die Verknüpfung der bekannten Parteispendenaffäre um Helmut Kohl und die CDU, welche nie aufgeklärt wurde und dem in Sachsen sehr umstrittenen Korruptionsvorwurf im Politik- und Justizumfeld, welcher dem Innenminister Buttolo fast den Stuhl gekostet hätte. Nach einem spektakulären Auftakt verliefen die Ermittlungen nach und nach im Sande und verschwanden wieder aus den Medien. Richter Ricou hat ganz sicher recht, wenn er sagt: "Es gibt eine zweite Welt, von der ein normaler Mensch nie etwas erfährt. Die Verteilung der Macht und Ihrer Pfründe findet dort satt."

Ullrich Wickert macht seinem Leser deutlich, wie wenig wir über diese andere Seite wissen und wieviel Geld hier für wahre Macht zur Verfügung steht. Beim Lesen fallen einem alle hier zusammengeführten Zeitungsmeldungen und Schlagzeilen wieder ein, die man in der heutigen Informationgesellschaft sofort zugunsten neuer Nachrichten wieder "vergessen" hatte. Es macht einen riesigen Spass immer weiter zu lesen und man bleibt am Ende mit einem Gefühl der Verstörung und Machtlosigkeit zurück. "Die in diesem Roman geschilderten Ereignisse beruhen auf gründlicher Recherche. Das Bemerkenswerte an dem größten Korruptionsskandal der deutsch-französischen Geschichte ist die Unauffälligkeit, mit der er zu den Akten gelegt wurde."

Dieses Buch ist unglaublich, und leider keine Fiktion.
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