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Im Namen Gottes? Der mysteriöse Tod des 33- Tage- Papstes Johannes Paul I. Tatsachen und Hintergründe
 
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Im Namen Gottes? Der mysteriöse Tod des 33- Tage- Papstes Johannes Paul I. Tatsachen und Hintergründe [Taschenbuch]

David A. Yallop , Karl Heinz Siber
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 591 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: Vollst. übearb. N.-A. (April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499611759
  • ISBN-13: 978-3499611759
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 302.175 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Tatort Vatikan? Sofort nach dem plötzlichen Tod des Papstes Johannes Paul I. tauchten Spekulationen auf, der heilige Vater sei keines natürlichen Todes gestorben. David A. Yallop deckt in seinem Bestseller die Verstrickungen des Vatikans in die internationale Finanzwelt auf und enthüllt die Intrigen im Machtzentrum der katholischen Kirche.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. W.
Format:Taschenbuch
Geschäfte im Namen des Vaters

Eberhard Abelein |"Die Zeit"
Der Papst und seine unheilige Bank - eine Geschichte voller Sünden
London, 18. Juni 1982: Ein Mitarbeiter der Londoner Tageszeitung Daily Express findet am frühen Morgen eine Leiche, die an einem Pfeiler der Blackfriars Bridge baumelt. Der Kopf hängt in einer Schlinge, die Fußspitzen berühren das trübe Wasser der Themse. Der Tote ist Roberto Calvi, Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, die wenige Wochen zuvor in Konkurs gegangen war. Seine Witwe Clara Canetti schließt Selbstmord aus. "Wenn mir etwas zustößt, muss der Papst zurücktreten", soll Calvi ihr kurz vor seinem Tod anvertraut haben. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Konkurs der größten italienischen Privatbank, dem Tod Calvis und dem Vatikan? Wenn es um ihre finanziellen Angelegenheiten geht, hat die römische Kurie schon immer geschwiegen.
"Niemand kann zwei Herren dienen ... Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon", heißt es im Neuen Testament - Matthäus, Kapitel 6, Vers 24. Doch über Jahrhunderte sicherte der Ablasshandel Zahlungswilligen einen direkten Platz im Himmel. Im Jahr 1860 führte Papst Pius IX. den Peterspfennig als freiwillige Abgabe der Gläubigen ein. Bis 1929 war er weltweit die größte Einnahmequelle des Vatikans. Mit der Unterzeichnung der Lateranverträge am 11. Februar 1929 zahlte Benito Mussolini Entschädigungen in Höhe von 750 Millionen Lire in bar und eine Milliarde Lire in einer Staatsanleihe für den Verlust des Kirchenstaates. Der Papst beanspruchte damals einen Ausgleich für den Verlust seines Territoriums bei der Einigung Italiens im Jahre 1870. Dieser Staatsvertrag sicherte dem Vatikan nicht nur den Status einer souveränen Città del Vaticano, der Staatsform nach eine Wahlmonarchie, sondern auch ein Geldvermögen von mehr als 80 Millionen Dollar.
Das Startkapital des mit nicht einmal einem halben Quadratkilometer kleinsten Staates der Erde bildete den Grundstock des heutigen Vatikanvermögens. Anfang der vierziger Jahre haben die Kirchenoberen etwa die Hälfte in den USA angelegt, zu je einem Drittel in Gold, Devisen und Aktien. 1942 gründete Papst Pius XII. das Istituto per le Opere di Religione (IOR). Dieses Institut für religiöse Werke ist eine autonome juristische Einrichtung und entgegen der gängigen Ansicht nicht offizielle Staatsbank des Vatikans, betont Wirtschaftshistoriker Hartmut Benz. Ihre Geschäftsgebaren gehen jdoch weit über die einer typischen Bank hinaus: Ein ausgewählter Kundenkreis genießt die Vorteile einer steuerfreien Zone, für die die italienischen Kapitalausfuhr- und Devisenbestimmungen nicht gelten. Eigentümer der Bank ist der Papst, der auch die Gewinne beansprucht. Das IOR veröffentlicht weder Bilanzen noch Rechenschaftsberichte.
Zu Beginn der siebziger Jahre wurde das IOR in eine Reihe von Skandalen verwickelt. Ein "Stück aus dem Tollhaus" nannte es der ehemalige Bundesbankpräsident Otto Pöhl. Die Akteure waren Kardinal Marcinkus, Michele Sindona und Roberto Calvi. Mit dem amerikanischen Kardinal Paul Casimir Marcinkus übernahm 1971 ein Mann die Geschicke des IOR, der seine Karriere im Vatikan als Leibwächter von Papst Paul VI. begonnen hatte. Zu dieser Zeit war in der Öffentlichkeit die Diskussion entbrannt, ob eine Kirche, die Armut predige, selbst schrankenlose Geldgeschäfte tätigen dürfe. Bis 1970 besaß das IOR die Aktienmehrheit an der römischen Industria Farmaceutica Serono. Das Unternehmen produzierte 1968, also dem Jahr der päpstlichen Antibabypillen-Enzyklika Humanae vitae, das Präparat Luteolas. Ärzte verschrieben damals das Medikament unter anderem auch als Verhütungsmittel. Nach der peinlichen Enthüllung stieß man die Beteiligung rasch ab.
In den siebziger Jahren wurde das FBI auf Finanzchef Marcinkus aufmerksam, weil er gefälschte Aktien im Wert von knapp einer Milliarde Dollar erwerben wollte, um diese als Sicherheit für ein Darlehen zu hinterlegen.
Über die Beteiligung des IOR an fünf Banken des italienischen Steueranwalts Michele Sindona ließ sich Marcinkus mit der Mafia ein. Sindona wusch mittels seiner Banken wie der Fina-Bank oder der Banca Privata Mafia-Gelder aus dem Heroinhandel. Dank des stetig fließenden Geldstroms der Mafia konnte er den größten Geldwäschering Europas aufbauen. Für den Vatikan fädelte Sindona mehrere Firmenkäufe und -verkäufe ein. Mit dem Zusammenbruch von Sindonas Finanzimperium 1974 wurde das ganze Ausmaß der Betrügereien offenbar. Das IOR musste Verluste in Höhe von 30 bis 50 Millionen Dollar verkraften. Sindona wurde verhaftet und 1986 in einem italienischen Gefängnis vergiftet, nachdem er ein umfassenden Geständnis angekündigt hatte.
Der Dritte im Bunde rund um die dunklen Machenschaften des IOR war Roberto Calvi, dessen Tod ebenfalls ungeklärt ist. Calvi begann 1947 eine Banklaufbahn bei der renommierten Banco Ambrosiano in Mailand, bis er 1971 Generaldirektor wurde. Als Geschäftspartner Sindonas bei zahlreichen illegalen Geschäften kam er immer wieder mit Kardinal Marcinkus in Kontakt. Durch diese Verbindung war der Vatikan an einem großen Geldwäschenetz beteiligt. Hinzu kam noch die Mitgliedschaft sowohl von Sindona als auch von Calvi in der berüchtigten Geheimloge P2, deren Aufdeckung 1982 zum Sturz des italienischen Kabinetts führte. Eliten aus allen Gesellschaftsbereichen hatten sich dort zusammengeschlossen, um sich zu protegieren.
1980 wurde Calvi wegen Devisenvergehen und Betrügereien zu vier Jahren Haft und 27 Millionen Dollar Geldstrafe verurteilt, arbeitete aber weiterhin eng mit Kardinal Marcinkus zusammen. Die Geschäftsverbindungen führten zu einer Bürgschaft des IOR für Firmen Calvis und zu einer Beteiligung an der Banco Ambrosiano. Die Privatbank unterhielt rund 20 Briefkastenfirmen, die Devisengeschäfte und Waffengeschäfte für südamerikanische Staaten abwickelte. Im Mai 1982 brach die Banco Ambrosiano unter der Schuldenlast von rund 1,5 Milliarden Dollar zusammen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte der Vatikan 240 Millionen Dollar an die Gläubiger der Ambrosiano-Bank.
Mit Calvis Tod in London verstummte auch der zweite große Geschäftspartner von Mafia und Vatikan. Gegen den Bankier Gottes, Kardinal Marcinkus, erließen die italienischen Justizbehörden 1987 Haftbefehl. Doch der Kardinal profitierte von der Souveränität des Vatikanstaates, der wegen fehlenden Abkommens eine Auslieferung ablehnte. Marcinkus verließ den Vatikan nicht mehr und blieb bis zu seiner Entlassung 1989 Leiter des IOR.
Im gleichen Jahr haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat des IOR die Umstrukturierung in eine nach internationalen Statuten arbeitende Bank begonnen. In der Auswahl der Geschäftspartner und Kunden sind die vatikanischen Banker vorsichtiger geworden, nur die Bilanzen halten sie immer noch geheim. Am 31. März 1992 gibt das IOR das liquide Vermögen mit rund 3,2 Milliarden Dollar an, das Immobilienvermögen mit 2 Milliarden Dollar. Im Jahr 2000 konnte sich der Papst über einen Gewinn von 155,1 Milliarden Lire freuen. Die düsteren Zeiten scheinen überwunden. Jedoch dürfte die Aufklärung der bis heute ungelösten Todesfälle und Finanzskandale ohne Mitarbeit des Klerus kaum möglich sein.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mut und Tapferkeit offenbaren sich in einer sauberen Recherche, die sachlich wiedergegeben wird - jenseits aller Sensations-Mache und frei von aufgeblasenem Journalismus. Die Negativ-Kritik kann nicht von dem Grundsatz lassen: "... weil nicht sein kann, was nicht sein darf!" Der Autor ahnte bereits im Voraus, daß er heftig angegriffen werden würde: daher hat er sich ja die Mühe gemacht, Zeitzeugen zu befragen, zu vergleichen, nachzufassen... und das über Jahre.Danke an David A.Yallop von dieser Stelle und meine Empfehlung: kaufen - lesen - weiterreichen..
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch schieldert die Umstaende um den Tod Papst Johannes Paul I, der den Konzern "Katholische Kirche" wieder zurueck zu christlichen Werten fuehren wollte und unmittelbar vor der Realisierung dieses Vorhabens vermutlich vergiftet wurde. Alle Fakten sind nach gruendlichen Recherchen belegt.

Sehr empfehlenswert fuer alle, die einmal hinter die Kulissen der Kirche schauen wollen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Lieferung sehr schnell
Die Lieferung erfolgte sehr schnell. Sie erfolgte sogar zwei Tage schneller als bei der Bestellung angegeben.
Produkt in einwandfreiem Zustand.
Vor 9 Monaten von Schmid, Gerhard veröffentlicht
Im Namen Gottes
Das Buch muß man gelesen haben, endlich einmal eine Lektüre in der die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Alfred Zöhrer veröffentlicht
Yallops Verschwörungstheorie entbehrt jeglicher Grundlage.
So wie ich den Forschungsstand in dieser Sache überblicke, ist die These, dass Papst Johannes Paul I. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von Le philosophe
Kein Buch zum Einfach-so-durchlesen
Ob das Buch gut recherchiert ist, kann ich nicht beurteilen.
Dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde, der keine Ahnung davon hat, wie man ein Sachbuch schreibt - oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von Annaea
Teil eines Weltbildes
Enthüllungs-Journalismus hat sich noch selten an den Regeln des sogenannten seriösen Journalismus orientiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2008 von Hans Janotta
Unsauberer Sensationsjournalismus
In diesem Buch geht es um die "Hintergründe" zum Tod Albino Lucianis (Papst Johannes Paul I), der nur 33 Tage im Amt war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von Richard Töngi
unglaubwürdig
Yallop liefert hier zwar ein fesselndes Sachbuch, wobei er sich allerdings hauptsächlich auf Mutmaßungen stützt. Lesen Sie weiter...
Am 21. Februar 2006 veröffentlicht
Hui und Pfui
Der erste Eindruck beim Vorwort war, dass dieses Buch auf reißerische Art eine Verschwörungstheorie aufbaut - was auch tatsächlich geschieht. Lesen Sie weiter...
Am 24. Januar 2006 veröffentlicht
Dreck am Stecken und befleckte Westen
Die Vermutung lag ja seit jeher nahe, dass die christlichen Kirchen nur die halbe Wahrheit predigen, in diesem Buch, mehr als in allen anderen, welche ich bis anhin gelesen habe,... Lesen Sie weiter...
Am 6. Oktober 2005 veröffentlicht
Reisserisch aufgemachter, inhaltsleerer Quatsch
Hätte Yallop dieses Buch als Roman veröffentlicht, wäre das ehrlicher gewesen. Als Sachbuch ist das Werk inhaltlich und stilistisch eine Katastrophe. Lesen Sie weiter...
Am 5. Oktober 2005 veröffentlicht
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