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"Ich musste sie kaputtmachen." Anatomie eines Jahrhundert-Mörders [Gebundene Ausgabe]

Stephan Harbort
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. Februar 2004
Der Name Joachim Georg Kroll steht für das düsterste Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach seiner Festnahme im Juli 1976 stellte sich nach und nach heraus, wer der Kriminalpolizei damit ins Netz gegangen war. Der "Triebtäter" Kroll gestand eine Vielzahl von Morden, die er in mehr als zwei Jahrzehnten am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet begangen hatte. Die Opfer: Kinder, Frauen, Männer. Eine ganze Nation stand unter Schock. Die Gräueltaten des unscheinbaren Waschkauenwärters überforderten den Verstand, das Gefühl und die Sprache. Die Presse brandmarkte ihn als "Kannibale vom Rhein". Stephan Harbort beschreibt und analysiert dieses Kriminaldrama, dessen Hintergründe bisher nebulös geblieben sind. Er wirft einen vertiefenden Blick auf die Entstehung und Entwicklung der Ereignisse und legt dar, wie sich der "nette Nachbar" zu einem der erbarmungslosesten und grausamsten Serienmörder Deutschlands entwickeln konnte und wie es ihm gelungen ist, der Polizei immer wieder zu entkommen. Zudem erörtert der Kriminalhauptkommissar, ob in vergleichbaren Fällen eine tatsächlich lebenslang vollstreckte Freiheitsstrafe angemessen erscheint.

Wird oft zusammen gekauft

"Ich musste sie kaputtmachen." Anatomie eines Jahrhundert-Mörders + Das Hannibal-Syndrom: Phänomen Serienmord + Das Serienmörder-Prinzip: Was zwingt Menschen zum Bösen?
Preis für alle drei: EUR 39,89

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Droste; Auflage: 2. (19. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770011740
  • ISBN-13: 978-3770011742
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein anspruchsvoller und spannender Sachbuchkrimi." (3sat, bookmark)

Über den Autor

Stephan Harbort, 1964 in Düsseldorf geboren und dort lebend, Dipl. Verwaltungswirt, Kriminal-Hauptkommissar, langjähriger Lehrbeauftragter an der FH-Düsseldorf, anerkannter Serienmord-Experte. Berater von TV-Dokumentationen und Krimi-Serien. Weiteres unter www.stephan-harbort.de.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlechter Titel, atemberaubender Inhalt 26. März 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin über die offizielle Homepage des Autors über diese Neuerscheinung gestolpert. Der etwas simpel und vielleicht auch abstoßend anmutende Titel hat mich zunächst zweifeln lassen, aber weil ich von Stephan Harbort zuvor schon ein prima Buch gelesen hatte, bin ich doch schwach geworden. Inhaltlich geht es um eine mysteriöse Mordserie, die sich in den 50er, 60er und 70er Jahren im Ruhrgebiet ereignet hat. Mich hat total überrascht und teilweise auch entsetzt, wie schnell man als unschuldiger Bürger zum Verdächtigen werden kann. Das Buch könnte auch als Lehrbeispiel für den (Un)wert von Indizien durchgehen. Die teilweise verstörenden Ereignisse werden präzise beschrieben, und dem Autor gelingt es überwiegend, nicht zu polarisieren, sondern überlässt es dem Leser, welche Position er beziehen möchte. Das war sehr angenehm. Das Buch liest sich wie ein Thriller, es ist eines dieser Bücher, die man mit einem etwas mulmigen Gefühl anfängt, aber dann doch nicht mehr davon loskommt. Die handelnden Personen werden einfühlsam und behutsam beschrieben, nur in einem Fall hätte der Autor etwas mehr schreiben sollen. Ich habe mich nämlich gefragt, was aus einem der Verdächtigen, den es besonders schlimm getroffen hatte, geworden ist. Also, das Buch ist nicht perfekt, aber nicht weit davon entfernt. Das Lesen lohnt sich allemal.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Nerven gefragt! 9. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Könnte man hier Fotos veröffentlichen, würden meine Augenringe von der Qualität dieses Buches zeugen. Zwei lange Abende habe ich jetzt damit verbracht - und am ersten Abend fiel es schwer, das Buch wegzulegen. Allerdings braucht man äußerst solide Nerven, um die Geschichte des Serienmörders Joachim Kroll, der von Mitte der 50er bis Mitte der 70er Jahre mindestens 12 Menschen teilweise auf brutalste Weise ermordete, auszuhalten.
Dabei glaubt man kaum, dass der Autor tatsächlich Kriminologe ist, denn von daher würde man eher eine trockene Abhandlung erwarten. Harbort schreibt aber mit unglaublicher Dramaturgie. Kapitel oder Absätze enden dort, wo es gerade am spannendsten ist, dann wechselt das Hauptaugenmerk. Es liegt mal auf dem jeweiligen Opfer, mal auf der Arbeit der Polizei, meistens aber auf den Handlungen, Gedanken und Empfindungen des Täters.
Insgesamt eine ungeheuer spannende Lektüre.

Trotz der vergebenen 5 Sterne muss ich eine Einschränkung machen. Sie betrifft zwei scheinbare Marginalien, die mich aber an dem Buch sehr massiv stören: Erstens ist nicht nur auf dem Buchumschlag, sondern auch auf dem Buchrücken eine Portraitaufnahme des (echten!) Täters abgebildet. Auch wenn das Buch im Regal steht, schaut einen diese Bestie also an. Das ist unerträglich, wenn man daran denkt, dass diese Augen für mindestens 12 Menschen das letzte waren, was sie vor einem grauenhaften, qualvollen Tod zu sehen bekamen.
Zweitens endet das Buch mit einer kurzen persönlichen Stellungnahme des Autors, die in die Richtung geht, auch solche Serienmörder sollten eine Chance auf Entlassung erhalten. Und das ist genau die unverantwortliche Weichspüler-Haltung, die Wiederholungstätern in die Hände spielt. Bei einem solchen Statement glaubt man nach alledem, was man just zuvor gelesen hat, an einen schlechten, makabren Scherz. Es ist umso unpassender, als sich im vorliegenden Fall diese Frage gar nicht stellte, da Joachim Kroll nach ca. neun Jahren Haft verstarb.

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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch! 24. Mai 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite (insgesamt 384) sehr spannend geschrieben und darüber hinaus recht informativ. Sowohl die Arbeit von Mordkommissionen, aber auch Gerichtspsychologen wird genau diskutiert. Man merkt dem Autor an, dass er ein wirklicher Experte ist. Seine Sprache ist klar und ausdrucksstark, er ist ein blendender und leidenschaftlicher Erzähler. Hochinteressant fand ich die Entwicklung des Täters von einem unscheinbaren, wenig beachteten jungen Mann hin zu einem gefürchteten Serienmörder, der wirklich kein Erbramen kannte und wahllos Frauen, Männer und Kinder ermordete. Dass hautnah mitzuverfolgen (das Buch ist geschrieben wie ein Thriller), war hochinteressant. Allerdings ist das Buch nichts für Leute mit schwachen Nerven! Doch lesenswert ist es allemal. Zudem versucht Harbort eine Diskussion darüber anzustoßen, ob man Gewaltverbrecher tatsächlich bis zu ihrem Tode wegsperren darf bzw. sollte und ob dies mit dem Grundsatz der Menschenwürde vereinbar ist. Alles in allem eine schauerliche, hochspannende, jederzeit interessante Lektüre auf hohem Niveau. KLASSE!
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5.0 von 5 Sternen Ein lange verdrängter Fall lebt wieder auf ...
Stephan Harbort sitzt sozusagen an der Quelle und hat sich in die mittlerweile lange archivierten Akten des Serienmörders Joachim Kroll, der 1976 seine letzte und mitunter... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Malte Gatz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Hausfrauen Psychologie
Während das Buch "100 Prozent tot" von Harbort auf intensiven Gesprächen mit dem Täter sowie auf Einsicht in die Akten basiert und somit sachlich und fundiert... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von sakama veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich möchte die Gedanken der Täter verstehen....
..ich habe sehr sehr lange nach Büchern gesucht, die ich als Laie verstehen kann. Da ich selbst Opfer bin, ist es mir einfach wichtig zu verstehen wie denkt so ein Mensch, was... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Claudia Simone veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das wahre Leben...
... in all seinen Facetten. Nichts ist so hart wie das Leben.

das ist mittlerweile mein 3. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Al_Capone veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein starkes Buch - in doppelter Hinsicht
Das Buch ist stark geschrieben, unglaublich nah am Geschehen, sehr spannend und es behandelt den wohl "stärksten Tobak", mit dem man es zu tun haben kann: das Seelenleben... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von FictionFan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Besonders der Schlusssatz hat mich zum Nachdenken gebracht...
Ein wirklich gutes Buch,vortrefflich geschildert,wenn ich auch des öfteren Schlucken mußte, da alle Tötungsdelikte haarklein geschildert wurden. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Katinka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Buch, einfach klasse!!!!
Ich liebe dieses Buch, habe selten so ein detailreiches und spannendes Buch gelesen, was mich von der erstes bis zur letzten Seite gefesselt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von Clara
4.0 von 5 Sternen Oh jaaa...
Es gelungenes Buch. Man ist schockiert über die Vorgehensweise des Mörders, die Kaltherzigkeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010 von BB
4.0 von 5 Sternen Nichts ist so schaudernd und grässlich wie die abgründe der...
Wir alle haben bereits mal einen Horror-Film oder Krimis mit Serienmörder gesehen. Wer nun denkt, das sei übertriebene Fiktion fern ab der Realität, der irrt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2009 von Markus Graf
5.0 von 5 Sternen Schocker!
Das Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Schnörkellos und spannend erzählt wirkt alles wie ein Kriminalthriller, nur ist alles tatsächlich passiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2007 von JMorgenstern
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