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Du mußt dein Leben ändern: Über Anthropotechnik Gebundene Ausgabe – 24. März 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 723 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 7 (24. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518419951
  • ISBN-13: 978-3518419953
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,7 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.908 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.

Produktbeschreibungen

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Sind wir heute Zeugen des Abwrackens abendländischer Aufklärung und der machtvollen Wiederkehr der Religion? Oder haben wir uns endgültig im Technikpark des Konsums eingerichtet, in dem Transzendenz nur noch in Slogans von Esoterikanbietern auftaucht? Wenn es nach Peter Sloterdijk geht, lautet die Antwort zwei Mal eindeutig: Nein! In Du musst dein Leben ändern begründet er eindrucksvoll, warum der Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben eine Unterscheidung aus der Vergangenheit ist und es heute nur noch eine „einzige Tatsache von universaler ethischer Bedeutung“ gibt: die „allgegenwärtig wachsende Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann.“

Dies ist die Kurzformel für den „absoluten Imperativ“, der an Anfang und Ende dieses ehrgeizigen philosophischen Projekts steht und ihm zugleich seinen Titel gibt: Du musst dein Leben ändern. Der Befehl, der im Idealfall zugleich Erkenntnis ist, lautet, im eigenen Leben ernst zu machen mit dem Konzept „Menschheit“, ein „Fakir der Koexistenz“ zu werden und so mitzuarbeiten am „Projekt eines globalen Immundesigns“, dessen Ziel nicht mehr und nicht weniger ist als: Leben.

Wie alle Propheten weiß auch Sloterdijk, dass die Zeit drängt. Bei der unausweichlichen, weil für jede Erkenntnis notwendigen Begegnung mit der Fratze der Apokalypse sind wir auf „Anthropotechniken“ angewiesen, auf die „mentalen und physischen Übungsverfahren, mit denen die Menschen verschiedenster Kulturen versucht haben, ihren kosmischen und sozialen Immunstatus angesichts von vagen Lebensrisiken und akuten Todesgewissheiten zu optimieren.“ Und so bekennt sich Sloterdijk nicht nur „zu dem Kontinuum kumulativen Lernens, das wir Aufklärung nennen“, sondern nimmt auch „die zum Teil jahrtausendealten Fäden auf, die uns an frühe Manifestationen menschlichen Übungs- und Beseelungswissens binden“. Sloterdijk ordnet und sichtet das Arsenal der Anthropotechnik: von der indischen Teleologie bis zu Kafka, von den Aposteln bis zu Nietzsche.

Das Ideal für die Gegenwart, das sich aus diesem zum Teil atemberaubendem Gang durch Kultur- und Menschheitsgeschichte ergibt, ist „ein Leben in Übungen“, das sich der unausweichlichen Überforderung des Menschen durch Tod und Schicksal erkennend und handelnd stellt. Diese Haltung ist für Sloterdijk die einzige Alternative zur „lähmenden Harmlosigkeit sämtlicher gängigen Diskurse“, die sich zu fragen scheinen, wie man Arbeitsplätze auf der Titanic sichert, anstatt ihrem Untergang entgegenzuwirken.

Der Philosoph Sloterdijk geht also zum pragmatisch-prophetischen Angriff über. Auch wenn er sich sprachlich und insbesondere metaphorisch („Schlaflos in Ephesos“) manchmal irgendwo zwischen Nietzsche und Luhmann verirrt, ist ihm unbedingt zu wünschen, dass sein Exerzitium lebensbejahenden Stänkerns erstens Gehör findet und er es zweitens noch weiter verfeinert, um noch dunkler und eindringlicher formulieren zu können, was einzugestehen jeden Tag leichter werden dürfte: die Katastrophe hat bereits begonnen. -- Roland Große Holtforth, Literaturtest

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.


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202 von 225 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 1. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nach mehr als 700 Seiten, die inhaltlich und sprachlich nur als überwältigend zu bezeichnen sind, steht der Schreiber dieser Zeilen nun vor der Herausforderung, zumindestens in Ansätzen zu vermitteln, welche Ideen und Konzepte im Zentrum dieser Darstellung stehen und warum sie eine möglichst breitgefächerte Leserschaft verdient. Dass es dabei zu Vereinfachungen kommen wird, lässt sich nicht vermeiden.

Im Zentrum von "Du mußt dein Leben ändern" steht der Mensch. Der Mensch als ständig übendes Wesen, welches sich bemüht, in dieser Welt einen Platz für sich, einen Sinn zu finden. Für dieses Bestreben verwendet Sloterdijk den Begriff Anthropotechnik. Diese doch recht technokratisch anmutende Bezeichnung erklärt Sloterdijk als "die mentalen und physischen Übungserfahrungen, mit denen die Menschen verschiedenster Kulturen versucht haben, ihren kosmischen und sozialen Immunstatus angesichts von vagen Lebensrisiken und akuten Todesgewißheiten zu optimieren" (23). Hier kommt der Gedanke zum Ausdruck, dass alles menschliche Streben, alles menschliche Üben, aus dem Bewusstsein unserer eigenen Endlichkeit resultiert und dass somit auch die gesamten Errungenschaften unserer Kultur Ergebnisse von Übungen sind. Sloterdijk formuliert anschaulich: "In Wahrheit steht der Übergang von der Natur zur Kultur und umgekehrt seit jeher weit offen. Er führt über eine leicht zu betretende Brücke - das übende Leben" (25).

Ich denke, dass man zugespitzt formulieren kann, dass Sloterdijks Darstellung im Grunde genommen nichts anderes ist, als ein Blick auf die Übungsverfahren des Menschen in den vergangenen 3000 Jahren.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgens- Bücher TOP 100 REZENSENT am 26. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Sloterdijk Reflektionen betrachten einen Zeitraum von fast 3000 Jahren Menschengeschichte. Sie gehen von der ersten Religion zu den bekannten antiken Philosophen, den Heiligen des Mittelalters, bis zu Wittgenstein, Kierkegaard, Kafka und Nietzsche. Bei diesen Reflektionen werden auch die asiatischen Philosophen und Weisen einbezogen.
Für die Leser die sich mit diesen Philosophen schon beschäftigt haben, ist das Buch eine wunderbare Zusammenstellung zu dem Gedanken der "vertikalen Spannkraft", zwischen dem Menschen und Gott. Für Leser die sich noch nicht mit philosophischen Gedanken beschäftigt haben, kann das Buch eine Anregung sein, sich mit den Gedanken von Seneca, Platon, Heraklit, Marc Aurel, usw. zu beschäftigen.

Der Autor zeigt dem Leser die Bedeutung der von "oben" ansetzenden Zugkräfte. Mit einem sehr plastischen Beispiel beschreibt der Autor dieses Phänomen der Vertikalspannungen mit Rainer Maria Rilkes Sonett Archaischer Torso Apollos. Dieser Torso ist eben keine vollendete Statue antiker Schönheit. Der Leser erkennt, er selber ist dieser Torso, er kann aber auch aus ihm heraus treten und sich selber betrachten und so die fehlenden Teile erkennen. Der Betrachter hat nun die Möglichkeit sich selber zu vervollständigen.
Gleichzeitig wird der Mensch vom Torso betrachtet. Dabei spiegelt der Torso Religion, Ethik und Askese, die von oben (Gott) abstrahlt, als die durchlichtete Äußerung des Seins. Die "Stimme" aus dem Stein mahnt den Betrachter, widersetz dich nicht dem Appell zur Form! Diese Wechselwirkung mit dem "Inneren Wächter" ist die Spannkraft und gleichzeitig die Aufforderung an den Betrachter: "Du mußt dein Leben ändern.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sachmann am 26. Juni 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Sloterdijk ist mit seinen (heute!) 65 Jahren noch immer das "enfant terrible" der deutschen Philosophie. Auch im Anthropotechnik-Buch von 2010 grenzt er sich in bemerkenswerter Weise von den zumeist ungeliebten Kollegen im geisteswissenschaftlichen Betrieb ab, der seiner Ansicht nach nur noch spezialistisch um sich selber kreist. Sein eigener Ansatz lebt demgegenüber von historisch aus- und diskursüber-greifenden Sprachspielen, die in methodischer Hinsicht insbesondere als kulturanthropologisch und systemisch zu kennzeichnen sind.

Wie (fast) immer bei diesem Autor kann der Leser, der bereit ist, sich auf die manchmal allzu flotte Formulierungskunst einzulassen, von der abgebrüht-klugen, begriffs- und metaphernstarken Analyse der menschlichen Zustände auch in diesem Buch nur profitieren. Im besten Fall fühlt er sich nach dem Durchgang durch die Übungsgeschichte(n) der Gattung vielleicht aufgefordert, das titelgebende Rilke-Zitat vom zu ändernden Leben für seine eigene Lebensspanne und -spannung (horizontal-alltäglich wie vertikal-aufstrebend) neu zu durchdenken.

Die global-planetare Veränderungsperspektive, mit der Sloterdijk endet, bleibt allerdings in unscharfen Andeutungen stecken. Wie eine völkerübergreifende Ko-Immunisierungsstrategie und -praxis der beteiligten Menschen (mit dem ethischen Auftrag, ihre Lebensgrundlagen durch die richtigen "Übungen" zu retten) tatsächlich aussehen könnte, weiß auch Sloterdijk sich nicht wirklich auszumalen.

Dennoch hätte der Inhalt des Buches fünf Sterne verdient.
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