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Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist [Taschenbuch]

Helmut F. Kaplan , Burkhard Niebert , Ina Walzog
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 131 Seiten
  • Verlag: trafo Wissenschaftsverlag; Auflage: 1 (15. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896269410
  • ISBN-13: 978-3896269416
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 866.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helmut F. Kaplan ist Philosoph und Autor und zählt zu den Pionieren der Tierrechtsbewegung. Seine Bücher haben wesentlich dazu beigetragen, die Philosophie der Tierrechte im deutschsprachigen Raum bekanntzumachen.

Die Schrift "Leichenschmaus - Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung" gilt inzwischen als Klassiker und wurde unter anderem ins Japanische übersetzt. Dazwischen befaßt sich Kaplan, der auch Psychologie studiert hat, immer wieder auch mit psychologischen und philosophischen Aspekten des Lebens allgemein (etwa im Aphorismenband "Leben, Lieben, Leiden") sowie der Liebe im besonderen (etwa in "Schopenhauers Pudel").

Zuletzt erschienen:
Das neue Buch von Helmut F. Kaplan "Vegan soll keine Religion sein: Für eine realistische Ethik"

Homepage: www.tierrechte-kaplan.org

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Zu dieser Erkenntnis gelangte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses, das er 1915 am Ogowefluß in Gabun hatte. An diese Worte mußte ich kürzlich an einem viel weniger exotischen Ort denken – im Salzburger „Bräustübl“: Eine Biene war in meinen Bierkrug gefallen und fast ertrunken. Ich rettete sie mit einem Blatt, setzte sie auf die sonnenbeschienene Gartenmauer und beobachtete, wie sie sich langsam erholte, sich zu putzen begann und allmählich wieder zu Kräften kam. Die einfache Erkenntnis „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ gilt im Urwald wie im Biergarten. Und wenn wir uns in keiner Konfliktsituation befinden (was die Regel ist), ist dies sogar ein hinreichender Leitsatz für moralisches Handeln. Einfache Regeln reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun sollen. „Tiere sind meine Freunde ... und meine Freunde esse ich nicht“ (George Bernard Shaw) ist eine andere einfache und einleuchtende Aussage bzw. Regel. Darum soll es in diesem Buch gehen: um praktikable Grundsätze für moralisches Handeln. „Ethik ist praktisch, oder sie ist nicht wirklich ethisch“, schreibt Peter Singer. In den vergangenen drei Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Literatur zur Tierethik, also zum moralisch angemessenen Umgang mit Tieren. Unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren ist mittlerweile philosophisch besser begründet als unsere moralische Verantwortung gegenüber Menschen. Das hat einen einfachen Grund: Daß wir moralische Pflichten gegenüber Menschen haben, wird im Grunde von niemandem bestritten und muß daher auch nicht lange begründet werden. Daß wir aber auch moralische Pflichten gegenüber Tieren haben, mußte gegen immense weltanschauliche und psychologische Widerstände erarbeitet und bewiesen werden. Entsprechend umfassend und vielschichtig fielen die Begründungen aus. Und das hat auch einen erheblichen Nachteil: Komplexe Theorien beeinflussen die tägliche Praxis nur sehr begrenzt. Dieses Theorie-Praxis-Gefälle soll im folgenden wenigstens für einen Teil der Tierethik beseitigt werden: Im Praxis-Teil werden einfache, einleuchtende moralische Konzepte ohne „Theorieballast“ dargestellt. In den entsprechenden Theorie-Abschnitten werden dann ergänzende Fakten, Argumente und Quellen quasi nachgereicht (wobei es nicht zu allen Praxis-Abschnitten auch einen Theorie-Abschnitt gibt). Der Praxis-Teil bildet aber ein in sich abgeschlossenes Ganzes und kann auch ohne den Theorie-Teil gelesen werden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert 7. Dezember 2009
Von Magne Sit
Format:Taschenbuch
Katze und Hund werden gestreichelt, aber Schwein und Kuh werden gequält und geschlachtet. Tiere werden nicht als fühlende Lebewesen betrachtet, sondern nur als "Ware" und "Produkt". Sie werden in Massen produziert, in Massen gequält und in Massen abgeschlachtet. In Deutschland werden pro Jahr 500 Millionen Tiere getötet. Weltweit werden pro Jahr über 20 Milliarden leidensfähige Lebewesen getötet. Die Tiere müssen ihr Leben lang leiden und werden dann auf grausame Art und Weise getötet und zerhackt. Warum? Wegen 5 Minuten Geschmack! Fällt Ihnen etwas egoistischeres ein?

Es gab auch mal Zeiten, in denen man der Meinung war, dass die Weißen über die Schwarzen herrschen sollen. Der Rassist sagt: "Weil du eine schwarze Haut hast, darf ich dich als Sklaven halten". Der Sexist sagt: "Weil du eine Frau bist, darfst du nicht zur Wahl gehen". Und der Speziesist sagt: "Weil du ein Tier bist, darf ich mit dir grausame Experimente machen und dich töten und aufessen". Rassismus, Sexismus und Speziesismus befinden sich logisch und ethisch auf der gleichen Ebene. Sie sind Verstöße gegen das moralische Gleichheitsprinzip. Natürlich sind Menschen und Tiere verschiedenen, so wie auch Menschen untereinander verschiedenen sind. Unterschiedliche Interessen verlangen unterschiedliche Behandlungen. Niemand fordert ein Wahlrecht für Kühe. Aber, wo Menschen und Tiere gleiche Interessen haben, sollten diese gleichen Interessen (wenn möglich) auch gleich berücksichtig werden. Wir dürfen keine willkürlichen Diskriminierungen aufgrund von Rasse oder Geschlecht vornehmen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philosophisch, aber verständlich! 9. Dezember 2009
Von Doinel
Format:Taschenbuch
'Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist' heißt das kürzlich im trafo-Verlag herausgekommene Werk von Dr. Helmut Kaplan. Der Titel erinnert zwar an dessen bekannte Veröffentlichung 'Leichenschmaus. Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung', behandelt diese Thematik aber auf andere und vertiefende Weise: Es stellt die Frage des allgemeinen und moralischen Schutzes der Tiere und die Problematik des Fleischessens im besonderen in einen umfassenderen philosophischen (gleichwohl gut verständlichen) Zusammenhang. Individualrechte für den Menschen und dessen Interessenmaximierung durch die Tiere: Diese grundlegende und folgenschwere Andersbewertung von Menschen und Tieren werde weder diskutiert noch begründet und falle nicht auf angesichts der verbreiteten Auffassung, wonach Tiere selbstverständlich für den Menschen da seien.
Ein sinnvoller und einleuchtender Ansatz ist Kaplans Anwendung der Goldenen Regel auf das Mensch-Tierverhältnis. Wer sich auf diese ethische Weltformel einlasse, gerät, so weist der Autor nach, in moralischen Zugzwang. [Edgar Guhde]
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Einstieg in die Tierethik 3. Juni 2012
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Die von Kaplan gewählte Struktur, auf alle möglichen (Gegen-)Argumente im Einzelnen einzugehen, lässt sich angenehm leicht lesen.

Der Wortwahl nach richtet sich das Buch eher an Vegetarier und Veganer, ich hätte eine etwas allgemeinere Ansprache bevorzugt.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist außerdem der große Anteil an Zitaten, welche aber stets mit exakten Quellenangaben versehen sind. Kritische Stimmen zu den von ihm vertretenen philosophischen Standpunkten werden wenig angeführt, es wünschenswert gewesen wenn Kaplan noch einige Meinungen anderer Autoren aufgezeigt hätte.

Das Buch bietet einen guten Einstieg in die Tierethik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvolles Buch zur Tierethik 12. Oktober 2013
Von Markus
Format:Taschenbuch
Das Buch beschreibt sachlich, für den Laien einfach verständlich, einleuchtende Aussagen bzw. Prinzipien, praktikable Grundsätze für moralisches Handeln. Es bietet Erklärungen des Utilitarismus, Gleichheitsprinzip, Exkurse zu Kant, Bentham, Singer, Regan, Wise, Hoerster und anderen.

Im Praxis-Teil werden einfache, einleuchtende moralische Konzepte ohne "Theorieballast" dargestellt. In den Theorie-Abschnitten ergänzende Fakten, Argumente und Quellen nachgereicht.

Ich denke, dass dieses Buch vielen Menschen einen erweiterten Horizont aufzuzeigen vermag. Es regt dazu an, unser bestehendes Verhältnis zu Tieren ganz neu zu überdenken. Und es motiviert zu eigenen Recherchen über die gegenwärtige Situation und dem Verhalten der Menschen gegenüber den Tieren.

Wer sein Handeln im Lichte seiner Werte einschätzen kann, der lebt bewusst. Wer nach seinen Werten handeln kann, der füllt sein Leben mit Sinn. Dieses Buch führt zu mehr Bewusstsein und in allem weiteren besteht die vielleicht größte Chance des Buches, für den Leser und für die nicht-menschlichen Mitbewohner unseres Planeten.

Jeder an Tierethik Interessierte sollte dieses Buch von Helmut Kaplan gelesen haben, es stellt einen wichtigen Beitrag in der Diskussion um Tierrechte dar.

Absolute Empfehlung für dieses Buch!
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5.0 von 5 Sternen So gut wie Leichenschmaus - LESEN! 5. Januar 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
"Tiere sind meine Freunde - und meine Freunde esse ich nicht" sagte George Bernard Shaw einst. Um solche einfachen und einleuchtenden Aussagen bzw Prinzipien geht es in diesem Buch: um praktikable Grundsätze für moralisch {ethisches} Handeln.

Nachdem ich in den letzten Monaten auch alle anderen Bücher des Autoren, Ethikers, Philosphen Helmut F. Kaplan (bekannt geworden durch seine Literatur zur Tierrechtsthematik Leichenschmaus: Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung, Der Verrat des Menschen an den Tieren usw.) gelesen habe, gefällt mir dieses ebenfalls sehr gut, seine Werke gehen tiefer, nehmen einen voll und ganz ein.

Ich wage zu behaupten: Kaplan KANN keine schlechten Bücher schreiben. Mir haben sie durchweg ALLE gefallen.

"Ich esse meine Freunde nicht- oder warum unser Umgang mit Tieren falsch ist" - in den Aussagen teils recht ähnlich wie Leichenschmaus: Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung - ist m.E. die Neuauflage von Leichenschmaus {etwas} ausführlicher und grundlegender aufgebaut. Das schmälert die Qualität dieses Buches hier jedoch bei weitem nicht und ich würde es mir immer wieder zulegen.

Inhalt:
Vorwort, Einleitung

PRAXIS
1. Menschen abholen wo sie sind
2. Wünsche schaffen Pflichten
3. Niemandem schaden
4. Autonomie schafft Rechte
5. Pflicht zu helfen
6. Möglichst viel gutes Tun
7.
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