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Was mehr wird, wenn wir teilen: Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter [Gebundene Ausgabe]

Silke Helfrich , Elinor Ostrom
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. April 2011
Die Wälder gerodet, die Atmosphäre belastet, die Meere leer gefischt. Güter, die allen gehören, laden zur Verschwendung ein. Sie werden zerstört und gehen der Gesellschaft immer mehr verloren. Mit Appellen an die Moral oder dem Ruf nach einem starken, ordnenden Staat lässt sich die Misere nicht lösen, und auch Privatisierung ist kein Allheilmittel gegen Ausbeutung.
Was also ist zu tun?
Elinor Ostrom geht dieser Entwicklung am Beispiel der Wälder und Meere auf den Grund. Sie zeigt, wie es gelingen kann, mit gemeinsam genutzten Dingen so umzugehen, dass alle Menschen ihre Bedürfnisse langfristig befriedigen können und appelliert dafür, die Menschen vor Ort an der Lösung der Probleme zu beteiligen, um Respekt, Zusammenhalt und Verantwortlichkeit zu fördern.Was haben Wasser und Wissen, die Atmosphäre und der öffentliche Raum gemeinsam? Sie gehören zu den für selbstverständlich gehaltenen Voraussetzungen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens. Doch so wichtig diese sogenannten Gemeingüter für unser aller Wohlergehen sind, so gering wird ihr Wert geschätzt: Sie werden privatisiert oder zerstört und gehen der Gesellschaft immer mehr verloren. Elinor Ostrom, Trägerin des Wirtschaftsnobelpreises und eine der bedeutendsten Gemeingüter-Forscherinnen, geht dieser Entwicklung am Beispiel der Wälder, der Meere und der Atmosphäre auf den Grund. Dabei begnügt sie sich nicht mit einer Problembeschreibung. Auf Basis jahrzehntelanger Forschung zeigt sie vielmehr auf, wie es gelingen kann, mit gemeinsam genutzten Dingen so umzugehen, dass alle Menschen ihre Bedürfnisse langfristig befriedigen können. Dazu gilt es vor allem, Kreativität zu wecken und Kommunikation zu fördern. Wenn man die Menschen an der Lösung der Probleme beteiligt, die ihr unmittel bares Leben betreffen, wird beides gelingen.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Was mehr wird, wenn wir teilen: Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter + Die Verfassung der Allmende: Jenseits von Staat und Markt + Wem gehört die Welt?: Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter
Preis für alle drei: EUR 78,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: oekom verlag; Auflage: 2. Unveränd. (7. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865812511
  • ISBN-13: 978-3865812513
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.087 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Buch ist Pflichtlektüre für Politiker und Ökonomen – und grundsätzlich für alle, die es mit der nachhaltigen Ressourcennutzung ernst meinen" (ECO - Das Wirtschaftsmagazin; CH)

Ein kleiner Band, der es in sich hat, ergänzt mit einem detaillierten Glossar, das Fachbegriffe erklärt und Hintergrundinformationen liefert. (Dagmar Günther, vorwärts)

Elinor Ostrom widerlegt mit ihren Arbeiten immerhin die neoliberale Überzeugung, dass der Mensch ein egoistisch handelndes Wesen sei. Sie zeigt, dass man ihm nur die Möglichkeit dazu geben muss, dann beweist er durchaus Gemeinsinn. (Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur)



Das Buch ist Pflichtlektüre für Politiker und Ökonomen – und grundsätzlich für alle, die es mit der nachhaltigen Ressourcennutzung ernst meinen" (ECO - Das Wirtschaftsmagazin; CH)

Über den Autor

Elinor Ostrom ist Professorin für Politikwissenschaft an der Indiana University in Bloomington. 2009 erhielt sie als erste Frau den Wirtschaftsnobelpreis. Sie setzt sich mit Problemen kollektiven Handelns bei gemeinschaftlich genutzten, jedoch knappen natürlichen Ressourcen auseinander und gilt international als eine der bedeutendsten Commons-Forscherinnen. Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik. Sie gilt als die Expertin zum Thema Gemeingüter in Deutschland und betreibt einen Blog zum Thema.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen Was sind Gemeingüter? 19. März 2012
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Gemeingüter zu nutzen und sie gleichzeitig für kommende Generationen zu erhalten, ist offenbar schwierig. Leer gefischte Meere, abgeholzte Wälder und viele andere ökologische Katastrophen sind traurige Beispiele dafür. Doch die Übernutzung und Ausbeutung der Gemeingüter ist häufig die Folge fehlender Regulierung oder falscher Anreize - und damit keineswegs unvermeidbar. Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom plädiert für einen dritten Weg zwischen Markt und Staat. Sie schreibt wohltuend einfach und verkompliziert die Problematik nicht durch unnötiges Fachchinesisch. Was man sich allerdings im ersten Teil des schmalen Büchleins gewünscht hätte, wären ein paar Beispiele zu den Regelungen, die sie vorschlägt. Wie diese konkret umgesetzt werden können, muss sich der Leser selbst ausmalen. Das allerdings kann äußerst anregend sein. Das Buch ist Pflichtlektüre für Politiker und Ökonomen, meint getAbstract - und grundsätzlich für alle, die es mit der nachhaltigen Ressourcennutzung ernst meinen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz aber wichtig 11. Mai 2011
Von FS
Meine Erwartungen waren vielleicht etwas hoch, so dass ich ein bisschen enttäuscht war. Das Buch ist eine sehr, sehr knappe Zusammenstellung der wesentlichen Erkenntnisse von Elinor Ostrom - für meinen Geschmack zu knapp. Positiv formuliert: Man kommt sehr schnell durch. Dennoch sind das Thema und die Grundgedanken wertvoll und wichtig!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viele nette Worte, wenig Substanz. 3. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
In den 1960er Jahren beschrieb der Biologe Garett Hardin die "Tragik des Gemeinguts", im Deutschen auch meist als Allmende-Problem bekannt. Demzufolge versucht jeder aus gemeinschaftlichem Gut (wie zB eine gemeinsame Dorfweide) das Maximum für sich herauszuholen, was zur Folge hat, dass das Gemeingut zum Schaden aller übernutzt oder gar zerstört wird (weil zB alle ihr Vieh auf die Dorfweide treiben, die dann zertrampelt wird). Spätesten seit Hardin gilt daher als fix, dass Gemeingut nicht funktionieren kann.

Aus ihrer Gemeingutforschung bestreitet jedoch die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom, dass Gemeingut GRUNDSÄTZLICH nicht funktioniert. Sie hat herausgearbeitet welche Regeln und Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Gemeingut zum Nutzen aller nachhaltig bewirtschaftet werden kann. Die Problematik des Gemeinguts stellt sich dabei heute dringender denn je, etwa wenn es um Ressourcen geht, die letztlich der ganzen Menschheit gehören, wie die Atmosphäre, die Ozeane, die Fischbestände oder die Wälder. Wie kann es gelingen diese gemeinsamen Ressourcen zum Vorteil aller nachhaltig zu nutzen?

Das Büchlein bleibt dabei leider völlig auf der theoretischen Seite. Ostrom legt Grundsätze dar, wie Gemeingut zu bewirtschaften wäre und betont dabei dankenswerterweise, dass es kein Patentrezept gibt und Gemeingutbewirtschaftung IMMER eine Herausforderung ist und jeder Fall individuell zu regeln wäre.

Obwohl das Büchlein nur kurz ist, walzt es den theoretischen Ansatz mehrmals und in oftmals schwer lesbaren und unnötig hochtrabenden Formulierungen aus. Leider werden keine Praxisbeispiele zitiert, bei denen die vorgeschlagenen Vorgangsweisen zum Erfolg geführt haben.
... Lesen Sie weiter... ›
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