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In medias res. Zehn Kapitel zum Iconic Turn [Gebundene Ausgabe]

Hubert Burda
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

27. Oktober 2010
In den 5 Interviews, die Hubert Burda hier mit den größten Vertretern der Kulturwissenschaft führt, wird der Frage nach der sich stetig verändernden Bedeutung und Funktion von Bildern nachgegangen. Auch nach 10 Jahren sind die Bilder des Anschlages vom 11. September noch immer unauslöschlich im visuellen Gedächtnis eingebrannt. Die Fernseh- und Zeitungsbilder der Twin Towers prägen unsere Wahrnehmung der Ereignisse und sind dabei zum universalen Symbol zerstörerischer Gewalt geworden. Obwohl unsere Kultur wesentlich von der Schrift bestimmt wird, erhält das Bild immer stärkere Bedeutung für unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Nach einem linguistic turn nun also der iconic turn. Nicht nur nehmen wir Ereignisse oftmals erst als Inszenierungen durch die Medien wahr, sondern durch digitale Plattformen wie Facebook, Flickr und Co. wird jeder Einzelne zum Regisseur seiner Selbstinszenierung. Mit Beiträgen von Friedrich Kittler, Peter Sloterdijk, Bazon Brock, Horst Bredekamp, Hans Belting

Wird oft zusammen gekauft

In medias res. Zehn Kapitel zum Iconic Turn + Das Leben der Bilder: Eine Theorie der visuellen Kultur
Preis für beide: EUR 46,75

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 202 Seiten
  • Verlag: Wilhelm Fink Verlag; Auflage: 1. Auflage 2010 (27. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783770551255
  • ISBN-13: 978-3770551255
  • ASIN: 3770551257
  • Größe und/oder Gewicht: 27,2 x 21 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 420.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Es ist ein schönes, reich und gescheit illustriertes Buch geworden. Man liest den Kunstpublizisten Burda schnell, und man liest ihn gern, liest seine Gespräche mit Kittler, Sloterdijk, Brock, Bredekamp, Belting und Ullrich nicht ohne Gewinn. (Hans-Joachim Müller, Die Welt, 11.11.2010)

Zu den originellsten Volten dieses Buchs gehört nämlich eine aus der Praxis des Medienunternehmers, speziell aus begangenen Fehlern gewonnene Einsicht, die wiederum Theorie bildend und anschlussfähig für aktuelle Mediendiskurse ist. (Süddeutsche Zeitung, 12.11.2010)

Das Buch geht aus von folgender These: Wo immer sich Kommunikation verändert, verändern sich die Fundamente der Gesellschaft. Durch Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks hatte eine Wende in der Kommunikation der Menschen stattgefunden, Bücher waren kein Statussymbol mehr, sondern der breiten Masse zugänglich. Auch die Erfindung des Kupferstichs durch Martin Schongauer ließ einen Ruck durch die Welt gehen, so waren Gemälde nicht mehr nur an einen Platz gebunden, durch Replikationen konnte die ganze Welt daran Teil haben. Auch Innovationen wie die Fotografie und der Film veränderten die Kommunikation in der Welt maßgeblich. Das volle Ausmaß der Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, wird sich auch erst im Laufe der Zeit zeigen. Um den "Iconic Turn" in seiner ganzen Bandbreite verstehen zu können, sollte man ihn aber nicht nur von der technischen Seite beleuchten, sondern muss ihn auch von der interdisziplinären Seite angehen. Dafür hat Hubert Burda sich der Kollaboration langjähriger Weggefährten versichert: unter anderen des Philosophen Peter Sloterdijk und des Kunstheoretikers Bazon Brock. (Badische Zeitung, 10.11.2010)

Über den Autor

Prof. Dr. Hubert Burda ist Verleger und Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Media. Der promovierte Kunsthistoriker initiierte zusammen mit Christa Maar die Vorlesungsreihe ICONIC TURN an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Als Leiter eines modernen Medienunternehmens und als Vorsitzender des Hochschulrates der LMU setzt sich Hubert Burda für die verstärkte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ein. 2007 wurde Hubert Burda mit der "Jakob Fugger-Medaille" für hervorragende Verdienste um das Zeitschriftenwesen in Deutschland ausgezeichnet.Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er zusammen mit Rüdiger Safranski die ZDF-Sendung "Im Glashaus - Das Philosophische Quartett". 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001 den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik. 2008 wurde Peter Sloterdijk mit dem Cicero Rednerpreis und dem Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet. 2013 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis.Bazon Brock, geboren 1936, ist einer der aktivsten Ästhetiker (mehr als tausend Veranstaltungen in BRD, USA, Holland, Israel, Schweiz, Österreich). Weil Kriegselend, Lagerhaft und Flüchtlingsdasein ihn daran hinderten, ein Wunderkind zu sein, beschloss er jetzt, nach der Emeritierung, sein Leben als Wundergreis zu führen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von artdude24
Dieses Buch hat mir sehr viele Denkanstösse gegeben. Dem Autor gelingt es auf sehr eindrucksvolle Weise Parallelen zwischen dem Web 2.0 und der Kunstgeschichte der letzten 700 Jahre auf zu zeigen. Vor Allem persönliche Annotationen machen das Buch philosophisch ansprechend. Neben den "klassischen" Werken über Kunstgeschichte würde ich dieses Buch als gelegentliche Abendlektüre weiterempfehlen, da es sehr flüssig zu lesen und nicht sehr lang ist.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glasfenster und PC 29. November 2010
Ein sehr anregendes Bild- und Textbuch hat der Verleger und Kunsthistoriker Hubert Burda vorgelegt und mit dieser collagierten Form findet der Autor gleich mitten hinein in eine aktuelle, zeitgenössische Auseinandersetzung (und das Buch heißt deahalb auch "in medias res"): Es ist die Auseinandersetzung bzw. Entwicklung vom "semantic turn" zum "iconic turn", d.h. von der Erfindung des Buchdrucks, der Verfügbarkeit von Schrift für viele zur sogenannten gegenwärtigen "Bilderflut". Sinnlich anschaulich (vor allem durch die Bildbeispiele) als auch akademisch und anekdotisch stellt sich Burda dieser Problematik, die sich seiner Meinung nach nicht ablösen, sondern ergänzen wird:"Neben Pergament und dem Papyrus vergißt man die Glasfenster, die mit dem TV-Bildschrim und der PC-Oberfläche...viel mehr Ähnlichkeit haben." So entsteht eine heitere, sinnvolle Betrachtung, ergänzt durch Gespräche mit Zeitgenossen wie Sloterdijk, Kittler, Belting u.a., die die Thesen des Autors rahmen und stärken.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gescheites Buch 10. Januar 2011
Von D. Spehs
In einer sich stetig wandelnden Welt verändert sich auch die Kommunikation.
Der Übergang von Schrift zu Bild wird durch Web 2.0 besonders markant.
Anschaulich wird die aktuelle Entwicklung in einen kunsthistorischen Kontext gestellt.
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