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Wir müssen unser Land für die Frauen verändern. Maria von Welser im Gespräch mit Ursula von der Leyen
 
 
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Wir müssen unser Land für die Frauen verändern. Maria von Welser im Gespräch mit Ursula von der Leyen [Taschenbuch]

Ursula von der Leyen , Maria von Welser
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Taschenbuch --  
Taschenbuch, März 2007 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009599
  • ISBN-13: 978-3570009598
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 873.309 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nicht nur Ursula von der Leyen kommt in den Gesprächen, die Maria von Welser für diesen Band über die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft und vor allem die Rolle, die Frauen darin spielen (dürfen), geführt hat, zu Wort. Auch deren Vorgängerinnen im Amt als Familienministerin -- Rita Süßmuth und Renate Schmidt (die einräumt: "Wir müssen mehr über die Männer erfahren") -- hat die Journalistin über ihre Visionen und Hoffnungen und über ihre Erfahrungen als Frauen befragt: Menschen also, die sich politisch -- zum Teil sehr vehement -- für die Sache der Frauen engagiert haben.

Den roten Faden des Bandes mag man darin sehen, dass alle Beiträge versuchen deutlich zu machen, dass Politik "für Frauen" zugleich immer auch Politik für die ganze Gesellschaft ist, die zwar ohne Frauen gar nicht auskäme, sie paradoxerweise aber immer noch, wenn auch weniger als früher, systematisch benachteiligt. Und natürlich geht es angesichts der mittlerweile hinreichend beklagten demografischen Fehlentwicklung auch um die Frage, wie wir unser Land, in dem wir es frauenfreundlicher gestalten, zugleich kindertauglicher machen. Dass das eigentlich gar nicht so schwer wäre, zeigt Maria von Welser anhand der Beispiele Schweden, Großbritannien, Frankreich und Island -- allesamt Länder, die in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte in der Frauen- und Familienpolitik gemacht haben, was sich mittlerweile auch in der Geburtenrate niederschlägt. Am Beispiel der Gemeinde Tiftlingerode zeigt die Autorin, dass es auch in Deutschland anders geht.

Auch wenn der Band erwartungsgemäß nichts wirklich Neues zutage fördert, lesenswert ist er allemal. Nicht nur, aber ganz besonders für jüngere Frauen, von denen Welser meint, dass sie dem Kampf um Gleichheit und Gleichberechtigung, der längst noch nicht ausgefochten sei, heute zu häufig aus dem Weg gingen, Ehe und Kinder einfach verweigerten. "Das ist fatal" findet die Autorin, die meint: "Wir alle müssen wieder politischer werden, sonst setzen wir Erreichtes aufs Spiel, gefährden die Zukunft unserer Töchter." Hat sie nicht Recht? -- Fraia Danz

Kurzbeschreibung

Karriere oder nur familiäres Glück? Eine rückwärts gewandte Alternative. Aber: Ursula von der Leyen krempelt die Ärmel hoch. Das Elterngeld ist durch - nur ein erster Schritt, damit Frauen gleiche Chancen haben wie Männer. Jetzt geht es um Krippenplätze, haushaltsnahe Hilfe und drastische Veränderungen in der Steuergesetzgebung. In der Diskussion mit Maria von Welser entwickelt die Familienministerin erstmals detailliert ihr frauenpolitisches Konzept. Maria von Welser hat dazu landauf landab mit Frauen gesprochen: über ihre Lebensplanung, ihre Sorgen und Ängste. Und warum Frauenleben so viel besser funktioniert in den benachbarten Ländern.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenig hilfreich 23. März 2008
Von Lena Waider TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im gesamten Buch geht es in erster Linie um Frauenpolitik, die mit Familienpolitik vermischt wird. Ursula von der Leyen meint gar, Frauenpolitik sei Familienpolitik.

Dies lässt sich leider nicht nachvollziehen, denn offenbar geht die Familienpolitik der letzten Jahrzehnte vor allem an der Lebenswirklichkeit der Männer vorbei, die in Deutschland überraschenderweise mittlerweile einen niedrigeren Kinderwunsch als Frauen haben. Familienpolitik müsste sich deshalb ganz gezielt um die Belange der Männer kümmern.

Hier könnte die Biologie weiterhelfen. Biologen wissen, dass ein Vorteil getrenntgeschlechtlicher Populationen (Männchen/Weibchen) ist, dass ein Geschlecht (die Männchen) dann die geringeren Elterninvestments tragen kann. Zwitter könnten eigentlich viel mehr Nachkommen in die Welt setzen. Biologisch gesehen sind sie dennoch im Nachteil, da bei ihnen kein entsprechender Unterschied in den Elterninvestments aufgebaut werden kann.

Im Grunde sieht die Situation bei allen getrenntgeschlechtlichen Populationen wie folgt aus: Weibchen werden relativ gleichmäßig befruchtet und bleiben nur selten kinderlos. Bei den Männchen bleibt ein nennenswerter Anteil kinderlos, dafür bekommen andere Männchen besonders viele Kinder (von ggf. mehreren Weibchen). Das trägt maßgeblich zur Evolution bei. Charles Darwin fasste den Effekt unter dem Begriff "sexuelle Selektion" zusammen.

Doch was machen nun die erfolgreichen Männchen mit den besonders vielen Kindern? Ginge es nach Maria von Welser und Ursula von der Leyen und vielen anderen aktuellen Wortführerinnen in der Familiendebatte, dann müssten sie bei jedem Kind genauso viel Familienarbeit leisten, wie die Mütter. Sie hätten also viel mehr Familienarbeit zu leisten, als Frauen. Im Prinzip könnten sie dann nicht mehr arbeiten gehen. Doch nach welchen Kriterien würden sie dann gewählt? Welche Frau möchte schon ein Kind vom Häuptling, wenn er danach nicht mehr Häuptling sein kann? Ich jedenfalls nicht.

Die von den beiden Autorinnen angestrebte Angleichung in den Familienaufwänden ist also ein Konzept, was aus prinzipiellen Gründen nicht funktionieren kann. Versuchte man es doch, wäre das das Ende der Menschheit. Man kann gegen alles ankämpfen, nicht aber gegen grundsätzliche biologische Gegebenheiten. Die sollte man respektieren, denn wir sind Menschen und damit Lebewesen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Dyck
Format:Taschenbuch
"Auch wenn der Band erwartungsgemäß nichts wirklich Neues zutage fördert..."
Genau das spiegelt auch meine Meinung zu diesem Buch wieder. Dieses Frauenorientierte werk befasst sich zwar mit einigen Dingen, die von Bedeutung sind, jedoch hat man alles was Darin steht, schon gelesen und durchgekaut.
Bei einer Person wie Ursula von der Leyen halte ich es zudem für HÖCHST fragwürdig ob da wirklich die Gerechtigkeit oder nicht doch noch andere Motive im Vordergrund stehen. Dieser Beigeschmack zieht sich durch das ganze Buch. Setzt man sich etwas kritischer mit der Thematik und auch mit der Handlungsweise(!) der Politikerin auseinander, so erhärtet sich dieser Verdacht.
In meinen Augen ist das strategisch geführter Wahlkampf! Das eigentliche Thema scheint Fr. v. d. Leyen genauso wichtig zu sein wie der vermutlich vorgeschobene Grund der Bekämpfung von Kinderpornographie, welche sie durch aktive und nutzlose Zensuren im Netz durchsetzt, anstatt effektiv mit Löschungen vorzugehen und die Befürchtungen von weit mehr als 130.000 Bundesbürger (epetition) nicht nur ignoriert, sondern darüber hinaus noch bestätigt und die Zensuren engegen IHREN EIGENEN VERSPRECHEN weiter ausweiten möchte!
Und von SO jemandem kommt was über Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Familie und Vertrauen!?
DIESES Buch kann ich KEINEM empfehlen...
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sollte Pflichtlektüre sein! 21. Dezember 2010
Von Urs
Format:Taschenbuch
Das Buch sollte jede junge Frau, jede junge Familie gelesen haben! Es wird ungeschönt dargestellt, welche Probleme in unserer Zeit vor den Meisten stehen werden. Das frühzeitig Entscheidungen getroffen werden müssen.
Weiter wird deutlich aufgezeigt, wie schwerfällig der Prozess der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist; was schon erreicht wurde, vor allem aber was alles noch zu tun bleibt, damit wir zu den führenden Ländern auf diesem Gebiet aufschließen. Traurig, wie die Politik hier immer wieder versagt und dass das Begonnene derzeit nicht mit gleicher Qualität fortgeführt wird.
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