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Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage
 
 

Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage (Gebundene Ausgabe)

von Frank Jöricke (Autor)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Solibro Verlag; Auflage: 1 (24. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932927338
  • ISBN-13: 978-3932927331
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 133.047 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Werben & Verkaufen, 27.09.07, S. 42

"Ein beachtenswerter Roman. (...) Eine überaus witzige Zeitreise durch die vergangenen 40 Jahre."

Trierischer Volksfreund, 07.09.07

"Da erklärt einer seine Generation genauer, plastischer und plausibler als jede sozialwissenschaftliche Analyse. Für Leute von 35 bis 55 die ideale Gelegenheit, in die eigene Vergangenheit einzutauchen. Für Ältere die Chance, vielleicht doch noch zu verstehen, warum das alles damals so schwierig war. Und für Jüngere endlich eine Erklärung, warum ihre Alten so merkwürdig sind, wie sie sind."

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Endlich!!, 21. Mai 2008
Von Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Endlich hat mal jemand in sehr humorvoller Art eines geschafft: Eine Mischung aus den geschichtlichen Begebenheiten der Jahre 1967 bis 2003 und der Schilderung einer ziemlich normalen Reihenhausfamilie, in der sich mit Sicherheit viele Leser wiedererkennen werden.

Dank des Autors durfte ich persönlich mich an Dinge erinnern, wie den ersten Spanienurlaub 1975, an Boris Beckers ersten Sieg in Wimbledon, an die Anfänge von Michael Jackson und und und.... als Kind der 69er war ich eben dabei!

Würde mich jemand nach der Schreibweise von Herrn Jöricke fragen, so würde ich sie als charmant lustig, leicht gepfeffert, trocken, rasant und vor allem sehr gut gewählt beschreiben. Bei den Sexszenen (ja, die gab es tatsächlich auch!) nahm er nur ein ganz kleines Blatt vor den Mund, wobei er dabei eine sehr charmante Art und Weise hat, sie verblümt darzustellen, ohne dabei irgendwie "billig" oder "kitschig" zu wirken. Mir kam es fast vor, als würde er mit seinen Worten flirten und sehr oft zwinkert er dem Leser mit seinen Sätzen auch zu.

Ich habe an soooo vielen Stellen dieses Buches laut lachen müssen. Das kenne ich sonst nur von lustigen Frauenbüchern, aber auch von Tommy Jaud und Sven Regener. Und gerade mit den beiden würde ich Herrn Jöricke, rein humoristisch gesehen, sehr gerne auf eine Stufe stellen.

Es ist mir sehr leicht gefallen, das Buch recht zügig zu verschlingen. Zwei Nächte mit Herrn Jöricke und die Welt ist für mich in Ordnung ;-) Von Kapitel zu Kapitel (die übrigens sehr kurz gehalten sind, was mir persönlich sehr gefällt), wuchs die Neugier und die Lust auf "mehr". Und das bekam ich! Ich fand es äußerst witzig, dass die Kapitel am Ende immer noch einen "Cliffhanger" hatten, bei dem man einfach schmunzeln mußte.

Wenn mich die Schuldirektoren dieser Welt um meine Meinung fragen würden, dann würde ich sagen, dass dieses Buch mal anstatt der langweiligen Geschichtsbücher in den Schulen als Pflichtlektüre ausgegeben werden sollte. SO würde lernen doch wenigstens Spaß machen!!

Leider ist es (bisher) das einzige Buch des Autors, aber ich hoffe und bete, dass es nicht das letzte sein wird. Herr Jöricke: Ich brauch mehr von Ihnen und möchte gern noch weitere Nächte mit Ihnen verbringen ;-) Und ja, ich fand es am Ende des Buches schade, dass es schon zu ende war.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Chronik eines Landes und einer Familie, 13. Dezember 2008
Von Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Zu den Stärken des Buches gehören die vielen, gelungenen Aphorismen. "Kennen wir uns eigentlich?" schreibt der Protagonist mit neunzehn an seine erste, große Jugendliebe, nachdem der Verlauf der Ereignisse diese Liebe entzaubert hat. Und ja, denkt man als Leser, diesen Satz hätte man selbst auch noch ein paar Jahrzehnte später einer Frau mitgeben sollen, als sie mit dem größten Langweiler von allen abzog. Nur man selbst ist natürlich nicht drauf gekommen. Deshalb vielleicht gibt es Leute, die schreiben mit Recht Bücher, und andere, die schreiben nur Rezensionen.

Derart kurze, knackige Kommentare finden sich fast am Ende jedes der kleinen Kapitel, die jeweils ein Jahr im Leben des Erzählers und seiner Familie beschreiben. 1967 beginnt es mit einer Geburt und einem gesellschaftlichen Aufbruch. Das letzte Jahr im Buch ist das Jahr 2003 - ein Jahr des Klimawandels und der Bilanz. Nicht alle der Figuren erreichen dieses Ende, ohne Schaden davon zu tragen. Und bei weiteren Figuren ist das Ende der Geschichte wohl auch noch offen. Es sind im Wesentlichen acht Personen, von denen hier über immerhin dreieinhalb Jahrzehnte erzählt wird. Es geht um zwei Paare, miteinander verwandt, mit jeweils einer Tochter und einem Sohn. Dazu kommt noch die Landschaft, in der diese Familie wohnt, der Hunsrück, der in diesem Buch eine eigene Rolle spielt. Das ist viel Stoff für eine Geschichte von gut 200 Seiten. So hat man manchmal als Leser den Wunsch, mehr zu erfahren über die Entwicklung der Personen. Oft erscheint einem daher die Geschichte mehr als eine Chronik denn als der Roman, der einem auf dem Cover eigentlich versprochen wird. Manches wird gerafft wiedergegeben, erscheint plötzlich und unvermittelt, nicht immer sind alle Motivationen klar. Aber dann kommt wieder einer dieser klasse Sätze und man muss als Leser lachen und ist mit dem Buch wieder im Reinen.

Der Eindruck einer Chronik wird auch dadurch verstärkt, dass sich in jedem der kleinen Jahreskapitel auch ein Thema gibt, das den jeweiligen Zeitgeist erläutert. Die meisten dieser Themen kommen einem aus den üblichen Revivals im Fernsehen doch recht bekannt vor. Studentenunruhen und sexuelle Befreiung, Boris Becker und Easy Listening finden sich hier. Die Wende, das Internet und die Börseneuphorie sind gut dargestellt. Auch diese Passagen sind clever geschrieben, inhaltlich erscheinen sie dem Leser aber nicht immer neu. Aber immerhin leisten sie doch einiges für die Geschichte. Menschen agieren vor dem Hintergrund ihrer Zeit. Und diese hat sich im Verlauf der Jahrzehnte doch sehr gewandelt. Manchmal bietet gerade die spezifische Stimmung eines bestimmten Jahres für das Handeln eine Motivation, die dann nicht mehr ausdrücklich erklärt werden muss. Das Buch ist dann umso besser, je mehr die beiden Elemente, die Chronik der bundesdeutschen Gesellschaft und die Chronik der Familie zusammenfinden.

Und genau in diesen Momenten spielt dann auch der Hunsrück eine Rolle. Irgendwie ist das alles auch ein Roman über die Provinz. Aber es ist ein Roman, in dem die Leute nicht in der Provinz verbleiben, sondern ihr Glück in der Welt draußen suchen. Natürlich ist die Familie, die alle zusammen hält, an den Ort ihrer Herkunft gebunden. Das schöne ist, dass sich die Protagonisten aber nicht mit dem Wohlfühlen dort begnügen. Vom Hunsrück aus hat man einen weiten Blick in die Welt. Und so kann man dort in der Welt auch aktiv nach dem Glück im Leben suchen. Leider kann man dabei auch mal Scheitern. Doch wenn man das nicht könnte, würde sich der Kampf um das Glück vielleicht auch nicht lohnen. Es ist diese Erkenntnis, die sich mir am Ende des Buches als Leser aufdrängt, und das ist es dann, was das Buch - trotz ein paar Bedenken meinerseits über das Format der Chronik als Weg zur Erzählung einer Geschichte, die auch einen Roman verdient hätte - lesenswert macht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aberwitzig: die Normalität, 6. März 2008
Alle Familien sind verkorkst, wusste schon Douglas Coupland. Und weiß auch Frank Jörike, der mit offensichtlicher Lust an der präzis gesetzten Pointe das Leben einer (fast) normalen Kleinstadtfamilie auseinandernimmt. Schon Herr Rossi suchte das Glück und fand es nicht. Gefangen zwischen Zeitgeist und Wunschdenken erleben Vetter, Vater & Co eine Bauchlandung nach der nächsten. Gelegentliche Zwischenhochs der Protagonisten haben nur den Zweck die Fallhöhe und damit die Komik zu steigern: Das Unglück der Bagage ist das Glück des Lesers. Selten hat es so gut getan, andere Menschen beim Wurschteln und Patzen zu beobachten. Zwei Lacher pro Seite  keine schlechte Quote für ein Buch, das mehr zu bieten hat als Schadenfreude. Denn wer zwischen den Zeilen liest, merkt schnell, dass Jöricke seine Helden des Alltags mag. Selbst dann, wenn diese zu Mördern werden (wie die Cousins aus der Ostzone): Meine beiden Großvettern machten sich den zweifelhaften Spaß daraus, ihrem Schlachtvieh die Namen von Parteigrößen zu geben. Tja, Erich, jetzt heißts Abschied nehmen, sagte Waldemar, kurz bevor Alwin mit dem Hammer zuschlug. Auf diese Weise wurden jedes Jahr Dutzende von Erichs, Karl-Eduards und Kurts ins Jenseits befördert. So aberwitzig kann Normalität sein.
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5.0 von 5 Sternen Eine der unterhaltsamsten "Zeitreise", die ich je gemacht habe
In dieser Geschichte führt uns Autor Frank Jöricke durch ganz 36 Jahre bundesrepublikanischer Geschichte, nämlich von 1967 bis zum Jahre 2003. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von pelznase veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hörbuch schlägt Buch
Mein liebestoller Onkel wird in der Ich-Form erzählt. 'In der Regel ist diese Perspektive besonders geeignet, ein Identitätsgefühl mit dem Erzähler beim Leser zu wecken. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Theo Koomen veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Laaangweilig...
Grundsätzlich ist ja die Idee des Autors zu loben, zeitgeschichtliche Ereignisse mit der Familiengeschichte zu verknüpfen und daraus dann ein Buch zu machen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nadja veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein Muss für Leser mit Geburtsdatum um 1960
Die kleinbürgerlichen Handlungen der "Helden" im Buch, werden von Frank Jöricke mit dem Zeitgeschehen verwoben und erklären sich dadurch oft spektakulär witzig. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Udo Schuldt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Genialer Lesestoff!
Dieses Buch ist einfach großartig. Mit den Worten habe ich es letzte Woche meiner Mutter in die Hand gedrückt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von K. Herbst veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Köstlich amüsiert
Ich hätte es erst nicht gedacht, weil das Cover mir gar arg schräg in die Linse gefahren ist, aber dieses Buch fesselt wirklich irgendwie - nicht zuletzt weil ziemliche Weisheiten... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von alma veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Literatur - Lachen garantiert
Das Erstlingswerk von Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel..." hat mir, trotz anfänglicher Bedenken, sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dörte Klempert veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Hier hätte der Autor noch mehr draus machen können !!!
Gekauft hatte ich mir das Buch neulich, weil mir das Cover positiv aufgefallen war, dazu noch der etwas skurrile Titel "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Sina Gerritsen veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Flott geschriebene Langeweile
Dies Buch sollte weder mein noch ihr Bücherregal verstopfen, dass der Autor vor seinem Autorendasein Werbetexter gewesen sei, wird als positives Element im Klappentext angeführt,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2008 von Ansgar Kreutz

5.0 von 5 Sternen Was für ein tolles Buch!!
Frank Jöricke: Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage
Ich lese viele Genres und es darf eben auch mal humorvoll sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2007 von Vielleser

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