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Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage [Gebundene Ausgabe]

Frank Jöricke
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. August 2007
"Am Tag, als Janis Joplin starb, unterschrieb mein Vater den Kaufvertrag für unser Reihenhaus. Er legte so den Grundstein dafür, dass eine große Liebe zu einer Gütergemeinschaft verkam."

Frank Jöricke präsentiert romanhaft eine witzige Zeitreise durch die verschiedenen Dekaden der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte. Wie sich die schräge Verwandschaft des Protagonisten durchs Leben schlägt, spiegelt die Einflüsse der jeweiligen gesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen auf äußerst kurzweilige Weise.

Seien es die Studentenunruhen, die Ölkrise oder das Aufkommen des Feminismus, Daily Soaps oder die Maueröffnung, alles Anlässe für den Erzähler, mit abgeklärt-kompromisslosem Blick die schrullige Bagage, die sich Verwandschaft nennt, bei ihrem bunten Treiben zwischen Zeitgeist und Fettnäpfchen zu beobachten. Es entstehen typische Charakterbilder skurriler Normalos, die sich tapfer durchs Reihenhausleben schlagen: Onkel, Tante, die Eltern, die sich mit ihrer späten Scheidung "um viele schöne getrennte Jahre" gebracht haben ...

Und ein schönes Zubrot ist der Anhang, denn dort findet der interessierte Leser noch einmal eine launige Kurzfassung der wichtigsten Ereignisse von 1967 bis 2003; damit erübrigt sich der Griff zum Lexikon.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage + War das jetzt schon Sex?: Frauen, Familie und andere Desaster + Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut: Neue schreckliche Einzelheiten aus dem Leben eines Mannes von mittlerer Statur
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Solibro Verlag; Auflage: 1., Aufl. (24. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932927338
  • ISBN-13: 978-3932927331
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 495.955 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es gibt Bücher, die sind so gelungen, das man sie kaum aus der Hand legen mag - es sei denn, um sich die Lachtränen abzuwischen. Frank Jöricke ist mit seinem Erstling ein derartiges Kunstwerk gelungen." --Badisches Tagblatt, 03.11.07

"Da erklärt einer seine Generation genauer, plastischer und plausibler als jede sozialwissenschaftliche Analyse. Für Leute von 35 bis 55 die ideale Gelegenheit, in die eigene Vergangenheit einzutauchen. Für Ältere die Chance, vielleicht doch noch zu verstehen, warum das alles damals so schwierig war. Und für Jüngere endlich eine Erklärung, warum ihre Alten so merkwürdig sind, wie sie sind."

"Jöricke erzählt mit einem Witz, der zwischen Loriot, Wiglaf Droste und Fips Asmussen changiert, in einem gefühlten Sprechtempo, neben dem Dieter Thomas Heck wie schwer narkotisiert wirken würde ... Um´s also kurz und mit Lichtenberg zu sagen: ,Wer zwei Paar Hosen hat, der mache eines zu Geld und kaufe dieses Buch'."

"Elegant verknüpft der Autor historische Ereignisse mit dem ganz normalen Wahnsinn zu Hause, wie er sich bei uns abspielt. Und der verblüffte Leser sieht plötzlich wieder alles vor sich."

"Ungewöhnliches Konzept, hervorragend umgesetzt, auf jeder Seite mindestens zwei garantierte Lacher. Das macht Spaß."

"Frank Jöricke schreibt einen blendenden Stil. Es macht Spaß, mit dem Mann ins Bett zu gehen und gut gelaunt aufzuwachen, um beim Frühstücksei immer noch zu kichern. Wohlan denn ... lesen!"

Jacques Berndorf (Autor der Eifel-Krimis)

Über den Autor

Seine Tätigkeit als Werbetexter hat Frank Jöricke (*1967) aus Trier nicht geschadet. Im Gegenteil, zeichnet sich doch seine Sprache nicht nur für ein Romandebüt durch ihre Treffsicherheit und lebendige Fabulierkunst aus. Erweitert um den Blick des Texters, der schon von Berufs wegen immer ein genaues Sensorium für die kleinen und großen Widersprüche des Lebens haben muss, verfällt er dennoch nicht dem Zynismus. Dies ist wohl weniger der neuen Ernsthaftigkeit als dem nostalgischen Wohlwollen zu verdanken, das einen erfasst, wenn die eigene Jugend- und Adoleszenszeit langsam aber sicher zu Geschichte wird. Frank Jöricke hat sie aufgeschrieben. Übrigens zog er mit einem Auszug aus dem Buch 2005 bis ins Finale des Poetry Slams in Trier. Ansonsten gilt Jöricke als der Entdecker von Guildo Horn, arbeitet nebenbei als Bad-Taste- und Ü-30-DJ, ist Ex-Fußballschiedsrichter und manischer Blutspender (50 x in 13 Jahren) – dabei ist sein Buch alles andere als anämisch!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Lesestoff! 18. Juli 2008
Von K. Herbst
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist einfach großartig. Mit den Worten habe ich es letzte Woche meiner Mutter in die Hand gedrückt. Und gestern zurückbekommen mit dem Kommentar 'ich hab mich fast kaputtgelacht'. Die Geschichte, die Frank Jöricke hier erzählt ist nicht nur die Geschichte einer verschrobenen Familie, es ist auch DIE Geschichte. 1967-2003 werden auch für mich als Kind der 80er greifbar und höchst unterhaltsam erzählt. Ich kann das buch einfach nur jedem empfehlen, nicht zuletzt, weil es auch ein schön gemachtes Hardcover zum verschenken ist, über das sich von 14-70 jeder freut. Zum Inhalt ist hier schon alles gesagt, also bleibt für mich nur noch ' lest das Buch, es macht riesen Spaß!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Literatur - Lachen garantiert 26. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Das Erstlingswerk von Frank Jöricke "Mein liebestoller Onkel..." hat mir, trotz anfänglicher Bedenken, sehr gut gefallen. Er erzählt die Geschichte einer durchgeknallten Familie von 1967-2003. Dabei kommt man so oft ins Schmunzeln, erkennt Szenen aus dem eigenen Leben wieder und manchmal muss man einfach herzhaft lachen. Trotzdem blieb bei mir nicht so viel hängen, was z.B. in den einzelnen Jahren passiert ist, so dass sich dieses Buch als kurzweilige Lektüre eignet, die sofort gute Laune bringt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pelznase TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
In dieser Geschichte führt uns Autor Frank Jöricke durch ganz 36 Jahre bundesrepublikanischer Geschichte, nämlich von 1967 bis zum Jahre 2003.
Dabei widmet er jedem Jahr sein eigenes Kapitel. Die einzelnen Kapitel beginnen immer mit den Worten "Im Jahr als..." und danach folgt dann ein mehr oder weniger bedeutendes Ereignis des jeweiligen Jahres. Mehr oder weniger bedeutend deswegen, weil der Super-GAU 1986 doch eine ganz andere Liga ist als beispielsweise Boris Becker Wimbledon-Sieg 1985. Auf jeden Falls aber ein Ereignis, das sicher jedem im Gedächtnis geblieben ist. Das habe ich als sehr praktisch empfunden, denn wenn es z.B. geheißen hätte "Im Jahren 1986", dann hätte ich das so zur Kenntnis genommen, mehr aber auch nicht. Mit diesen Ereignissen hat man dagegen ein richtiges kleines Aha-Erlebnis.
Gleich nach dieser Einleitung, schlägt Jöricke dann aber den Bogen hin zu seiner Familie und schildert, was sich bei ihnen in diesem Jahre zugetragen hat, was für sie von Bedeutung war.
Und dabei bekommt jedes Familienmitglied, Frank Jöricke selbst eingeschlossen, auf sehr direkte, aber humorvolle Art sein Fett weg. Die Komik liegt hier in erster Linie in den jeweiligen Begebenheiten und den Charakteren, zum großen Teil aber auch in der gewitzten, sprachlichen Gewandtheit, in der Frank Jöricke sie schildert.
Da es sich bei den einzelnen Personen um ganz normale Menschen handelt, die sich über die Jahre hinweg tapfer durchs Leben geschlagen haben, dürfte man in ihnen leicht auch eigene Bekannte, Verwandte oder gar sich selbst wiedererkennen. So bleibt die Reise durch so viele Jahre jederzeit greifbar. Ich habe mich jedenfalls ab dem Kapitel "1985 - Boris Becker" immer wieder bei einem erinnerungsvollen Nicken ertappt.

Ingo Naujoks liest die verrückten Geschichten der skurrilen Bagage und liefert dabei einen sehr guten Job ab. Einerseits liest er so locker weg, dass man meinen möchte, er erzähle einfach so drauflos. Gleichzeitig gelingt es ihm aber auch, den listigen Humor und die Ironie in Frank Jörickes Text einzufangen und eins zu eins an den Hörer "weiterzureichen".
Mir hat es wieder sehr großen Spaß gemacht, Ingo Naujoks zuzuhören. Er hat eine solch markante Stimme, die sich von vielen anderen Hörbuch-Sprechern so deutlich unterscheidet, dass ich noch jedes Hörbuch mit ihm als erfrischend anders empfunden habe.

Das Hörbuch umfasst sechs CDs plus die obligatorische mp3-CD.
Beim Layout hat man sich an das des Buches gehalten. Leuten, die das Buch gelesen haben, wird die CD-Box so sicher sofort ins Auge fallen.
Generell finde ich das Outfit nicht sonderlich gelungen. So schlicht der Hintergrund ist, so wirr präsentiert sich der Bereich mit dem Titel. Um den Text mit den "hüpfenden" Buchstaben zu lesen, habe ich schon dreimal hinsehen müssen und die grell bunten Flecken machen einem das auch nicht gerade leichter.
Auf der Rückseite und beim Booklet hat man erfreulicherweise auf dieses bunte Wirrwarr verzichtet und so kann man den Rückentext ebenso gut lesen wie die Kapitelauflistung

Fazit: Ich war skeptisch diesem Hörbuch gegenüber, einfach weil ich (Jahrgang 1978) das erste Drittel an Jahren gar nicht erlebt habe und dachte, deshalb keinen Zugang dazu zu finden. Zudem bin ich kein Fan geschichtlicher Abhandlungen und auch das habe ich ein wenig von diesem Hörbuch befürchtet. Doch haben sich beide Bedenken innerhalb von Minuten als unsinnig herausgestellt und ich kann nur sagen, dass ich noch nie einen solch unterhaltsamen Streifzug durch über 30 Jahre Deutschland mitgemacht habe.
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4.0 von 5 Sternen So ist es...
Also genau so und nicht anders war es in der Zeit. Dann auch noch die privaten Einzelheiten des Autors. Nicht schlecht, wirklich. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Sabine B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die gute alte Zeit...
...war nicht immer gut, und man (die um die 1970 Geborenen) erinnert sich an viele Einzelheiten von damals, die das Hörbuch hergibt. 1A-Zeitreise!
Vor 13 Tagen von T.G. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Prima
Ein Buch, in dem man sich selbst, Verwandte und Bekannte oder Situationen wieder findet, die man selbst erlebt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von J.Baumeister veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Starker Titel, schwacher Inhalt
Dieses Buch hat einen außergewöhnlichen Titel, ein flippiges Cover, da muss doch auch der Inhalt ganz schön was hermachen.
Dachte ich. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kaddi Kattubi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nette Mittelklasse
Meine kurze Bewertung bezieht sich primär auf das Hörbuch. Sicherlich vermochte die eine oder andere Passage mir ein kleines Grinsen zu entlocken. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Udo Linke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch
Es gibt meiner Meinung nach wenige Autoren, die richtig gut schreiben können. Dieser kann es - auch wenn seine Agenturenvergangenheit des Öfteren mal durchschlummert. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Benjamin Gries veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine ganz normale Familie und die große weite Welt im...
Der Werbetexter Frank Jöricke erzählt in seinem Buch "Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage" die Geschichte der Bundesrepublik von... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen An Belanglosigkeit kaum zu überbieten
Der witzige Titel, das auffällige Cover, gute Rezensionen und ein amüsantes erstes Kapitel haben mich dazu verleitet dieses Buch zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von GD veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Ausflug in die eigene Kindheit
Nerviger Papierkram, also schlechte Laune, also muss witzige Lektüre her. Da kam mir dieses Buch gerade recht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2011 von Gospelsinger
5.0 von 5 Sternen Hörbuch schlägt Buch
Mein liebestoller Onkel wird in der Ich-Form erzählt. 'In der Regel ist diese Perspektive besonders geeignet, ein Identitätsgefühl mit dem Erzähler beim Leser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Theo Koomen
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