Roland und seine Familie (Eltern und 2 Schwestern) brechen in die Ferien auf. Sie wollen von Frankfurt nach Schewenborn zu den Großeltern. Auf dem Weg, zwischen Lanthen und Wietig, blitzt es plötzlich grell auf. Nach dem blendenden Licht kommt ein Sturm und hinterher wird es dunkel ' eine Atombombenexplosion. Der 12-jährige Roland erlebt das Drama, seine Großeltern waren an diesem Tag unterwegs in Fulda, das durch die Explosion nicht mehr steht. Die Familie richtet sich in dem verwüsteten Haus der Großeltern einigermaßen häuslich ein und erlebt das Elend. Sämtliche größeren Städte in Deutschland sollen zerstört sein. Roland hilft im Hopsital in Schewenborn mit und sieht unzählige Menschen sterben ' auch seine beiden Schwetern. Seine Mutter ist schwanger und sie haben nicht genügend Nahrungsmittel, um lange Zeit durchzuhalten...
Diese Buch geht unter die Haut! Wer sehr sensibel ist, sollte dieses Buch eher nicht lesen. Wenn ich mir vorstelle, daß viele Kinder dieses Buch in der Schule lesen müssen, bekomme ich Gänsehaut. Es ist sehr gut geschrieben, aber Kinder zwischen der 5. und 8. Klasse können nicht unbedingt gut damit umgehen. Selbst ich hatte manchmal Probleme, wenn ich dieses Elend vor Augen hatte. Die Folgen einer Atomexplosion kann sich niemand wirklich vorstellen, aber dieses Buch beschreibt die mögliche Situation sehr gut. Da aber viele Kinder darin vorkommen, ist es sehr schwere Kost. Ein gut geschriebenes Buch, das aber sehr viel Kraft kostet...