Pressestimmen
Für die endgültige Trennung von toten Verwandten und Freunden, aber auch im Vorausblick auf die je eigene Bestattung bietet die Journalistin Magdalena Köster auf 200 Seiten nicht nur hilfreiche praktische Hinweise, sondern auch vielfältige Einblicke in den Umbruch der Bestattungskultur in Deutschland. Das Buch ist gut lesbar, insbesondere auch wegen eingeschobener Interviews und persönlicher Erfahrungsberichte. (Deutschlandradio)
Mit ihrem Buch wappnet sie Hinterbliebene gegen Willkür, Gedankenlosigkeit und Schema-F-Betrieb in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behörden. Sie gibt Trauernden eine Fülle von Informationen an die Hand für den Fall, dass sie trotz der Hektik nicht alles einfach dem Bestatter überlassen wollen. (Bayer2Radio)
Eine Fundgrube für alle, die individuelle Wege gehen wollen. (ekz)
Kurzbeschreibung
Den letzten Weg bestimmen längst nicht mehr allein die Kirchen und konservative Bestattungsunternehmen. Zwei von fünf Befragten wünschen sich eine kirchenferne Trauerfeier und neue Formen des Abschieds. In den Großstädten lassen sich bereits 50 Prozent der Menschen nach ihrem Tod verbrennen. Viele möchten,dass ihre Asche unter Bäumen vergraben oder über Wiesen und dem Meer verstreut wird. Magdalena Köster zeigt, welche alternativen Beerdigungsmöglichkeiten es inzwischen gibt, wie man die entsprechenden Anbieter finden kann und mit welchen Preisen dort zu rechnen ist. Sie besuchte ungewöhnliche Institute mit originellen Abschiedsräumen, befragte mobile Bestatterinnen, geschichtsbewusste Einbalsamierer, avantgardistische Sargdesigner und naturstoffbewusste Totenhemdnäher. Nach der Lektüre ihres Buches fühlt man sich sehr viel sicherer bei der Entscheidung für den angemessenen letzten Weg.