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Der letzte Wunsch
 
 
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Der letzte Wunsch [Taschenbuch]

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (88 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Ungekürzte Ausgabe. (1. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423209933
  • ISBN-13: 978-3423209939
  • Originaltitel: Ostatnie Zyczenie
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (88 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.990 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andrzej Sapkowski
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Womit verdient sich ein Hexer das Brot in der Suppe? Wie heilt man eine menschenfressende Prinzessin von ihrer unappetitlichen Angewohnheit? Und warum ist es anzuraten, das eigene Heim auch gegen magische und übernatürliche Ereignisse versichern zu lassen?

Der Hexer Geralt ist Fachmann, wenn es um die Beseitigung von Monstern, Vampiren und anderen lästigen Ungeheuern geht. Seine besten Freunde sind das Hexerschwert und der Barde Rittersporn, mit dem er auf der Suche nach Aufträgen das Land durchstreift. Doch es wird immer schwieriger Arbeit zu finden, da die Ausbreitung der menschlichen Städte kaum noch Platz lässt für mythische Fabelwesen. Und trotz seines blutigen Berufs ist Hexer Geralt keineswegs der gefühlskalte und gleichgültige Schlächter, für den ihn seine Auftraggeber oft halten. Seine offenbar unerwiderte Liebe zu der Zauberin Yennefer verleiht ihm eine Menschlichkeit, die er sich selbst nicht eingestehen will. Zudem wird ihm immer klarer, dass auch er zu jenem schwindenden Bereich der Fabelwesen gehört.

Mit unwiderstehlichem Humor lässt der polnische Autor Andrzej Sapkowski in seinem episodischen Roman eine Fantasy-Welt der Drachen und Zauberer auferstehen, die scheinbar allen Genre-Klischees entspricht, und er schreckt auch vor Anleihen an bekannte Grimmsche Märchen nicht zurück. Wer hier jedoch Altbewährtes erwartet, wird überrascht sein. Schonungslos schreibt Sapkowski Märchen um und räumt mit einigen Fantasy-Idyllen auf. Seine Romanfiguren sind Charaktere mit Leidenschaften, Marotten und seelischen Tiefen, die den Leser wie durch Magie in ihren Bann ziehen. Die Übersetzung von Erik Simon sorgt dafür, dass Sapkowskis derber Wortwitz auch im Deutschen den richtigen Schliff erhält.

Der Geralt-Zyklus überzeugt durch seine gelungene Mischung aus humorvollen wie spannenden Abenteuern, plastischen Figuren und Szenerien, einem Hauch Erotik und Nachdenklichkeit, wobei es Sapkowski immer wieder gelingt, mit ungewöhnlichen Lösungen zu überraschen. Seine Vielschichtigkeit macht den Roman zu einem wahren Leseabenteuer nicht nur für eingefleischte Fantasyfans. --Sara Schade -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Einer der witzigsten, klügsten und ungewöhnlichsten Fantasy-Romane der letzten Jahre, endlich wieder in deutscher Sprache erschienen und in einer erstklassigen Übersetzung – kann man da widerstehen? Die weiteren Abenteuer Geralts sollen nach Verlagsaussage in Bälde folgen, und da durch die Erzählweise ohnehin keine Cliffhänger auftreten, kann man jedem Phantastikfreund dieses Buch wärmstens ans Herz legen.«
media-mania.de 21.08.2007

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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Andrzej Sapkowski - Der letzte Wunsch, 16. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Wunsch (Taschenbuch)
Zum Anlass des baldigen Erscheinens des Computerspiels 'The Witcher' sowie aufgrund des Erfolgs seiner noch nicht vollendeten 'Narrenturm'-Trilogie erschien dieses Jahr endlich Sapkowskis Erstlingswerk 'Der letzte Wunsch' wieder in Deutschland. Warum die Neuauflage dieses bereits 1998 hierzulande schon einmal erschienen Buches ' das bei Ebay und Amazon bereits zu Preisen von über 50¤ gehandelt wurde ' so lange gedauert hat, ist mir ein Rätsel.

Als das Buch um den weißhaarigen Hexer Geralt 1993 in Polen erschien, hatten seine Kurzgeschichten es bereits geschafft, das Genre der Fantasy-Romane in Polen zu erneuern. Und das nicht ohne Grund!

'Der letzte Wunsch' enthält sieben von Sapkowskis ersten Kurzgeschichten, die als Erinnerungen des Protagonisten in einen übergeordneten Handlungsstrang eingebaut sind. Der Protagonist der Geschichten ist Geralt von Rivia, der von klein auf zu einem Monsterjäger, einem Hexer, aufgezogen wurde. Den alchemistischen Tränken, die ihm in dieser Zeit verabreicht wurden, hat er nicht nur seine übermenschliche Kräfte zu verdanken, sondern auch seine unnatürliche weiße Haarfarbe. Geralt, ein Meister mit dem Schwert und der Magie, wird jedoch selbst genauso sehr gehasst, wie die Monster, die er jagt, denn auch er ist eben nicht mehr ganz menschlich. In einer düsteren und gerade deshalb so realistischen Fantasy-Welt, die von Intrigen, Korruption und Rassismus geprägt ist, versucht er, seinem eigenem Verhaltenscodex zu folgen, lässt sich aber doch immer wieder von eigenen Gefühlen leiten. Diese Kombination des "Lonesome Rider" aus dem Western, "Conan" und einem Mann auf Suche nach Liebe und Toleranz macht die beeindruckende Einzigartigkeit des Hauptcharakters aus und gibt der Geschichten immer wieder eine unerwartete Kraft. Doch nicht allein der ungewöhnliche Protagonist, der eben nicht dem Anspruch einer emotionslosen Tötungsmaschine genügt, trägt zu der Faszination bei, die Sapkowskis Kurzgeschichten ausstrahlen. Dem Autor genügt es nicht, den Leser mit geschickt variierten Motiven großer Autoren wie Tolkien, Zimmer Bradley oder Wells - seinen großen Inspirationsquellen - zu unterhalten, nein, er hat mehr zu bieten.

Sein Markenzeichen ist vor allem der Humor. Der kommt mal derb in Form von Beleidigungen, aber viel häufiger subtil, durch geschickt versteckte Zitate und Anspielungen, die sich nicht jedem gleich erschließen. Kennzeichnend ist sein parodistischer Umgang mit Märchen. Wenn die Tochter eines Fürsten den von ihrer Schwiegermutter auf sie angesetzten Jäger verführt und tötet und dann mit sieben Gnomen als Straßenräuberin lebt, bis sie auch diese umbringt, dann dankt man als Leser schmunzelnd an Schneewittchen. Sapkowski spielt so mit den Lesererwartungen, er benutzt aus Märchen bekannte Stereotypen und schmückt sie aus oder verändert sie so, dass der Leser nur noch überrascht loslachen kann.

Wer jetzt denkt, dass sei ihm alles viel zu kompliziert, das Buch sei nichts für ihn, liegt aber dennoch falsch. Sapkwoskis Kurzgeschichten sind eben nicht nur für ein hochgebildetes Publikum mit spezifischen Hintergrundwissen ' mit diesem Konzept hätte Sapkowskis Werke auch nie eine so große Popularität in allen Bevölkerungsschichten Polens erreicht. Abseits hoher Wortspiele und anspruchsvoller Anspielungen bieten Sapkwoskis Geschichten nämlich vor allem eines: Eine mitreißende Geschichte mit einem ungewöhnlichen, sarkastischen Helden und auch einer gehörigen Portion Action vor dem Hintergrund eines glaubwürdigen Fantasy-Szenarios.

Eine klare Kaufempfehlung deshalb an jeden, der auch nur ein bisschen mit dem Genre Fantasy anfangen kann.
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grandiose Fantasy, 30. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Wunsch (Taschenbuch)
### Zum Inhalt ###

Geralt von Riva, ein Hexer, ein professionelle Ungeheuertöter durchstreift die Lande auf der Suche nach Arbeit und erlebt dabei zahlreiche Begegnungen mit Monstern, nicht selten menschlicher als Menschen oder Menschen, die mehr Monster gleichen...

Dabei ist es mehr als nur ein Beruf. Damit Hexer es mit den Ungeheuern aufnehmen können, werden sie von Kindesbeinen an nicht nur einem harten Training, sondern zahlreichen teils magischen, teils genetischen Veränderungen unterzogen. Geralt erwies sich in dieser Hinsicht als besonders resistent und man unterog ihn einer stärkeren Behandlung, in deren Folge er seine Haarfarbe verlor aber auch über weitaus stärkere Fähigkeiten verfügt als andere Hexer.

Geralts Beruf wird im Land nicht sonderlich geachtet. Die Leute schätzen zwar seine Dienste, fürchten sich aber vor den Hexern, da sie genetisch manipulierte Menschen sind, die übernatürliche Fähigkeiten besitzen. Aus diesem Grund gerät Geralt immer wieder in Konfrontationen, die durch seine Fremdartigkeit ausgelöst werden.

### Kritik ###

Streng inhaltlich gesehen handelt es sich bei diesem Buch um eine Sammlung von sieben Kurzgeschichten, die durch kleinere Zwischenkapitel mehr oder weniger lose in Zusammenhang gebracht werden.

Ethik spielt eine sehr große Rolle. Geralt, durch seine Mutationen übermenschlich stark, kann weder Mensch noch Monster sein und muss die Erfahrung machen, dass er in der Gesellschaft mehr geduldet, als respektiert wird.

Die Welt, in der das Buch spielt, ist durchzogen von Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit, von brutalen Despoten und Skalverei. Das Volk besteht größtenteils aus Analphabeten und die Königshöfe und die Kirchen beanspruchen die Macht über die Bauern für sich. Dadurch bewegt sich die Geschichte zum Glück fernab von ausgetretenen Fantasy-Pfaden, die oft leider nur aus langweiligen Standard-Welten bestehen.

Es handelt sich um eine durchweg erwachsene Geschichte, voller Brutalität, schwarzem Humor und diversen Anspielungen auf Märchen oder Fantasy-Klischees.

Der Schreibstil ist nicht sonderlich beeindruckend, aber durchweg flüssig, leicht zu lesen und mit einem genialen Humor ausgestattet, über den man hier tunlichst nicht viel verraten sollte. Wahrscheinlich bemerkt man einen großen Teil der zahlreichen Anspielungen beim ersten Lesen nicht einmal.

### Fazit ###

Ein gelungenes Buch, dass sich durch seinen episodenhaften Erzählstil (den ich persönlich übrigens sehr schätzen gelernt habe) eine einzigartige Atmosphäre schafft. Die moralischen Konfrontationen des Protagonisten geben den Geschichten eine Klasse, um die sich andere Autoren auch schon bemüht haben, aber (fast) allesamt gescheitert sind.

Für erwachsene Leser absolut zu empfehlen!
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Fantasy-Abenteuer, 10. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Wunsch (Taschenbuch)
Ich kannte den Hexer bisher nur aus dem 2007 erschienenen PC-Spiel "The Witcher", dessen Erzählweise und Atmosphäre mich so begeisterte, dass ich auch den Ursprung des polnischen Machwerks ergründen wollte.

Und schon war "Der letzte Wunsch" gekauft!

Wer das Spiel kennt und sich dafür schon begeistern konnte, der wird auch an der Romanvorlage seinen Spaß haben. Die Atmosphäre stimmt zu 99% mit dem Spiel überein.(Der Barde "Rittersporn" kommt im Buch weit besser weg, als im Spiel, und ist hier weniger Klamauk-Charakter, sondern wirklicher Freund und Wegbegleiter Geralts.) Die Dialoge sind knackig und auf den Punkt gebracht. Die Schlagfertigkeit der Charaktere weiß auch einen alten Fantasykenner noch zu überraschen. Der Charme und Witz des Hexers kommen, wie im Spiel, auch hier voll zum Tragen.

Überrascht haben mich die Einflüsse einiger Märchen der Gebrüder Grimm, oder Themen, die auch Walt Disney schon bearbeitet hat. Zum Beispiel: "Die Schöne und das Biest", "Schneewitchen und die sieben Zwerge" usw. - jedoch enden die Geschichten meist etwas anders als im Original. ;) Sapkowski wusste den vorhandenen Stoff gut einzuflechten, ohne die Geschichten aufgesetzt wirken zu lassen, und sie humorvoll und mit einem Augenzwinkern nach seinem Gusto zu gestalten.

Auch Freunde rasanter Action kommen bei "Der letzte Wunsch" nicht zu kurz. Schließlich ist der "Weiße Wolf" Geralt ein Hexer, ein Monsterschlächter, und so werden auch in diesem Buch häufig die Klingen gekreuzt und das eine oder andere Monster erschlagen... ;)

Kurzum:

Wer hochtrabender Fantasy-Geschichten mit epischen Ausmaßen - á la Herr der Ringe - überdrüssig ist, wen es nach "erwachsenerer" Unterhaltung mit einem Hauch ad absurdum geführter Kindermärchen gelüstet, und wer sich für teils derbe und durchweg flotte Dialoge begeistert: Der ist beim Hexer Geralt genau richtig! Zugreifen!
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