Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schöne Bilder, viele gestellte Szenen, trotzdem realistisch, 17. Mai 2008
Handlung:
Ein Jahr lang können wir am schwierigen, entbehrungsreichen und doch so zufrieden stellenden Leben eines kanadischen Trappers und dessen Gefährtin teilhaben, erleben mit ihnen kleine und große Katastrophen, aber auch Momente der absoluten Entspannung und Zufriedenheit.
State:
Persönlich habe ich nie einen echten Trapper und schon gar nicht seine Lebensumstände kennen gelernt. Doch als alter Alaska-Fan und Reisender mit dortigem Quasi Zweitwohnsitz, der vor Ort schon oft mit einem verwandten Jagdführer unterwegs war, kenne ich den Norden und seine Gefahren wohl gut genug um hier nachfolgendes Urteil abgeben zu können.
Erst mal ist leider klar zu stellen, dass es sich hier nicht um einen Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne (ein kleines Filmteam begleitet die Hauptperson auf Schritt und Tritt) handelt, sondern um einen Spielfilm mit starken Realitätsbezug und einem echten Trapper in der Hauptrolle.
Und das ist auch gut so, denn Norman, eben jener Trapper, leistet sich in diesem einem Jahr so viele Fehler, dass man schon rätseln darf, wie er denn eigentlich die letzten 40 Jahre in der Wildnis überlebt hat.
Doch faktisch sind es keine realen Ereignisse, denn die Handlung besteht, wie sich auch aus den Extras der Special Edition ergibt, neben einigen Anekdoten, die Norman beigesteuert haben dürfte, vor allem aus der Fantasie des Regisseurs und Drehbuchschreibers Nicolas Vanier. Nicht das selbige unrealistisch wäre, jedes der Ereignisse kann vorkommen und kommt auch vor, dürfte aber einem Mann mit 40jähriger Wildniserfahrung nicht mehr, bzw. nicht in der gezeigten Summe, tangieren.
Die Handlung ist also quasi eine Sammlung dessen, was einem Trapper im Laufe seines Lebens so widerfahren könnte.
Besonders gefallen hat mir z. B. die Darstellung einer plötzlichen Begegnung mit einem imposanten Bären. Hier reagiert Norman quasi nach Lehrbuch, er verhält sich ruhig, hält Blickkontakt und - vor allem - versucht nicht (wie in so vielen Filmen zu sehen) das Tier mit wedelnden Armen zu verscheuchen, was in der nonverbalen Bärensprache eine Aufforderung zum Kräftemessen bedeuten würde.
Doch in erster Linie lebt der Film sowieso von seinen grandiosen Naturaufnahmen, die halt von einigen gestellten" Abenteuern aufgepeppt werden. Denn so interessant die Einblicke in das alltägliche Trapperleben (z. B. Versorgung der Hunde, Jagd, Fallenstellen, Handel, Eheleben) auch sind, auf die Dauer würde der Spannungsbogen ohne die kleinen Katastrophen wohl für die meisten Zuschauer ein wenig zu flach verlaufen.
Norman selbst ist schlicht ein Glücksgriff. Im Making Of erkennt man des Öfteren wie ihm das Filmteam, vor allem aber die Wartezeiten kräftig auf den Keks gehen. Umso glaubhafter kommt er in seiner ganzen Art, Erscheinung und Präsenz in der eigentlichen Spielfilmdoku rüber.
Die DVD: Selbst besitze ich nur die Special Edition, deren erste DVD der Single Disc entspricht. Beide sind, im Gegensatz zu der hier bewerteten Limited Edition, derzeit bei Amazon bestellbar. Die folgenden Daten beziehen sich auf die auch hinsichtlich der Extras überaus empfehlenswerte Special Edition:
Code2, Typ9, Digipack im Pappschuber, Laufzeit 91:42 Min. ohne Abspann, 16 Kapitel
Das perfekte Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor. 5 Sterne
Tonspuren finden sich in Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1. Alle drei sind sehr gut gelungen, alle Boxen werden angesteuert und zwischendurch hat man das Gefühl tatsächlich mitten in der Wildnis zu sitzen. 5 Sterne
Nur deutsche Untertitel
An Extras finden sich lediglich die Trailer zu Der letzte Trapper, Pinguine - Könige der Antarktis, The best Man, Der Typ vom Grab nebenan, Chris Norman & Band, American Rock Masters und Get Down Tonight - The Disco Explosion
DVD2 (nur Special Edition): Alles im Bildformat 4:3/Vollbild, Englisch mit deutschen Untertiteln
--Aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur (29:58 Min.)
--Sehr informatives Making Of (53:57 Min.)
Wer sich für die Entstehung eines Films unter widrigen Verhältnissen (z. B. hohe Minusgrade) und/oder die Arbeit von Tiertrainern interessiert, der ist hier mehr als nur richtig. Eigentlich stellt das Making Of im weitesten Sinne schon fast einen eigenständigen Abenteuerfilm dar.
--Selbstablaufende Bildergalerie mit 34 wunderschönen Aufnahmen, die man mit entsprechender Software zum Ausdruck bringen kann.
--8seitiges Booklet
Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 5 Sterne
Wunderschöne Bilder und glaubhaft agierende Laiendarsteller bringen uns das Leben in und mit der Natur näher. Wenn auch quasi alle Missgeschicke und Tierbegegnungen des Trappers gestellt wurden, so sind sie trotzdem durch die Bank so oder so ähnlich vorstellbar.
Definitiv nix für Action Puristen, doch alle Naturliebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wahnsinns Bilder und tolle Musik, 16. Dezember 2007
Ich habe wirklich selten so tolle Landschaftsaufnahmen gesehen. Vanier hat es sehr gut geschafft, eine spannend erzählte Geschichte um Norman Winther zu stricken.
5 Sterne, wegen der Bilder, der Musik, der Story, Norman und der Message.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein beeindruckendes Ehepaar, 22. März 2009
Ich bin froh, dass ich diesen Film durch Zufall entdeckt habe. Die Naturaufnahmen sind so grandios, wie die Landschaft. Das Leben von Norman und Nebraska in der Wildnis Canadas ist unglaublich und wird wohl relativ realistisch vermittelt (soweit man das in einem Film kann). Sowohl die Grausamkeit des Lebens weitab von jeglicher Zivilisation, als auch die Schönheit eben dieser Wildheit werden auf beeindruckende Art und Weise dargestellt.
Und dann diese blauen Hundeaugen... es ist irgendwie niedlich, wie Norman sich auf seine grummelige Art gegen die neue Hündin stellt, während seine Frau direkt das Besondere in ihr erkennt.
Der einzige Punkt, der mich geärgert hat, ist der unkommentierte unsachliche Kommentar von Norman über Wölfe. Da es sich hier aber nicht um eine Tierdokumentation mit Fachkommentaren, sondern eine Dokumentation über einen Trapper handelt, kann ich ihm den Kommentar auch noch verzeihen.
Ich kann den Film denen empfehlen, die sich ein ungefähres Bild von der Realität eines Trappers in Canada machen wollen. Der Film ist mir 4 Sterne wert.
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