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Die letzte Tide: Kriminalroman
 
 
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Die letzte Tide: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Kari Köster-Lösche
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer (14. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426198509
  • ISBN-13: 978-3426198506
  • Originaltitel: Die letzte Tide
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.322 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kari Köster-Lösche
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein toter Seemann hängt mit dem Fuß in der Takelage eines Handelsschiffs, offenbar ein Unfall. Doch als Sönke Hansen die Koje des Toten untersucht, entdeckt er einen Kalender aus einem seltsamen beinernen Material. Als es erneut einen merkwürdigen Todesfall auf dem Schiff gibt, nimmt der Wasserbauinspektor Ermittlungen auf … Der vierte Band der historischen Krimiserie um Wasserbauinspektor Hansen.

Über den Autor

Kari Köster-Lösche, geboren 1946, wuchs in Schweden am Meer auf und lebt heute in Norddeutschland. Nach einem Studium der Tiermedizin promovierte sie in Bakteriologie. Seit 1985 arbeitet sie als freie Autorin. Bekannt wurde Kari Köster-Lösche mit ihren zahlreichen historischen Romanen, darunter der Bestseller "Die Hakima". Zuletzt erschien von ihr "Die sizilianische Heilerin" im Knaur Taschenbuch Verlag.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin Kari Köster-Lösche schreibt seit langem hervorragende Kriminalromane mit einem wirklich guten Protagonisten, dem Wasserbauinspektor Sönke Hansen - selten hat die Region Nordfriesland eine solch gute Autorin gesehen, welche zudem auch noch in der Region lebt und diese wie ihre Westentasche kennt. Auch hier ist der Tod der schnelle Begleiter des Wasserbauinspektors Sönke Hansen und wieder ermittelt er gegen die Zeit und versucht die Zeichen zu deuten - auch dieser 4. Band der Erfolgsautorin Karin Köster-Lösche ist wie seine Vorgänger spannend und die Leser kommen voll auf ihre Kosten.

Wir schreiben das Jahr 1897, ein Jahr nach dem letzten Krimi aus der Feder der Autorin Kari Köster-Lösche und wieder schlägt das Unglück zu und Wasserbauinspektor Sönke Hansen muss es richten.

Diesmal ist es ein kleines verdächtiges Boot auf dem wohl Elfenbein und Kunstgegenstände geschmuggelt werden und in das man als Besatzungsmitglied nicht seine Nase stecken sollte. Immerhin steht Sönke Hansen plötzlich vor einem toten Besatzungsmitglied, welcher in den Tauen hängt. Mord oder Selbstmord, doch die Frage ist schnell geklärt und der Tote wird zur Beerdigung freigegeben - wenn es dann danach auf dem Schiff nicht ganz schnell wieder einen Toten gegeben hätte - dann wäre die Sache wohl erledigt gewesen.

Der Roman beginnt, wie immer, mit dem Mord aus Sicht des Opfers und des Täters - ein typischer Kari Köster-Lösche Stil und auch die Querelen um Vorgesetzte, Berlin und hohe Beamte sind wie immer mit dabei.

Mir gefällt der Stil der ganzen Serie um den Deichbauinspektor und es macht Spaß mitzulesen und um die Ehre und den Ruf von Sönke Hansen jedes Mal aufs Neue zu bangen.

Der Roman hat meine Erwartungen an den neuen Teil voll erfüllt - wieder ein Roman zur Jahrhundertwende, wieder eine gelungene Aufklärung und das drum herum ist wie immer sehr Norddeutsch und stilecht getroffen.

Für Kari Köster - Lösche Fans und Bewunderer von Sönke Hansen ein wahres Muss!

Sehr empfehlenswert!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hansens vierter Fall 15. Juni 2009
Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Deichinspektor Sönke Hansen muss sich nun schon zum vierten Mal während seiner Dienstzeit mit anderen Dingen beschäftigen. Im Jahr 1897 geht es diesmal um die Anfertigung von Duplikaten wertvoller Kunstwerke und deren Verkauf. Auf die Spur dieser Organisation kommt Hansen, weil er einige ominöse Todesfälle von Seeleuten aufklären soll. Was zunächst wie ein weiterer Mordfall aussieht, führt ihn diesmal bis zu den Azoren.

Kari Köster-Lösche hat auch in diesem Krimi Spannung mit nordfriesischer Behaglichkeit gemischt. Wie ein Seemann seine Segel setzt, legt sie sorgfältig die Anhaltspunkte für das Verbrechen. Wenn der Wind dann kräftig bläst, fiert sie gekonnt die Segel, um dann mit voller Fahrt zur Aufklärung zu gelangen. Ihr Protagonist Sönke Hansen entspricht dem typischen Bild eines Friesen und ist mir mit seiner sympathischen, aber wortkargen Art, richtig ans Herz gewachsen. Wie schon in den anderen Fällen, lässt die Autorin die damaligen politischen und handelsüblichen Begebenheiten im Kaiserreich plausibel einfließen. Bemerkenswert sind auch die eingeflochtenen Fakten über das Schnitzen mit verschiedenen Materialien wie Elfenbein, Walbarten und das deutlich günstigere Gebein heimischer Tiere. Die Charaktere der Krimiserie, die mit Mit der Flut kommt der Tod ihren Anfang macht, konnten sich von Buch zu Buch weiterentwickeln, sodass man sich als Leser direkt über ein Wiedersehen freut. Der ab und zu eingesetzte einheimische Sprachgebrauch lässt die richtige Stimmung von der Küste aufkommen und die Geschichte authentisch wirken. Ein Glossar am Ende des Buches erklärt außerdem die typischen Ausdrücke.

Der Titel Die letzte Tide soll hoffentlich nicht suggerieren, dass dies auch das letzte ist, was wir vom Deichinspektor zu lesen bekommen. Andersherum sagt man auch, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist. Dieser Krimi ist für mich eindeutig noch eine Steigerung zu den anderen. Dennoch hoffe ich wenigstens auf ein weiteres abrundendes Ereignis rund um die Bewohner der Hallig Langeness.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bianca Wenzel TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Munkmarsch auf Sylt, Mai 1897. Der Deichbauinspektor Sönke Hansen ist nach Sylt gereist, um dort die Hafenanlage zu kontrollieren. Kaum dabei wird er zu einen Notfall gerufen, ein toter Seemann hängt kopfüber in der Takelage. Hansen sieht sich umgehend die Koje des toten Seemanns an und findet dort einen Kalender aus wertvollem Material, ist es Wal - oder gar Elfenbein? Wie kommt ein einfacher Seemann an etwas so etwas Wertvolles? Im Kalender findet sich ein Eintrag, Montag um 15 Uhr - mit wem wollte sich der Mann in Friedrichstadt treffen? Hansen jedoch hakt den Fall schnell als Unfall ab und fährt zurück nach Husum. Er muss sich schließlich genug Gedanken um die bevorstehendene Hochzeit mit Jorke machen, wird das Zusammenleben in Husum gutgehen?

Einige Tage später klingelt das Telefon im Husumer Deichbauamt, Martin Wolf aus Berlin will Hansen sprechen. Er berichtet vom rätselhaften Verschwinden eines Schiffes, das sehr wertvolle Ladung an Bord hatte, so wertvoll, dass die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland gefährdet sind. Hansen sagt natürlich seine Hilfe in der Ermittlung zu.

In Wyk auf Föhr muss er jedoch einsehen, dass der Tod des Seemanns kein Unfall war, die Mannschaft der Flora hat ihn belogen. Und dann gibt es auch schon einen weiteren Toten auf der Flora, ausgerechnet Hansens Informant - wusste dieser etwa zuviel? Sönke recherchiert weiter und erfährt viel Wissenswertes zum Elfenbein. Auf Amrum hört er vom Investor Aksel Andresen von der Azoreninsel Pico, die weltberühmt sei für Beinschnitzereien. Schnell steht für Hansen fest, dass er dorthin muss. Da läuft die Flora ein, gemeinsam mit Polizist Schliemann betritt Hansen die Schmack, nichtsahnend, in welche Gefahr sie sich begeben...

Ein Wiedersehen mit Sönke Hansen, Jorke, Wirk und Co. lässt das Fanherz höherschlagen und hoffen, dass es bald weitergehen wird. Mit viel trockenem Humor beschreibt Kari Köster-Lösche ihr über alles geliebte Nordfriesland in der damaligen Zeit, das Lebensgefühl und die gesellschaftspolitischen Gegebenheiten. So macht die Autorin aus ihrer Kriminalgeschichte ganz nebenbei eine friesisch-flotte Geschichtsstunde mit kurzem Abstecher in den hessischen Odenwald und auf die Azoren. Hansen ermittelt diesmal in einem äußerst vielschichtigen und spannenden Fall rund um Elfenbein und muss nebenbei noch seine Hochzeit mit der Halligbewohnerin Jorke vorbereiten. Dann taucht auch noch seine Großtante Auguste Victoria auf, eine Frau, die ihren ganz eigenen Weg geht.
Man merkt mit jeder Zeile, jeder Seite, wie sehr Kari Köster-Lösche Nordfriesland liebt und jeder Leser, der nicht das Glück hat, dort zu leben, bekommt sofort Lust auf einen Besuch in der wunderschönen norddeutschen Region.

Besonders gelungen ist wieder einmal das ausführliche Kartenmaterial, der Glossar mit unbekannten nordfriesischen Begriffen und natürlich dem Rezept am Ende des Buches.

Lassen Sie sich von Kari Köster-Lösche mitnehmen auf eine Reise ins Nordfriesland des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Sie werden die Nordsee förmlich riechen, den Wind auf Ihrer Haut spüren und den Matjes schmecken - moin, moin!
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