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Der letzte Tempelritter [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Ron Perlman, Claire Foy, Stephen Campbell Moore, Stephen Graham
  • Regisseur(e): Dominic Sena
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (169 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004S959KU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.921 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Europa im 14. Jahrhundert: die Pest wütet und die gnadenlose Jagd auf Hexen hat begonnen. Nach jahrelangen Kreuzzügen kehren die Tempelritter Behmen und Felson entkräftet, desillusioniert und des Kämpfens müde zurück. Nur widerwillig übernehmen sie einen letzten Auftrag des todkranken Kardinal D'Ambroise: Sie sollen ein Mädchen, das als Hexe für die Ausbreitung der tödlichen Seuche verantwortlich gemacht wird, in ein entlegenes Kloster überführen. Dort wartet ein geheimnisvolles Ritual auf sie, das ihre Macht brechen und somit der vernichtenden Pest Einhalt gebieten soll. Angeführt vom Gauner Hagamar, der als Einziger den Weg zum Kloster kennt, machen sich Behmen und Felson auf die Reise. Der Ritter Eckhart, der Mönch Debelzaq, und der angehende Ritter Kay schließen sich den ungleichen Gefährten an. Doch der Auftrag erweist sich schnell als weit gefährlicher als angenommen, denn bei ihrer Ankunft im Kloster offenbart sich ihnen der wahre Grund ihrer Reise…

Movieman.de

SEASON OF THE WITCH hat international recht vernichtende Kritiken erhalten und war in den USA an der Kinokasse auch ein Flop. Doch so schlecht, wie der Film gemacht wird, ist er längst nicht. Er ist kein Meisterwerk, aber er hat einiges, das für ihn spricht. Das Skript hätte anders strukturiert werden müssen. In der ersten Hälfte will der Film damit spielen, dass der Zuschauer sich fragen soll, ob die junge Frau wirklich eine Hexe oder nur das Opfer kirchlichen Wahns ist. Doch zu offensichtlich sind die Hinweise auf ihre wahre Natur gestaltet, so dass man als Zuschauer schneller noch als Cages Figur weiß, was Sache ist. Unterstützt wird dies auch durch den Prolog, der dem Publikum klipp und klar zeigt, dass in dieser Welt das Böse in Form von Dämonen und Monstern existiert. Nach gut einer Stunde schwenkt der Film um. Die Ambivalenz ist weg. Dafür gibt es dann den Kampf Gut gegen Böse, wie er klassischer nicht sein könnte. Das ist weniger als Horror- denn vielmehr als Actionfilm gestaltet, wobei das Monster am Ende erstaunlich stark an Sardo Numpsa im Finale von AUF DER SUCHE NACH DEM GOLDENEN KIND erinnert. Die Ausstattung ist toll, die Locations weisen echtes Mittelalter-Feeling auf, die Schauspieler sind gut (kernig: Ron Perlman), die Musik dramatisch und die Kameraarbeit gediegen. Irgendwo in diesem Werk steckt ein herausragender Film. Leider hat es dann doch nur für Durchschnitt gereicht. Fazit: Fantasy-Action-Abenteuerkost, die optisch schön aufbereitet ist. Die Story hätte besser entwickelt werden können.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind schön warm angelegt und gut gesättigt, aber nie überzogen. Dabei wird Natürlichkeit gewahrt, wie man an Hauttönen oder etwa dem Grün von Wiesen sehen kann. Rauschen ist bei Tagesszenen in Himmeln vorhanden, in der Dunkelheit gibt es jedoch deutlich mehr Grieseln (00:25:04). Die Schärfe ist etwas wechselhaft. Bei Totalen wird alles etwas diffuser, aber bei Nahaufnahmen hat man eine fast perfekte Wiedergabe (Haare bei 00:04:21, Gesicht bei 00:19:24). Die Kompression arbeitet gut und der Kontrast ist ausgewogen. Die Vorlage ist frei von Schäden. Der Ton ist in beiden Sprachfassungen gut verständlich. Die Dialoge sind im Deutschen klarer wiedergegeben, im Original dafür natürlicher. Effekte bei den Kämpfen sind vorhanden, oft wird Umweltatmo (15.35, Krähen hinten) eingestreut. An sich ist dies aber nicht der aktivste Soundmix. Die Interviews sind deutsch untertitelbar. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 30. August 2011
Format: DVD
Dieser Ausspruch von Ritter Behman(Nicolas Cage) passt irgendwie ganz gut zum Film -Der letzte Tempelritter-, dessen Originaltitel -Season of the witch- den Inhalt des Streifens übrigens wesentlich besser trifft. Mir persönlich fällt es schwer, zu Dominic Senas Film eine Rezension zu schreiben, denn das ist alles andere als einfach. Selten sieht man Filme, in denen sich gute und schlechte Eigenschaften derart oft selbst im Wege stehen. Aber gut, ich versuche es einfach mal...

Die Tempelritter Behman und Felson(Ron Perlman) nehmen von 1332 bis 1344 an den Kreuzzügen teil. Müde von der Schlacht, und enttäuscht von der Kirche, kehren sie in die Heimat zurück. Als Deserteure werden sie gefangengenommen. Doch ein Auftrag bringt sie wieder frei. Sie sollen eine Hexe(Claire Foy) in die Abtei Severac überstellen. Dort soll die Hexe durch ein uraltes Ritual unschädlich gemacht werden. Damit will die Kirche eine jahrelange Pest bekämpfen, für die sie die Hexe verantwortlich macht. Der Weg nach Severac ist lang und unbekannt. So sind die Tempelritter auf die Hilfe des Betrügers Hagamar(Stephen Graham), des Ritters Eckhardt(Ulrich Thomsen) und des Ministranten Kay(Robert Sheehan) angewiesen. Der Weg in die Abtei ist eine lebensgefährliche Irrfahrt. Doch am Ende wartet eine dämonische Überraschung auf die Ritter. Eine Erkenntnis, mit der sie niemals gerechnet hätten...

Soviel zum Inhalt. Hört sich doch ganz interessant an, oder? Aber da geht es schon los. Senas Storybook verströmt einen unangenehmen Beigeschmack, der einen irgendwie bewegt, sich zu fragen, ob wir das Zeitalter der Hexenverbrennungen vielleicht doch falsch verstanden haben.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chaldroi TOP 1000 REZENSENT am 25. September 2011
Format: DVD
14. Jahrhundert. Erschöpft und angewidert vom Kämpfen und Töten während des Kreuzzuges flüchten Behmen von Bleibruck und sein Kampfgefährte Felson aus dem Heiligen Land. Zurück im gerade von der Pest heimgesuchten Europa werden sie deswegen gefangen genommen. Kardinal D'Ambroise stellt eine Begnadigung in Aussicht wenn sie, mit dem Priester Debelzaq und einigen anderen Gefährten, eine der Hexerei beschuldigte junge Frau, in eine entfernte Abtei bringen. Nur dort soll es möglich sein mit Hilfe eines heiligen Buches einen Ritus zu vollziehen mit dem die Kraft der angeblichen Hexe gebrochen werden kann. Sie wird nämlich für das Aufkommen der Pest verantwortlich gemacht und deswegen auch die Schwarze Hexe genannt. Die Reise verläuft nicht ohne Komplikationen und nicht alle werden das Ziel, an dem sich erst die wirkliche Bedrohung offenbart, lebend erreichen.

Weit spannt sich der Bogen von den Kreuzzügen, zu Pest und Hexenverfolgung. Von allem ein bisschen aber doch sehr an der Oberfläche bleibend, was letztlich Atmosphäre und Spannung kostet. Die Schlachten der Kreuzzüge wirken ein wenig steril, ebenso die Effekte in der finalen Auseinandersetzung. Trotz namhafter Schauspieler wie Nicolas Cage, Ron Perlman und Christopher Lee in einem kleinen Auftritt von als von der Pest entstelltem Kardinal, ein eher durchschnittlicher Film der das Potential das in ihm steckt nicht nutzt.

Der Originaltitel "Season of the Witch" beschreibt den Film übrigens viel authentischer als der deutschsprachige Titel "Der letzte Tempelritter", den es genau genommen gar nicht gibt.
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81 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karsten am 29. März 2011
Format: DVD
Also ich musste mich auch sehr über den deutschen Titel wundern. Im Original heißt der Film "The Season of the Witch" und erzählt schon etwas genauer, um was es in diesem Film geht.
Das mit dem Tempelritter ist grob fahrlässig. Nicht jeder Kreuzritter (diesen Ausdruck hätte man noch akzeptieren können) war gleich ein Tempelritter. Und aussderdem trug Nicolas Cage ein Waffenrock des Deutsch Herren Ordens/ Deutsch Ritter Ordens (schwarzes Kreuz auf weißem Grund). Im Film wurde er übrigens auch nie als Tempelritter bezeichnet. Dem Titelgeber sollte man mal nahelegen, sich die Filme anzuschauen, bevor man Titel vergibt.
Eine sinngemäße Übersetzung des Titels wäre (für mich) auch in Ordnung gewesen "Die Zeit der Hexe".

Der Film ist kurzweilige Fantasy/Mittelalter Unterhaltung aus Hollywood. Also nicht vom Titel beirren lassen!

Ein Szene war allerdings auch noch verwirrend, fällt in den USA bestimmt nicht auf, aber dass die Steiermark einen Zugang zum Meer hat, ist mir neu ;-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Nicole am 19. August 2011
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Eins steht fest: Ein Film der superlative ist "Der letzte Tempelritter" nicht. Aber das muss er auch nicht sein. Ich finde die Story nicht besonders einfallsreich aber dafür ist die Umsetzung und Atmosphäre des Film recht gut gelungen. Eigentlich bin ich kein Fan von Nicolas Cage, aber in diesem Film gefällt er mir irgendwie.
Man sollte am besten mit wenig oder gar keinen Erwartungen an den Film rangehen, dann Enttäuscht er nicht so. Einfach mal als gute Abendunterhaltung ist der Film bestens geeignet, Daumen hoch.
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