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Hier, im zweiten Teil, spielt die Geschichte in der Aussenstelle des Internats. Keine Erziehung mehr, die Ponys haben alle die Ausbildung durchlaufen und sind jetzt für andere Zwecke vorgesehen.
Im Gegensatz zum ersten Teil, ist hier so dann und wann etwas von Gefühl die Rede, der Autor versucht am Rande die Gefühlsmässige Bindung zwischen Herr und Ponygirl aufzugreifen. Allerdings gelingt dies nicht besonders gut.
Stilistisch hat sich nicht viel geändert, laut Vorwortaussage des Verlegers, sollte das Buch auch nicht durch zuviel Überarbeitung seinen besonderen Reiz verlieren. (aber welcher ist das? Ich habe es zugegebener Maßen nicht begriffen!)
Letztenendes ist dieses Buch recht zahm im Vergleich zum Vorgänger. Aber so dümpelt es dann auch mehr oder weniger dahin, zwischen ausführlichen Beschreibungen der Technik einer Melkmaschine und eines Besamungsbockes.
Kaum noch Hardcoreszenen, die das Blut wallen lassen, und die versuchten Gefühlsbeschreibungen machen aus dem Buch auch keinen Meilenstein des Ponykultes.
Nichts für ein weiches Gefühlsduseliges Herz, aber auch nichts für Freunde derber Phantasien!!
Die Geschichte selber setzt dort an, wo sie im ersten Teil endete und strickt ihre Handlungsstränge (nicht wirklich gelungen) weiter. Auch bekommen wir mit dem "Le Roselet II" einen neuen Handlungsort geboten und ebenfalls noch den einen oder anderen neuen Protagonisten, welche aber zumeist als neues "Kanonenfutter und Versuchskaninchen" für die "Erziehungsspiele" herhalten müssen und somit auch vom Profil/Charakter her recht "bleich und unscheinbar" bleiben (ergo: man kann mit diesen "Opfern" nicht mitfühlen bzw. mitleiden... sie lassen einen regelrecht kalt).
Das Erzähltempo wurde im Gegensatz zum ersten Band recht stark zurückgenommen, was dem Fortlauf der Geschichte nicht wirklich gut tut. So verliert man sich oft völlig unnötigerweise in belanglose Gesprächsdebatten und Beschreibungen von (teilweise sowieso fiktiven) Landschaftsbildern.
Dafür wurde aber auch die etwas grausameren Elemente ausgespart und versucht sich an einer eher nüchternen Beschreibung der Dinge. Mag dies zwar vielleicht gut und schön gedacht sein, muss man aber sagen das jener Versuch komplett fehlgeschlagen ist... Die Fortsetzung ist einfach nur noch langweilig zu lesen und bietet weder überraschende Wendungen, noch das persönliche "erfühlen" von erotisch angehauchten Textpassagen.
Aber auch die Realität hat in der Fortsetzung keinen weiteren Impuls erhalten, und watet somit irgendwo in einem Sumpf aus "Schmuddel-Erotik, Science-Fiction und möchtegern-BDSM" Roman.
Bleibt abschließend nur zu Hoffen, das uns ein dritter Roman dieser Art erspart bleiben wird...
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