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Der letzte Rebell
 
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Der letzte Rebell [Restexemplar] (Gebundene Ausgabe)

von David Gates (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349802485X
  • ISBN-13: 978-3498024857
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 622.305 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 24.01.2002
Dass der Titel von David Gates' Roman ironisch gemeint ist, verrät Thomas Laux erst im letzten Absatz seiner Rezension. Vorher gibt er - leider - sehr viel Handlung preis, die im Leben von Willis, einem "Überbleibsel der sechziger Jahre und der Hippie-Generation" genau dort einsetzt, wo das Scheitern seiner Ehe ebenso offensichtlich wird wie das Scheitern seiner allgemeinen Lebensplanung. Der ganze Roman kursiere um ein Thema: das Scheitern von Kommunikation, fasst Laux zusammen. Der Autor zeige keine "strahlenden Vorzeigehelden" oder "moralisch intakte Verlierer nach erbittertem Kampf". Ihm gehe es eher um die Darstellung der "zerplatzten Hoffnungen", und die "unausgesprochene Todessehnsucht" als Konsequenz eines "deregulierten Lebens" und der daraus resultierenden Selbstaufgabe, resümiert Laux.

© Perlentaucher Medien GmbH

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen genial - autentisch, voll Wortwitz und schauderhaft real, 21. September 2001
Von Ein Kunde
David Gates schreibt schnörkellos. Kein Wort wirkt fehl am Platz keins überflüssig oder störend. So skurril manche Situation im "letzten Rebell" auch anmutet, niemals wirkt Sie überzogen oder fiktional, warscheinlich ist es der humorvoll, selbsthinterfragende Stil, der die Handlung so echt macht.
Der Roman lebt von seiner Atmosphäre, Willis, der revoltierende Mann in der Midlife Crisis, gefangen im ländlichen Preston Falls, unfähig wieder zurück zur Familie zu gehen, driftet immer weiter Richtung Drugs & Rock`n Roll. Das Kind im Manne wurde nie schöner beschrieben (zumindest hab ich's dann nich gelesen). Als Leser greift man sich oft genug an den Kopf und ruft: " Oh Gott - was macht der Trottel den jetzt". Demgegenüber seine verzweifelte Frau Jean, in Chesterton, ohne Liebe für Ihren Mann und doch hingebungsvoll den Kindern und der Familie verschrieben. Das hochemotionale Finale ist abzusehen.
Dennoch ist diese Buch alles andere als ein Schnulz- Schinken. Es lebt geradezu von seiner rauhen Sprache, authentisch und zum brechen komisch und doch mit einem ernsten Thema.
Die Deutsche Übersetzung scheint gelungen, wenn auch die zahllosen "fuck..."'s in Ausnahmefällen etwas harmlos ausgefallen sind. Manche der urkomischsten Szenen verlieren geringfügig gegenüber dem Original. Dafür versteht man aber auch mehr, denn "Preston Falls" ist Englisch für Muttersprachler.

Nick Hornby schreibt: "David Gates makes me sick with envy" ich versteh Ihn. Gates setzt dem was Hornby & CO begonnen haben die Krone auf.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kampf um die Existenz, 20. Juli 2003
David Gates ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Dabei ist sein neuer Roman „Der letzte Rebell" nicht sein Erstlingswerk. Bereits 1991 schrieb er mit „Jernigan" ein Buch, das mit viel Einfühlungsvermögen die gesellschaftlichen Zustände in den USA schildert.
In „Der letzte Rebell" berichtet David Gates aus dem Leben einer scheinbar intakten amerikanischen Durchschnittsfamilie, die mit zwei Kindern, einem Hund, zwei Autos und einem Ferienhaus in den Bergen den American Way of Life lebt. Doch unter dieser intakten Äußerlichkeit brodelt es mächtig. Jean und Doug Willis, die beiden Eheleute und Protagonisten, haben sich auseinandergelebt. Jean, die von einer ganz normalen Familie träumt, und Doug, der viel lieber Musiker sein würde als ein zwar gut bezahlter, aber gelangweilter Medienberater einer Softdrinkfirma, rutschen immer tiefer in die Krise, die letztendlich in einem Desaster endet.
„Der letzte Rebell" ist ein unaufdringliches, deswegen aber umso „gefühlsechteres" Werk. Der Leser hat den Eindruck, selbst Teil der Familie Willis zu sein, die um ihre Existenz kämpft. Mit ihrem Scheitern setzt auch er sich der Gefahr aus, sein bisher Erreichtes in Frage zu stellen.
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